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Iran

Iran: Mit USA uneinig in zwei zentralen Punkten

Vice President JD Vance, second left, shakes hands with Pakistani Deputy Prime Minister and Foreign Minister Mohammad Ishaq Dar, as Pakistan's Interior Minister Mohsin Naqvi, left, Pakistan' ...
Keine Einigung in Pakistan zwischen den Kriegsparteien. Bild: keystone

Iran: «Bei zwei zentralen Themen lagen die Positionen zu weit auseinander»

12.04.2026, 10:3912.04.2026, 10:39

Bei den Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA unter Vermittlung Pakistans waren sich die Kriegsparteien nach iranischen Angaben in zwei zentralen Punkten uneinig. «Wir haben in einer Reihe von Fragen eine Einigung erzielt. Die Realität sieht jedoch so aus, dass bei zwei zentralen Themen die Positionen zu weit auseinander lagen und letztendlich keine Einigung erzielt werden konnte», sagte der Sprecher von Irans Aussenministerium, Ismail Baghai, dem Staatssender Irib. Um welche Themen es sich handelte, sagte er nicht.

Zuvor hatte Baghai auf der Plattform X geschrieben, es sei bei den Gesprächen um die Strasse von Hormus, die Atomfrage, Kriegsreparationen, die Aufhebung von Sanktionen sowie ein Ende des Krieges gegangen. Zu verhindern, dass der Iran jemals eine Atombombe entwickeln kann, sowie die Öffnung der für den Ölhandel wichtigen Strasse von Hormus sind zentrale Anliegen der USA.

Iran: Diplomatie hört nie auf

Baghai schloss weitere Verhandlungen mit den USA nicht aus. Auf die Frage der Reporterin, ob die Diplomatie beendet oder noch im Gange sei, sagte er: «Es hört nie auf. Diplomatie ist stets ein Instrument zur Sicherung und Wahrung nationaler Interessen, und Diplomaten müssen ihre Pflichten unter allen Umständen erfüllen, sei es in Kriegs- oder in Friedenszeiten.»

Es habe eine Atmosphäre des Misstrauens geherrscht. Daher sei ohnehin nie realistisch gewesen zu erwarten, dass in einer einzigen Sitzung eine Einigung erzielt werden könne. Dennoch habe das Treffen mehr als 20 Stunden gedauert, so Baghai. Die Themen seien sehr komplex. (sda/dpa)

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quelle: keystone / maya levin
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