International
Griechenland

Wieder ertrinken vier Flüchtlinge in der Ägäis – davon waren zwei Kinder

Schwimmwesten auf der griechischen Insel Lesbos.
Schwimmwesten auf der griechischen Insel Lesbos.
Bild: EPA/ANA-MPA

Wieder ertrinken vier Flüchtlinge in der Ägäis – davon waren zwei Kinder

04.11.2015, 04:10
Mehr «International»

Bei einem neuerlichen Bootsunglück in der Ägäis sind vier Flüchtlinge ums Leben gekommen, darunter zwei Kinder. Wie die griechische Küstenwache mitteilte, war ihr Boot am Dienstag bei der Überfahrt von der türkischen Küste zur Insel Lesbos in Seenot geraten.

Von den 42 Menschen an Bord seien zunächst acht vermisst worden. Von ihnen hätten vier Menschen, darunter ein Kind, lebend geborgen werden können.

Migration
AbonnierenAbonnieren

Etliche der griechischen Inseln in der Ägäis liegen zwar nur wenige Kilometer von der türkischen Küste entfernt, doch kommt es bei der Überfahrt immer wieder zu tödlichen Unglücken. In der vergangenen Woche waren nach dem Untergang von Flüchtlingsbooten mehr als 80 Menschen ums Leben gekommen, darunter zahlreiche Kinder.

Flüchtlinge im Oktober 2015: Die lange Flucht auf dem Wasser, zu Fuss, mit dem Zug

1 / 21
Flüchtlinge im Oktober 2015: Die lange Flucht auf dem Wasser, zu Fuss, mit dem Zug
Die Tage werden kälter, doch die Flüchtlingsströme reissen nicht ab. Noch immer kommen täglich Tausende an Europas Aussengrenzen an. Auf der griechischen Insel Lesbos etwa. Diese Flüchtlinge lassen am 21. Oktober den gefährlichsten Teil ihrer Flucht – die Fahrt übers Mittelmeer – hinter sich.
quelle: ap/ap / santi palacios
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Seit Jahresanfang kamen bereits 560'000 Flüchtlinge, darunter viele Syrer, über das Meer nach Griechenland. Hunderte Menschen starben dabei. Trotz der kühlen Temperaturen und der rauen See machen sich weiter jeden Tag hunderte Menschen auf den Weg von der Türkei zu den nahen griechischen Inseln, um die EU zu erreichen. (dwi/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Bergsteiger stürzt an Zugspitze ab und stirbt
Ein 34 Jahre alter Mann ist an der Zugspitze abgestürzt und gestorben.

Drei Bergsteiger fanden ihn am Mittwochnachmittag unweit des Einstiegs zum Gipfelklettersteig leblos im Schnee, wie die Polizei am Abend mitteilte. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des 34-Jährigen feststellen. Vermutlich habe sich der tödliche Absturz bereits am Dienstag ereignet, hiess es weiter.

Zur Story