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Anführer des IS im Irak bei Luftangriff getötet



Der Anführer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Irak ist bei einem Luftangriff getötet worden. Abu Jassir al-Issawi sei nahe der nordirakischen Stadt Kirkuk ums Leben gekommen, teilte der Sprecher der von den USA angeführten Anti-IS-Koalition am Freitag über Twitter mit.

Sein Tod sei ein weiterer «bedeutender Schlag» gegen die Bemühungen des IS, im Irak wiederzuerstarken. Die Koalition werde weiter zentrale IS-Anführer «vom Schlachtfeld entfernen».

Die Terroristen hatten vor einigen Jahren grosse Gebiete im Irak und in Syrien kontrolliert und dort ein Kalifat ausgerufen. Sie sind dort mittlerweile militärisch besiegt, aber weiter aktiv. IS-Zellen verüben regelmässig Anschläge.

In der vergangenen Woche waren bei einem der schwersten Attentate in Bagdad seit Jahren mehr als 30 Menschen getötet worden. Der IS reklamierte die Tat für sich.

Nach Angaben des irakischen Regierungschefs Mustafa al-Kasimi war Abu Jassir al-Issawi auch stellvertretender Anführer des vom IS einst ausgerufenen «Kalifats».

IS-Chef Abu Bakr al-Bagdadi hatte sich im Oktober 2019 selbst getötet, nachdem er von US-Spezialkräften im Nordwesten Syriens aufgespürt worden war. (sda/dpa)

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Der beschwerliche Kampf um Mossul

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Der beschwerliche Kampf um Mossul
quelle: ap/ap / felipe dana
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Auf der Flucht vor der islamistischen Hölle

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