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Interview

«Assad hat nichts gegen das Vorgehen der Türkei»

Nahost-Experte Michael Eppel über die Profiteure des türkischen Angriffs auf Syrien und die Verzweiflung der Kurden in der Region.

Pierre Heumann, Tel Aviv / ch media



In this photo taken from the Turkish side of the border between Turkey and Syria, in Akcakale, Sanliurfa province, southeastern Turkey, smoke billows from a fire inside Syria during bombardment by Turkish forces Wednesday, Oct. 9, 2019. Turkey launched a military operation Wednesday against Kurdish fighters in northeastern Syria after U.S. forces pulled back from the area, with a series of airstrikes hitting a town on Syria's northern border.(AP Photo/Lefteris Pitarakis)

Die Türkei hat ihre «Operation Friedensquelle» gestern gestartet: Mit einem Angriff auf die syrische Stadt Ras al-Ain. Bild: AP

Die Türkei hat nach dem Abzug der amerikanischen Truppen gestern Mittwoch ihren Angriff auf Syrien begonnen. Welche Konsequenzen hat das für die Kurden in Syrien?
Michael Eppel: Falls die Türkei im eroberten syrisch-türkischen Grenzgebiet wie angekündigt Flüchtlinge ansiedeln wird, wird sich die Demografie zuungunsten der Kurden verändern. Das wäre ein harter Schlag für die Autonomieträume der syrischen Kurden. Bisher hatten die rund 1.5 Millionen Kurden nämlich gehofft, dass sie eines Tages mit US-amerikanischer Unterstützung innerhalb Syriens eine selbstständige Politik verfolgen könnten, obwohl der syrische Herrscher Baschar al-Assad davon nichts wissen will.

Wird sich Assad gegen den türkischen Vormarsch auf seinem Staatsgebiet zur Wehr setzen?
Damit rechne ich in einer ersten Phase nicht. Assad hat nämlich nichts dagegen, wenn die Türkei gegen die Kurden vorgeht. Sobald aber die Kurden einmal erledigt sind, wird er wohl den Rückzug der türkischen Truppen aus seinem Territorium fordern.

Können die syrischen Kurden auf die Hilfe der Kurden im Irak zählen, die auf vielen Gebieten eine von Bagdad unabhängige Politik verfolgen?
Es gehört zur Tragödie der Kurden, dass die syrischen und irakischen Kurden gegensätzliche Interessen haben. Das Verhältnis zwischen den beiden Volksgruppen ist kompliziert. Während die irakischen Kurden gute Beziehungen zur Türkei haben, ist die Türkei für die syrischen Kurden ein Erzfeind.

FILE - This Sept. 16, 2019 file photo, from left: Iranian President Hassan Rouhani, Turkish President Recep Tayyip Erdogan and Russian President Vladimir Putin shake hands during their meeting in Ankara, Turkey. America maintains some 1,000 troops in Syria who work alongside the Kurdish fighters. America’s foes -- Assad, Russia, and Iran -- all stand to gain from a U.S. troop withdrawal in Syria and will likely bide their time until they can move in and retake the area. (AP Photo/Pavel Golovkin, Pool, File)
Vladimir Putin,Recep Tayyip Erdogan,Hassan Rouhani

Ruhani, Erdogan und Putin. Bild: AP

Welche Folgen hat die aktuelle Entwicklung für den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan?
Er geht gestärkt aus der aktuellen Krise hervor, auch weil er vom Weissen Haus in Washington zahlreiche Zugeständnisse erhalten hat.

Welche?
Er hat grünes Licht für den Einmarsch ins syrisch-türkische Grenzgebiet erhalten. Die amerikanische Regierung hatte zuvor akzeptiert, dass das Nato-Mitglied Türkei in Russland Waffen einkauft. Zudem beschafft sich Ankara iranisches Öl und setzt sich damit über die Sanktionen hinweg, die von Washington gegenüber Teheran verhängt worden sind. Aber eines sollte Erdogan nicht vergessen: Die von ihm als Feinde eingestuften 12 bis 18 Millionen Kurden bleiben in seinem Land. Innenpolitisch ist er also nicht aus dem Schneider.

Bild

Michael Eppel ist Nahost-Spezialist an der Universität Haifa. Er ist Ko- Autor von «Kurdish Awakening: Nation Building in a Fragmented Homeland». ch media

Was bedeutet das alles für die Kurden im Iran?
Auch die sieben bis neun Millionen Kurden im Iran wollen natürlich mehr Selbstständigkeit. Teheran hat deshalb kein Interesse, dass die syrischen Kurden ihre Autonomiepläne realisieren. Vor allem aber wollen sie, dass Assad …

… der von der iranischen Unterstützung abhängig ist …
… möglichst grosse Teile Syriens beherrscht. Selbst jetzt, wo die Türkei im syrischen Kurdengebiet einmarschiert ist, wird Teheran – zusammen mit Moskau und Damaskus – erst dann einen Rückzug der Türken fordern, wenn die Kurden besiegt sind. Das könnte neue Konflikte schaffen. Irans Präsident Rohani hat Erdogan bereits gewarnt, sich zurückzuhalten. Es geht ihm nicht um die Kurden. Vielmehr will er zeigen, dass er seinen Verbündeten Assad unterstützt. Nachdem die USA sich aus dem Nahen Osten zurückziehen wollen, fehlt eine Ordnungsmacht. Als Alliierter hat Amerika an Glaubwürdigkeit eingebüsst. Auch in Jerusalem stelle ich gegenüber Trump Ernüchterung fest.

Obwohl Israels Premier Benjamin Netanjahu Trump eben noch als den verlässlichsten Freund bezeichnet hat?
Ja. Jetzt muss Netanjahu feststellen, dass Trump seine eigenen Interessen verfolgt und sich aus «unnötigen» Kriegen zurückziehen will. Netanjahu muss sich vorwerfen lassen, dass er sich zu einseitig auf Trump gestützt hat und zu den US-Demokraten auf Distanz gegangen ist. Damit hat er der traditionell überparteilichen Unterstützung für Israel geschadet.

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46Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Smeyers 10.10.2019 17:41
    Highlight Highlight Heul doch. Assad arbeitet mit der Türkei, Iran und den Russen zusammen (ein echtes antidemokratisches Dreamteam) nur damit er an der Nacht bleibt. Warum sollten die USA alleine in Syrien bleiben wenn weder die UNO (die Israel wegen jedem Furz tadelt) nicht reagiert und die anderen Länder zwar besorgt aber die USA die drecksarbeit machen lassen.
  • Alphabetagammaomega 10.10.2019 16:34
    Highlight Highlight Das schlimmste am Ganzen ist eigentlich eher, dass die Bevölkerung den Krieg toleriert.. Wie man das merkt?

    Türkische Social Media Kanäle sind voll mit Ehrungen, Siegesgrüssen etc an die Soldaten. Es ist einfach krank!!
  • leu84 10.10.2019 16:03
    Highlight Highlight Und die offizielle Schweiz will nicht einmal sich als Vermittler anbieten? Auch wenn der Sultan vom Bosporus nicht zuhören würde.
  • Nino F. 10.10.2019 15:08
    Highlight Highlight Der Angriff des türkischen Militärs und seinen dschihadistischen Verbündeten ist ein Krieg, bei dem allen fortschrittlich denkenden Menschen klar sein sollte, welche Seite sie unterstützen. Rojava ist auch unser Kampf! #RiseUp4Rojava
    Benutzer Bild
  • BöserOnkel 10.10.2019 15:05
    Highlight Highlight Eine einzige Schande was da im Nahen Osten abläuft. Von den Amerikanern kann kaum mehr erwarten und von den Russen kommt eh nix gutes. Aber die EU ist an Erbärmlichkeit kaum zu überbieten! Die kann man getrost abschaffen! Wozu ist sie den gut, ausser möglichst gute Wirtschaftsbedingungen für die Multis zu schaffen? Für rein gar nix.
  • rodolofo 10.10.2019 14:38
    Highlight Highlight Nur schon dieser Name für den türkischen Angriffskrieg gegen die Kurden auf syrischem Territorium:
    "Operation Friedensquelle"...
    Das erinnert mich unwillkürlich an den Spruch am Lagertor zum Konzentrationslager in Auschwitz:
    "Arbeit macht frei!"...
    Alte und neue Nazis sind sehr kreativ im Erfinden von sadistisch-verdrehten Titeln und Mottos.
    Und menschliche Menschen nennen sie "Terroristen"...
  • hein-tirol 10.10.2019 13:48
    Highlight Highlight Assad bot vorgestern den Kurden an, sich ihm anzuschließen. Sie haben es nicht getan. Warum also sollte Assad jetzt die Kurden schützen? Er wird einzig einen Sperrgürtel um die Gefängniscamps ziehen, damit die Dschihadisten nicht fliehen können.
  • N. Y. P. 10.10.2019 13:13
    Highlight Highlight Die amerikanische Regierung hatte zuvor akzeptiert, dass das Nato-Mitglied Türkei in Russland Waffen einkauft.
    Nahost-Experte Michael Eppel

    Wie bitte ?

    Wusste ich gar nicht. Was für Dreckgeschäfte laufen da eigentlich zwischen Trump und dem Sultan ab.

    Zuerst hatten die USA erbitterten Widerstand geleistet, dass die Türken russische Waffensysteme kaufen. Und jetzt geht das plötzlich. Desweitern wirft der orange Psycho die Kurden den Türken zum Frass vor..
  • laska 10.10.2019 12:51
    Highlight Highlight Sollte sich in Jerusalem tatsächlich Ernüchterung bezüglich Trump und seinem angeordneten Truppenrückzug aus Syrien breitmachen, dann könnte es tatsächlich gefährlich für seine Präsidentschaft werden. Denn bisher galt er als nützlichster Idiot aller bisherigen US-Präsidenten für Israel.
    • AquaeHelveticae 10.10.2019 15:00
      Highlight Highlight Wie bitte muss ich deinen Kommentar verstehen?

      Für mich hört sich das danach an als ob Israel Einfluss hat wer in den USA Präsident ist. Hat halt irgendwie den Touch von einer Jüdischen Weltverschwörung.
    • BöserOnkel 10.10.2019 22:23
      Highlight Highlight Das hat mit Verschwörungstheorien nichts zu tun. Du solltest dich einfach mal über die politischen Verhältnisse in den Staaten informieren. Israel hat in Amerika seit jeher eine extrem starke Lobby. Der Chef von Fox, Robert Murdoch, ist z.B. so einer und viele andere Neokonservative welche Trump und auch schon Bush Junior geholfen haben Präsident zu werden ebenso. Gerade die Verbindung zwischen Neokonservativen und Neo-Zionisten ist seit jeher sehr eng. Sie sind es, welche in den letzten 35 Jahren in den Vereinigten Staaten den politischen Takt vorgegeben haben.
  • Ferd Blu 10.10.2019 12:34
    Highlight Highlight Wenn ich es richtig verstehe, hasst die 🇹🇷 nicht die Kurden per se, sondern die YPG die mit der PKK alliiert sind. Also möchte Erdowahn nicht die Kurden per se vernichten sondern die PKKler. Ausserdem möchte die 🇹🇷 nicht ihre 18 Mio Kurden vernichten, sondern die PKK Organisation ausschalten, da sie die separatistischen Wünsche der Kurden in 🇸🇾 als Gefahr sieht, da die 🇹🇷 fürchtet, das auf ihrem Staatsgebiet verstärkt kurdische Separatisten sich von der Türkei abspalten wollen und somit die Gewalt zunimmt, wenn die YPG weiterhin in 🇸🇾 aktiv ist.
    • Perpetual 10.10.2019 13:45
      Highlight Highlight Korrekte Schlussfolgerung.
    • FITO 10.10.2019 14:38
      Highlight Highlight Und ich dachte die Zeichenschrift sei schon mit den alten Ägyptern ausgestorben.
      Man lernt nie aus.
    • rodolofo 10.10.2019 14:53
      Highlight Highlight @ Ferd Blu
      Erdogan nennt auch die Journalisten von Hüriet, welche die geheimen Waffenlieferungen und den geheimen Ölhandel mit dem IS aufdeckten, "Terroristen" und liess sie deshalb einsperren!
      Recherchen über korrupte Machenschaften eines Sohnes von Erdogan erfüllten ebenfalls den Tatbestand des "Terrorismus".
      Wenn Erdogan mutige JournalistInnen, die sich einem hohen Berufsethos und der Wahrheit verpflichtet fühlen, "Terroristen" schimpft, was sind dann die YPG-Leute, die er ebenfalls "Terroristen" schimpft?
      Höchst wahrscheinlich ebenso ehrenwerte Leute!
      Kannst Du meiner Logik folgen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 10.10.2019 12:22
    Highlight Highlight TL:DR - Diese Region und seine Kulturen wird nie zu ruhe kommen weil die Kulturellen Grenzen und die Ländlichen Grenzen nie die selben sein werden, überall immer Minderheiten leben welche von den herschenden Gruppen nicht tolleriert werden. Weil dies über Generationen stetis sich wiederholt werden auch stetig neue Feinde und Täter und Opfer produziert.

    The never ending story of middle east.
    • *klippklapp* 10.10.2019 14:52
      Highlight Highlight Genau das gleiche hat man jahrhundertelang von Europa behauptet und dadurch Kriege, Unterdrückung und auch ethnische Vertreibungen und Transfer gerechtfertigt. Demgegenüber war der Nahe Osten bis zur Kolonialisierung durch Europa relativ heterogen und einigermassen friedlich.
      Das Problem sind nicht die heterogene Zusammensetzung der einzelnen Staaten, sondern die extreme Machtpolitik, die von verschiedenen Kräften auf diesem Gebiet geführt werden. Und um Macht zu haben und zu behalten ist es immer gut, solche zu haben auf denen man herumtrampeln kann...
  • franzfifty 10.10.2019 12:21
    Highlight Highlight Politik billigt diese Eingriffe! Wenn die Schweiz Tuerkische Firmen nicht boykottiert, dann nuetzt alles nichts. Wenn ich als eigenstaendiger nicht in die Tuerkei reise, dann bewirke ich gar nichts.
    Wuerde mich interessieren, was Leute zu sagen haben, die in solchen Firmen arbeiten, die tuerkische Firmen als Geschaeftspartner haben.
    • hasenschwarte 10.10.2019 12:41
      Highlight Highlight das mit Türkeireisen wird sich für viele erledigt haben. Der Tourismus wird einbrechen, da vermehrt mit Anschlägen gerechnet werden muss.
  • Borki 10.10.2019 12:20
    Highlight Highlight Zum Kotzen, wie man jetzt die Kurden verrät! Und wer mit dem Finger auf den bösen Trump zeigt, macht es sich zu einfach. Da wäre auch noch Europa, da wäre GB, FR und DE die etwas machen könnten. Und da wäre noch die kleine Schweiz, die zumindest das Maul aufreissen könnte.

    Aber nein. Man schaut zu. Man labert vielleicht etwas. Hauptsache Erdogan verlässt nicht die NATO und hält uns die Flüchtlinge fern.

    Und die einzigen "da unten" die einen säkularen Staat und ungefähre Gleichberechtigung wollen, stehen alleine da, mit einer AK-47 in der Hand gegen deutsche Panzer und amerikanische Jets...
    • hasenschwarte 10.10.2019 12:42
      Highlight Highlight thats the real life mein Freund. Politik in unseren Breitengraden ist so stark wie sein Volk.
    • rodolofo 10.10.2019 14:46
      Highlight Highlight Hand aufs Herz: Willst Du da hin, wo der Islamische Staat und seine Helfershelfer aus der Türkei, aus Saudi Arabien und (JA! Man höre und staune nicht mehr!) AUS DEN USA wüten und morden und vergewaltigen?
      Und was machen Putin und Assad?
      Sie grinsen und reiben sich die Hände...
      DAS ist die schöne neue Welt im Jahre 3 nach der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA!
      Europa müsste etwas machen.
      Aber was?
      Flüchtlinge aufnehmen?
      Waffenlieferungen einstellen?
      Sanktionen gegen die USA?
      Krieg gegen Wahnsinnige führen?
      Ich schlage vor, wir lassen die Klimaerwärmung die Drecksarbeit erledigen...
    • The Destiny // Team Telegram 10.10.2019 17:34
      Highlight Highlight Putin wird nicht wirklich etwas tun solange die Präsidentschaft von Assad nicht in Gefahr ist.
  • Rumbel the Sumbel 10.10.2019 12:12
    Highlight Highlight Assad lässt sie wohl Ausbluten!
  • Lodestone 10.10.2019 11:33
    Highlight Highlight Na ja ,,Mission Accomplished,, sagte mal ein grosser Amerikaner. Es gibt tatsächlich noch Leute die auf das Ami Geschwafel reinfallen. Es gilt halt immer noch das nicht im Leben etwas Wert ist wenn man es sich nicht selbst erkämpft hat. Ich kann es ja den Kurden ja direkt dann sagen, wir wissen ja alle in welche Richtung die Leute abhauen werden.
  • dorfne 10.10.2019 11:28
    Highlight Highlight Die Amerikaner ziehen sich zurück, damit Erdogan ungestört die verhassten Kurden abschlachten kann. Und FDP-Bundesrat Cassis drückt sich vor einem offiziellen Protest gegen die Türkei und schiebt die Verantwortung dafür auf den UNO-Sicherheitsrat. Die Türkei ist ein wichtiger Handelspartner der Schweiz. Geld ist wichtiger als Frieden und Menschenrechte.
    • RETO1 10.10.2019 11:51
      Highlight Highlight Das zeigt einmal mehr was für ein überflüssiges Gremium diese UNO ist
      Da zettelt ein Kriegslüsterner einen neuen Krieg an und was kommt von der UNO? Nichts,rein nichts
    • T13 10.10.2019 12:04
      Highlight Highlight Ist doch nichts neues.
      Guck mal zu ueli und seinen saudischen freunden.
    • Snowy 10.10.2019 12:42
      Highlight Highlight @Reto:

      Falsch.
      Die UNO kann nur direkt eingreifen wenn der Sicherheitsrat einstimmig dafür ist. Die meisten UNO Mitgliedsländer und der Generalsekretär verurteilen den Angriff sehr wohl.

      Die UNO ist von allen Möglichkeiten der Völkerverständigung die (aktuell) bestmögliche.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spargel 10.10.2019 11:22
    Highlight Highlight Alle gegen die Syrischen Kurden. Tragisch, gerade auch bezüglich ihres Verdienstes gegen die IS. Wenn Geld im Spiel ist, vergisst "Mensch" alles, auch seine Prinzipien
  • SR 210 10.10.2019 11:12
    Highlight Highlight Also wenn ich das richtig verstanden habe, warten jetzt sämtliche (Regional-)Mächte ab, bis die Kurden als Volk vernichtet sind, bevor sie reagieren und die (West-)Mächte heben den Zeigefinger, lassen aber im Endeffekt trotzdem alles geschehen. Erinnert mich irgendwie an die Situation in Osteuropa 1939.
    • Ueli der Knecht 10.10.2019 13:50
      Highlight Highlight Ich meine, Assad wird die Vernichtung der Kurden nicht zulassen. Vielmehr möchte er sich mit den Kurden verbünden, um Syrien vereint wieder unter Kontrolle zu bringen. Sie sollen einfach nicht zu stark sein. Aber wenn die Kurden das Assad-Regime um Hilf bitten (oder auch die Russen), dann sind die subito zur Stelle und diktieren ihre Bedingungen.
    • Spargel 10.10.2019 19:11
      Highlight Highlight Traurig aber wahr Ueli der Realist. Was hätte wohl Haguhans gesagt Ueli?

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