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HONG KONG - FEBRUARY 01:  A man holds a yellow umbrella during tens of thousands of protesters called for real universal suffrageduring a march for democracy on February 1, 2015 in Hong Kong, Hong Kong. Pro-democracy supporters gather in Hong Kong for the first major rally since the occupy movement took over parts of Hong Kong, in a standoff that lasted over 2 months. Protestors are calling for autonomy in Hong Kong elections as China continues to have control over who can run for the position.  (Photo by Lam Yik Fei/Getty Images)

Zehntausende wehren sich dagegen, dass die Kandidaten zur Wahl des Verwaltungschefs China diktiert werden. Bild: Getty Images AsiaPac

Grossdemonstration

Demokratie-Bewegung in Hongkong: Die gelben Regenschirme sind zurück

Erstmals seit Wochen haben bei einer Grosskundgebung in Hongkong am Sonntag wieder tausende Menschen für freie Wahlen demonstriert. Mit gelben Regenschirmen, dem Symbol der Demokratiebewegung in der chinesischen Sonderverwaltungszone, zogen sie langsam durch das Stadtzentrum.

Die Organisatoren des Marsches rechneten mit bis zu 50'000 Teilnehmern, von der Polizei lagen zunächst keine Schätzungen vor.

Die Demokratiebewegung fordert freie Wahlen in der ehemaligen britischen Kronkolonie, die jetzt chinesische Sonderverwaltungszone ist. Die Regierung in Peking will zwar erlauben, dass die Bürger Hongkongs im Jahr 2017 erstmals den Verwaltungschef wählen, sie will die Kandidaten dafür aber selbst bestimmen.

Dagegen gab es in den vergangenen Monaten massive Proteste, die von Hongkong und Peking als illegal bezeichnet wurden. Über Wochen gab es im Zentrum Hongkongs zudem Protestlager, die aber von den Behörden nach und nach geräumt wurden. Bislang kündigte keine der verschiedenen Aktivistengruppen neue Belagerungen an. (sda/afp)



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Schicksalstage einer Grossstadt

Die Demonstranten legen Hongkong lahm – ein watson-Reporter hat sie besucht

In den Augen der Hongkonger steht die Zukunft ihrer Stadt auf dem Spiel: Behält die Metropole ihre Autonomie oder wird sie von China eingenommen? Bei dem Gedanken schwingt eine gehörige Portion Angst mit.

«Beschützt die Bürger», «Wechselt die Seiten», «Legt eure Waffen nieder» skandieren die Demonstranten, ihre Hände erhoben, sie signalisieren: Wir bleiben friedlich. Ihnen Gegenüber mehrere Dutzend Polizisten. Dann ein Knall, und noch einer: Empört fluchen die Demonstranten und flüchten vor dem Tränengas. Auf ihrem Rückzug werden sie von der Seite von Polizisten mit Schlagstöcken und Pfefferspray attackiert. Die Luft ätzt, Augen tränen, der Hals kratzt. Im Central-Quartier, …

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