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Sturzflut in Indien: Mindestens 15 Tote und mehr als 160 Verletzte

Sturzflut in Indien: Mindestens 15 Tote und mehr als 160 Verletzte

08.02.2021, 09:4308.02.2021, 09:43
Indo Tibetan Border Police (ITBP) personnel undertake rescue work at one of the hydro power project at Reni village in
Die Rettungskräfte vor Ort.Bild: keystone

Nach einer massiven Sturzflut in Indien ist die Opferzahl auf mindestens 15 Tote und mehr als 160 Verletzte gestiegen. Ein riesiger Gletscher war am Sonntagmorgen von einem Berg in den Himalayas abgebrochen und in einen Fluss gestürzt.

Der Unfall ereignete sich auf gut 2000 Meter über dem Meer im nordindischen Bundesstaat Uttarakhand. Fünf Brücken seien weggeschwemmt und zwei Elektrizitätswerke sowie Strassen beschädigt worden, hiess es von den Behörden. Da sich der gesamte Gletscher flussabwärts bewege, seien Menschen in tieferliegenden Dörfer in Sicherheit gebracht worden.

Die meisten der Toten und noch rund 200 Vermissten seien Mitarbeiter der Elektrizitätswerke. Mindestens 30 Arbeiter sollen noch in einem Tunnel des Kraftwerks eingeschlossen sein. Das schroffe Terrain, die Kälte, der Schlamm und die Trümmer im Tunnel seien eine grosse Herausforderung für die Rettungskräfte.

In der hügeligen Landschaft gibt es immer wieder Unglücke. Bei besonders starkem Monsunregen 2013 etwa starben mehr als 6000 Menschen. (aeg/sda/dpa)

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