International
Irak

IS-Vormarsch: Kurden im Nordirak starten Offensive in Sindschar

7500 Peschmerga-Kämpfer starten Offensive gegen den IS im Nordirak

12.11.2015, 06:3612.11.2015, 09:35

Kurdische Peschmerga-Kämpfer haben einem Medienbericht zufolge im Nordirak eine Offensive gestartet, um die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) aus der Stadt Sindschar zu vertreiben. Dabei wurden sie von Luftangriffen der internationalen Anti-IS-Koalition unterstützt.

Peschmerga-Kämpfer am 12. November 2015 in Sindschar. 
Peschmerga-Kämpfer am 12. November 2015 in Sindschar.
Bild: STRINGER/IRAQ/REUTERS

Das berichtete das Nachrichtenportal Rudaw am Donnerstag unter Berufung auf kurdische Behörden. Kampfflugzeuge hätten Dutzende IS-Stellungen vor Beginn der Offensive am Mittwochabend beschossen.

Der Sicherheitsrat der kurdischen Autonomieregierung teilte bei Twitter mit, an der Bodenoffensive seien unter anderem bis zu 7500 Peschmerga-Kämpfer beteiligt. Ziele seien die Vertreibung des IS aus der Stadt Sindschar, die Eroberung strategisch wichtiger Nachschubrouten und die Schaffung einer Pufferzone, um die Stadt und ihre Einwohner vor IS-Artillerie zu schützen.

Der IS hatte Anfang August vergangenen Jahres die Region um das Sindschar-Gebirge im Nordirak überrannt; Sindschar-Stadt liegt südlich des Höhenzuges. Zehntausende Menschen flohen. Bei ihnen handelte es sich vor allem um Angehörige der religiösen Minderheit der Jesiden. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Medien: US-Justizministerium erhöht vor Midterms Druck auf Kalifornien
Das US-Justizministerium hat kurz vor den wichtigen Parlamentswahlen Medienberichten zufolge seinen Druck auf den demokratisch regierten Bundesstaat Kalifornien verschärft. Es habe Vorladungen vor eine Geschworenenjury an lokale Wahlbeamte in dem Bundesstaat verschickt, berichteten unter anderem die «New York Times» und die Sender CBS und ABC News unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen sowie Kopien der Vorladungen.
Zur Story