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Iran soll trotz Sanktionen Atomtechnologie einkaufen wollen



Der Iran versucht laut einem vertraulichen UNO-Bericht, trotz der bestehenden Sanktionen Atomtechnologie einzukaufen. Der Bericht beruft sich auf Informationen aus Grossbritannien, welche die UNO jedoch nicht unabhängig überprüfen konnte.

Die britische Regierung in London habe die Vereinten Nationen am 20. April darüber informiert, dass der Iran über zwei den internationalen Sanktionen unterliegende Firmen versuche, an Nukleartechnologie zu kommen, heisst es in dem UNO-Bericht, der der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag vorlag. 

Die fünf UNO-Vetomächte und Deutschland hatten sich Anfang April mit dem Iran auf Eckpunkte für ein Abkommen geeinigt, das dem Land die friedliche Nutzung der Atomenergie ohne die Möglichkeit zur Herstellung von Nuklearwaffen erlauben soll.

Die Vereinbarung sieht unter anderem vor, dass der Iran die Zahl seiner Zentrifugen zur Urananreicherung deutlich reduziert und internationale Kontrollen zulässt. Im Gegenzug sollen die internationalen Sanktionen gegen den Iran schrittweise gelockert werden. Bis Ende Juni soll ein endgültiges Abkommen stehen. (kad/sda/afp)

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