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Waffenruhe auf der Kippe: Trumps Angriffe verschärfen den Iran-Krieg

epa12990456 Iran's Judiciary Chief Gholamhossein Mohseni Ejei (R) attends a memorial ceremony for those killed in the Iran-US-Israel war at Mosallah Mosque in Tehran, Iran, 24 May 2026. The cerem ...
Drohen mit Vergeltung: Iranische Geistliche an einer Gedenkveranstaltung für die im Krieg getöteten Iraner in Teheran.Bild: keystone

Waffenruhe auf der Kippe: Trumps jüngste Angriffe verschärfen den Iran-Krieg

Während Washington und Teheran in Katar über ein Rahmenabkommen verhandeln, greifen US-Streitkräfte erneut Ziele im Iran an. Gleichzeitig eskaliert Israel den Konflikt mit der Hisbollah im Libanon. Die fragile Waffenruhe droht zu zerbrechen – und mit ihr die Hoffnung auf eine rasche Stabilisierung im Nahen Osten.
26.05.2026, 21:4526.05.2026, 21:45
Bojan Stula
Bojan Stula

Neue US-Angriffe im Süden Irans und eine Eskalation im Libanon überschatten die laufenden Verhandlungen über ein Ende des Iran-Kriegs. Das US-Militär griff in den vergangenen 48 Stunden nach eigenen Angaben Raketenstellungen sowie Boote an, die in der Strasse von Hormus Minen verlegen wollten. Das Regionalkommando sprach laut «Washington Post» von «Selbstverteidigung», um amerikanische Truppen vor Bedrohungen durch iranische Kräfte zu schützen.

Teheran reagierte scharf. Das iranische Aussenministerium bezeichnete die Angriffe am Dienstag als «eklatanten Verstoss» gegen die Waffenruhe und drohte, keine «feindliche Handlung unbeantwortet» zu lassen. Die seit Anfang April geltende Feuerpause zwischen den USA und Iran wirkt damit zunehmend fragil.

Parallel dazu gehen die Gespräche in Katar weiter. US-Aussenminister Marco Rubio erklärte am Rande eines Indien-Besuchs, derzeit gebe es «viel Hin und Her» über Formulierungen eines möglichen Rahmenabkommens. Präsident Donald Trump werde «entweder einen guten Deal oder keinen Deal» akzeptieren, zitierte ihn die «New York Times».

Im Zentrum der Gespräche steht die Zukunft der Strasse von Hormus. Durch die Meerenge läuft rund ein Fünftel des weltweiten Ölhandels. Nach den Angriffen der USA und Israels Ende Februar hatte Iran den Schiffsverkehr dort massiv eingeschränkt.

Was dort jetzt geschehe, sei «illegal» und «inakzeptabel», fuhr Rubio fort. Die Aussicht auf neue Spannungen liess den Ölpreis erneut steigen: Brent-Öl verteuerte sich zeitweise um rund drei Prozent auf knapp 99 Dollar pro Fass.

Die Trump-Regierung setzt offenbar auf einen stufenweisen Ansatz: Zunächst soll die Waffenruhe verlängert und die Schifffahrt durch die Hormus-Strasse gesichert werden. Die schwierigeren Fragen – Irans Atomprogramm, Raketenarsenal und Unterstützung regionaler Milizen – würden später verhandelt. Analysten sehen darin laut «New York Times» ein riskantes Modell mit Parallelen zu den stockenden Gaza-Verhandlungen, bei denen zentrale Konfliktpunkte bis heute ungelöst geblieben sind.

Panik im Libanon nach israelischen Attacken

Zusätzlichen Druck erzeugt die Lage im Libanon. Israel intensivierte seine Angriffe auf die Hisbollah. Nach Angaben der Agentur DPA wurden am Dienstag mehr als 100 Ziele in der Bekaa-Ebene und im Süden des Landes attackiert, mindestens zwölf Menschen kamen ums Leben. In Beirut lösten laut dröhnende israelische Drohnenflüge Angst und Panik aus.

Nach Evakuierungsaufrufen der israelischen Armee verliessen zahlreiche Bewohner ihre Häuser, Krankenhäuser brachten Patienten in Sicherheit.
Beobachter warnen, dass eine weitere Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah die Verhandlungen zusätzlich erschweren könnte. Teheran verlangt, dass ein mögliches Rahmenabkommen nicht nur den Krieg mit den USA und Israel, sondern auch den Konflikt im Libanon umfasst. Zugleich fordert Iran die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte in Katar.

Laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim sollen zunächst zwölf Milliarden Dollar überwiesen werden, der Rest innerhalb einer 60-tägigen Übergangsfrist. Trump beharrt seinerseits darauf, dass Irans hochangereichertes Uran «zerstört» oder an die USA übergeben werden müsse. (aargauerzeitung.ch)

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Swen Goldpreis
26.05.2026 22:20registriert April 2019
Huch, haben also Trumps Freunde wieder ein paar Millionen Barell Öl gekauft und brauchen steigende Preise?
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Jackie055
26.05.2026 22:31registriert August 2025
"Die Waffenruhe steht auf der Kippe"?

Die Waffen ruhen oder sie ruhen nicht und offensichtlich ruhen sie nicht. Man kann ja auch nicht nur "ein wenig Schwanger" sein.
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Chrisbe
26.05.2026 22:45registriert Oktober 2019
Pha, Verhandlungen gehen anders.
Donnie verhandelt nicht, er stellt Forderungen, verlangt, erpresst, droht, lügt, betrügt, beleidigt und streitet jeden gemachten Fehler kategorisch ab.
Ganz wie sein Idol Putin.
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