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Nach dem Seebeben kehrt langsam Normalität auf Kos zurück



epa06102437 A damaged part of an Ottoman-era mosque is seen following an earthquake on the island of Kos, Greece, 21 July 2017. Two earthquake-related fatalities were reported on the island of Kos in the early morning hours of 21 July 2017, while several others were injured from a 6.7 magnitude earthquake that shook the island and much of the southeast Aegean region and southwestern Turkey. A 39-year-old Turk and a 27-year-old Swede are reportedly dead, according to sources. Five persons who have been seriously injured were transferred to the Heraklion University Hospital in Crete. Some buildings have suffered serious damage. The island's port has sustained damage while the airport is operating normally.  EPA/YANNIS KOLESIDIS

Am frühen Samstagmorgen beruhigte sich die Lage auf der griechischen Insel langsam wieder. Im Bild: eine beschädigte Moschee. Bild: EPA/ANA-MPA

Einen Tag nach dem starken Seebeben mit zwei Toten und mehr als 120 Verletzten beruhigt sich die Lage auf der griechischen Ferieninsel Kos allmählich. Am frühen Samstagmorgen legte die erste Fähre vom griechischen Festland im Hafen Kéfalos im Westen der Insel an.

Das teilte die Küstenwache mit. Wegen der Schäden im Fährhafen von Kos wird der kleine Hafen in Kéfalos als Notlösung benutzt.

Nach Angaben des Zivilschutzes sind viel weniger Gebäude beschädigt, als ein Beben der Stärke 6.6 vermuten lasse. Nach einer ersten Bilanz weisen 87 Gebäude Schäden auf. Zwei der mehr als 200 Hotels und Pensionen mussten evakuiert werden.

Die Touristen seien in anderen Hotels untergebracht worden, teilten die Behörden mit. Das Archäologische Museum der Insel müsse wegen leichter Schäden für einige Tage geschlossen bleiben, teilte das Kulturministerium mit.

epa06102431 A damaged part of a minaret is seen fallen following an earthquake on the island of Kos, Greece, 21 July 2017. Two earthquake-related fatalities were reported on the island of Kos in the early morning hours of 21 July 2017, while several others were injured from a 6.7 magnitude earthquake that shook the island and much of the southeast Aegean region and southwestern Turkey. A 39-year-old Turk and a 27-year-old Swede are reportedly dead, according to sources. Five persons who have been seriously injured were transferred to the Heraklion University Hospital in Crete. Some buildings have suffered serious damage. The island's port has sustained damage while the airport is operating normally.  EPA/YANNIS KOLESIDIS

Zwei Menschen wurden beim Seebeben getötet. Bild: EPA/ANA-MPA

Die schwersten Schäden gibt es in der Altstadt von Kos. Dort waren am frühen Freitagmorgen, als sich das Hauptbeben ereignete, zwei Touristen – ein Schwede und ein Türke – durch herabfallende Steine ums Leben gekommen.

Eine Kirche und zwei Moscheen sowie mehrere Bars des Amüsierviertels in der Altstadt wurden schwer beschädigt. Ein dreistöckiges Wohnhaus muss abgerissen werden. Dem Hauptbeben folgten Dutzende kleinere Nachbeben der Stärke zwischen 2 und 4.6. Die Seismologen erwarten eine lange Serie mit kleineren Erdstössen in den nächsten Tagen und Wochen. (wst/sda/dpa)

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