International
Grossbritannien

«Ein Schock»: Wenn die Strasse zum Erdkrater wird

A large sinkhole appeared on Monday night is seen in Godstone, England, Tuesday Feb. 18, 2025. (Jonathan Brady/PA via AP)
Der Strassenabschnitt in dem Ort südlich von London war am späten Montagabend in sich zusammengefallen, der Erdkrater wuchs in der Folge auf eine Länge von 20 Metern.Bild: keystone

«Ein Schock»: Wenn die Strasse zum Erdkrater wird

19.02.2025, 15:3419.02.2025, 15:34

Wenn mitten in der Nacht plötzlich die Polizei klingelt: Nachdem eine Strasse im beschaulichen britischen Godstone in Teilen eingesackt ist, haben die Anwohner eindrücklich die Evakuierung ihrer Häuser beschrieben.

«Wir hörten ein heftiges Klopfen an der Tür. Als ich die Tür öffnete, hörte es sich so an, als stünde ich in einem Wasserfall», berichtete eine Anwohnerin in der BBC. «Die Polizistin sagte uns, wir müssen sofort raus.»

Der Strassenabschnitt in dem Ort südlich von London war am späten Montagabend in sich zusammengefallen, der Erdkrater wuchs in der Folge auf eine Länge von 20 Metern. Die Polizei errichtete eine weiträumige Absperrung. Die örtliche Verwaltung rief die Anwohner dazu auf, das Gebiet während der Reparaturarbeiten zu meiden.

«Es war ein Schock», sagte eine andere Anwohnerin der Nachrichtenagentur PA. «Wir haben einfach alles gepackt, die Kleidung auf dem Rücken und unsere Arbeitslaptops, und sind schnell weggefahren.» (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
«Sonst stehen wir selbst auf der Speisekarte»
Die Festnahme des venezolanischen Machthabers Nicolás Maduro markiert den Bruch mit der alten, regelbasierten Ordnung, sagt der Sicherheitsexperte Peter Neumann. Er erklärt, welches Land als Nächstes ins Visier geraten könnte und was die Schweiz jetzt tun sollte.
Am 3. Januar haben amerikanische Einheiten den venezolanischen Machthaber Nicolás Maduro und dessen Frau festgenommen und nach New York gebracht. Dort müssen sie sich wegen «Drogenterrorismus» vor Gericht verantworten. Seither hat US-Präsident Donald Trump bereits mehreren weiteren Ländern mit Interventionen gedroht. Über scharfe Kritik hinaus blieb eine grössere internationale Gegenreaktion bislang aus.
Zur Story