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FILE - In this March 27, 2015 file photo released by an official website of the office of the Iranian supreme leader, commander of Iran's Quds Force, Qassem Soleimani, sits in a religious ceremony at a mosque in the residence of Supreme Leader Ayatollah Ali Khamenei in Tehran, Iran. A meeting in August between Russian President Vladimir Putin and Soleimani, Iran's top general, in Moscow lasted some three hours. Soleimani's one mission was to sell Putin on the idea that Russian airstrikes against the Islamic State group in Syria was imperative. (Office of the Iranian Supreme Leader via AP, File)

Kassem Soleimani.
Bild: AP/Office of the Iranian Supreme Leader

Iranischer General laut Exil-Opposition in Syrien schwer verletzt



Ein einflussreicher iranischer General ist bei einem Gefecht in Syrien schwer verwundet worden. Der für Auslandsoperationen zuständigen Chef der Revolutionsgarden, General Kassem Soleimani, sei vor zwei Wochen von Granatsplittern am Kopf getroffen worden.

Soleimanis Fahrzeug sei südlich von Aleppo von syrischen Rebellen angegriffen worden, als der General einen Einsatz der Revolutionsgarden und der syrischen Armee überwacht habe, teilte der Nationale Widerstandsrats des Iran (NCRI) am Sonntag in Paris mit. Inzwischen befinde sich der General zur Behandlung in Teheran. Er sei bereits zwei Mal operiert worden und dürfe nach wie vor keinen Besuch empfangen.

Am Mittwoch war bekannt geworden, dass Soleimani in Syrien verletzt wurde. Ein Vertreter der syrischen Sicherheitskräfte sprach allerdings von leichten Blessuren. Die Revolutionsgarden, eine iranische Eliteeinheit, unterstützt die syrischen Regierungstruppen offiziell mit Ausbildern, Beratern und Waffen. An Kampfhandlungen beteiligen sich die iranischen Soldaten nach Angaben Teherans nicht. (dwi/sda/afp)

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Interview

«Für mich sieht der Fall Khashoggi sehr orchestriert aus»

Die Affäre um den ermordeten Journalisten Jamal Khashoggi beschäftigte die Welt in den letzten Wochen. Im Gespräch mit watson erzählt die Menschenrechtsaktivistin und Politikwissenschaftlerin Elham Manea ihre Einschätzung und kritisiert Saudi-Arabien scharf.

Frau Manea, die Ermordung des Journalists Khashoggi löste weltweit Empörung aus. Was war Ihre erste Reaktion?Elham Manea: Ich war überrascht, im Gegensatz zu anderen Experten.

Überrascht?Ja, die Ermordung eines Journalisten ist ein neues Ausmass, welches ich so noch nicht beobachten konnte. Es war bekannt, dass Saudi-Arabien Dissidenten entführt, aber nicht so brutal ermordet wie jetzt Khashoggi. Das ist eine neue Stufe. Ausserdem erstaunt es mich, wie er nun in den Medien dargestellt wird.

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