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Britain's Defence Secretary, Michael Fallon, addresses members of the media during a joint UK/Poland press conference in the Foreign and Commonwealth Office Thursday, Oct. 12, 2017 in London. The UK and Poland held bilateral talks in Westminster, covering issues such as European security and military co-operation. (Leon Neal/Pool Photo via AP)

Michael Fallon von den regierenden Tories ist zurückgetreten. Bild: AP/Pool Getty Images Europe

Er fasste einer Journalistin ans Knie – jetzt tritt dieser britische Minister zurück



Der britische Verteidigungsminister Michael Fallon ist nach Vorwürfen der sexuellen Belästigung zurückgetreten. Dies gab sein Ministerium am Mittwochabend in London bekannt.

In einer Erklärung gegenüber der BBC räumte Fallon Fehlverhalten ein. «Ich bin in der Vergangenheit hinter den hohen Standards zurückgeblieben, die wir an die Streitkräfte stellen», sagte Fallon.

Der konservative Politiker war in der aktuellen Debatte über sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz unter Druck geraten. Er soll 2002 bei einem Dinner einer Journalistin wiederholt ans Knie gefasst haben.

In den vergangenen Tagen war eine Reihe von Missbrauchs-Vorwürfen gegen britische Politiker lautgeworden. Premierministerin Theresa May lud die Parteichefs daher für Anfang kommender Woche zu einem Treffen ein, um einen einheitlichen Beschwerdeweg für derartige Fälle festzulegen.

Ins Rollen kam die Debatte um sexuelle Übergriffe, nachdem Aussenhandels-Staatssekretär Mark Garnier eingeräumt hatte, seiner Sekretärin den Kauf von Vibratoren aufgetragen zu haben. (sda/afp/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • pete.waterman 02.11.2017 13:55
    Highlight Highlight Ob die Warnung von Jörg Kachelmann zutrifft? "Halte dich als Mann nie alleine mit einer Frau in geschlossenen Räumen auf, fahre nie alleine ohne Zeugen mit einer Frau im Lift - du könntest später Opfer einer Verleumdung werden".
    3 0 Melden
  • Rubby 02.11.2017 07:11
    Highlight Highlight So langsam wird es lächerlich und vorallem sehr peinlich wie sich Damen und Herren aus politik und-Showbusiness in den Vordergrund stellen mit einem Thema mit dem nicht zu spassen ist. Opfer die wirklich sexuelle Übergriffe zu verarbeiten haben, stellen sich mit sicherheit nicht so sehr ins Rampenlicht. Es ist nur noch traurig...
    4 1 Melden
  • Dmnk 02.11.2017 01:52
    Highlight Highlight Echt jetzt? Ich finde es gut und wichtig dass sich die Gesellschaft für das Thema Sexuelle Belästigung sensibilisiert hat. Langsam aber sicher beginnen wir oder besser eine kleine aber laute Minderheit echt den gesunden Menschenverstand zu verlieren. Ich kenne mehrere Personalverantwortliche oder Inhaber von KMUs männlichen UND weiblichen Geschlechts aus verschiedenen Branchen, welche aus Prinzip keine Frauen mehr einstellen nur um sich nicht angreifbar zu machen. Als Frau hat man leider mittlerweile eine Universalwaffe zur Hand. Ausserdem ist es ein Schlag ins Gesicht wirklicher Opfer...
    25 2 Melden
  • DonPedro 01.11.2017 23:32
    Highlight Highlight Diese " me too" Hype, die zur Zeit abläuft, ist absolut unverhältnismäßig und macht jeden Mann, der in seinem Leben irgendeinmal gegenüber einer Frau einen Annäherungsversuch gemacht hat, zum Vergewaltiger oder Triebtäter.
    Wo bleibt da der gesunde Menschenverstand??
    29 3 Melden
  • DonPedro 01.11.2017 23:25
    Highlight Highlight Diese me Toi
    3 1 Melden
  • olmabrotwurschtmitbürli 01.11.2017 22:47
    Highlight Highlight Es wäre ja schön, wenn bei häuslicher Gewalt, Vergewaltigung in Paarbeziehungen oder bei innerbetrieblicher Grabscherei sich mal etwas täte.

    Die aktuelle Kampagne dürfte dazu wenig beitragen, dafür wird wahllos beschuldigt..
    67 2 Melden
  • Enzasa 01.11.2017 22:34
    Highlight Highlight Ist doch toll.
    Durch die öffentliche Debatte bekommen immer mehr Frauen den Mut zu reden
    14 65 Melden
    • FancyFish - Stoppt Zensur! 01.11.2017 23:02
      Highlight Highlight Nee nicht wirklich. Da muss man nur beschuldigt werden und schon ist man der personifizierte Teufel
      15 1 Melden
    • Namenloses Elend 02.11.2017 01:39
      Highlight Highlight Über was? Dass ihnen vor 15 Jahren jemand ans Knie gefasst hat? Das zieht die ganze wichtige Debatte über echte sexuelle Belästigung in den Dreck.
      21 2 Melden
    • grumpy_af 02.11.2017 06:23
      Highlight Highlight Und es erweckt anscheinend ihren Erfindergeist...
      11 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gasosio 01.11.2017 21:49
    Highlight Highlight Das nimmt überhand! Sexuelle Belästigung ist schlimm und unglaublich, dass es dies in unsere Zeit noch gibt. Dass nun aber ein Polikter seine ganze Karriere hinschmeissen muss, weil eine Journalistin behauptet, er habe ihr vor 15Jahren(!) ans Knie gefasst ist unglaublich. Es gibt weder Beweise noch sonst was. Als jungen Mann mache ich mit Sorgen, was passiert wenn mir eine Frau mal etwas Böses will und schlichtweg Sachen erfinden könnte. Ich hoffe diese Entwicklung ändert wieder zu einem "normalen" Verhältniss und kein "Totesurteil" bei jeder kleinen Behauptung.
    141 13 Melden
    • 4kant 01.11.2017 23:04
      Highlight Highlight Als junger Mann unterziehe Dich einer Geschlechtsumwandlung!
      Du bist kraft Deines Chromosomensatzes auf Gedeih und Vederb der Gnade jeder einzelnen Frau ausgeliefert, die jemals Deinen Weg kreuzt, oder schon nur von weitem in Deine Augen blickt: Zack! Sexuelle Belästigung wegen Anstarrens: Gefängnis, Job weg, nie mehr eine Wohnung, obdachlos, Drogen, Verwesung unter einer Brücke, was von Dir nicht schon die Ratten frassen.
      Vielleicht kannst Du Dich auch retten, wenn Du nur noch in vollverhüllter Burka herumläufst.
      10 8 Melden
    • hjhj 02.11.2017 01:47
      Highlight Highlight "Einer jungen Journalistn wiederholt ans Knie......" Lies nochmal, ganz genau....es geht hier um Macht .
      90 % wollen dir nichts Böses.....ausser du fasst ihnen dauernd ans Knie und die wollen das nicht!
      Abgesehen davon finde ich die englische Art von Karrierie hinschmeissen cool.
      2 19 Melden
  • Spooky 01.11.2017 21:43
    Highlight Highlight "Er soll 2002 bei einem Dinner einer Journalistin wiederholt ans Knie gefasst haben."

    "...wiederholt..."

    Und warum hat ihm die Journanlistin nicht schon nach dem ersten Mal eine geklatscht?
    117 10 Melden
    • Enzasa 02.11.2017 15:05
      Highlight Highlight Weil damit ihre Karriere ein abruptes Ende gefunden hätte
      0 1 Melden
  • äti 01.11.2017 21:35
    Highlight Highlight Jesses, wenn das so weiter geht erwischt es auch noch mich.
    113 10 Melden
    • 4kant 01.11.2017 23:07
      Highlight Highlight ja klar. Bald schon ist es eine sexuelle Belästigung, wenn eine Frau Deine blosse Gegenwart erdulden muss, z. B. in der Schlange zur Kasse, oder im Tram.
      Und danach kriegst Du eine Klage wegen sexueller Belästigung von der Briefbotin, weil sie bei der Zustellung einen männlichen Vornamen vom Brief an Dich lesen musste, gegen ihren Willen.
      14 3 Melden
    • hjhj 02.11.2017 01:55
      Highlight Highlight Erzãhl.....!
      1 6 Melden

Genua, drei Monate danach: So verzweifelt sind die Bewohner nach dem Brückenkollaps

Seit dem Einsturz der Morandi-Brücke hat sich in Genua nicht viel bewegt. Noch immer liegen überall Trümmer herum, Hunderte können nicht in ihre Häuser zurück. Die watson-Reporterin sprach mit den Menschen vor Ort über ihre Sorgen.

Rivarolo, das Stadtviertel im Nordwesten von Genua, hat es am schwersten getroffen. Die Brücke, die am 14. August 2018 vom Himmel fiel, hat hier die Strassen blockiert und Menschen aus ihren Häusern getrieben. 43 Leben wurden bei dem Unglück ausgelöscht.

Längst haben sich die internationalen Medien vom Schauplatz abgewandt, das Leben geht schliesslich weiter. Auch hier, irgendwie. Nur ist für die Bewohner von Rivarolo heute alles anders und nie wird es wieder so sein, wie vor …

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