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Diplomat Tim Barrow wird neuer britischer EU-Botschafter



Neuer britischer EU-Botschafter wird der Diplomat Tim Barrow. Er war von 2011 bis 2015 britischer Botschafter in Russland.

epa05698241 (FILE) - A file picture dated 30 October 2015 shows British Ambassador to Russia Tim Barrow pose for photographers during a photocall for the James Bond film 'Spectre' at the British Embassy building in Moscow, Russia. According to reports from 04 January 2017, Tim Barrow is to replace Ivan Rogers as Britain's Ambassador to the European Union (EU).  EPA/SERGEI ILNITSKY

Tim Barrow tritt die Nachfolge Ivan Rogers' als EU-Botschafter an. Bild: SERGEI ILNITSKY/EPA/KEYSTONE

Barrow übernehme seine neue Aufgabe bereits in der kommenden Woche, teilte ein Regierungssprecher am Mittwochabend in London mit. Barrow wird Ivan Rogers ablösen, der am Dienstag von seinem Amt als britischer EU-Botschafter in Brüssel zurückgetreten war.

Rogers hatte zum Abschied in einer E-Mail an seine Mitarbeiter die britische Regierung scharf kritisiert. Er schrieb mit Blick auf den geplanten Brexit: «Es mangelt an ernsthafter, multilateraler Verhandlungserfahrung in der Regierung.» An seine Mitarbeiter appellierte er, «nie davor Angst zu haben, jenen an der Macht die Wahrheit zu sagen».

Der Diplomat hätte offiziell noch bis Oktober im Amt bleiben sollen. Rogers hatte zuvor für Aufsehen mit der Einschätzung gesorgt, die Verhandlungen über ein Abkommen Grossbritanniens mit der Europäischen Union zur Regelung des EU-Austritts könnten zehn Jahre dauern. Selbst dann, so der Experte, könnte ein Abkommen noch an der Ratifizierung in einem der nationalen Parlamente scheitern. Das hatte ihm deutliche Kritik von Befürwortern eines klaren Bruchs mit Brüssel eingebracht.

Die EU-Kommission äusserte am Mittwoch Bedauern über den Rücktritt des Briten. Rogers sei für die Brüsseler Behörde ein nicht immer einfacher, aber höchst professioneller und äusserst kenntnisreicher Gesprächspartner und Diplomat gewesen, kommentierte eine Sprecherin. Er habe immer loyal die Interessen seiner Regierung verteidigt.

Die Briten hatten im vergangenen Juni in einem historischen Referendum den Austritt ihres Landes aus der EU beschlossen. (sda/dpa)

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