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In this photo released by the Atomic Energy Organization of Iran, spokesman of the organization Behrouz Kamalvandi speaks in a news briefing in Tehran, Iran, Saturday, Sept. 7, 2019. Iran has begun injecting uranium gas into advanced centrifuges in violation of its 2015 nuclear deal with world powers, Kamalvandi said. (Atomic Energy Organization of Iran via AP)

Bild: AP

Iran hält trotz Trump an Kooperation mit Atombehörde fest



Der Iran will trotz seines schrittweisen Ausstiegs aus dem Atomabkommen weiter mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zusammenarbeiten. Das sagte Aussenminister Mohammed Dschawad Sarif nach einem Treffen mit IAEA-Interimschef Cornel Feruta in Teheran.

Der Iran erwarte von der IAEA, dass sie ungeachtet der politischen Entwicklungen auch weiterhin neutral und professionell ihren Aufgaben nachgehen werde, sagte Sarif am Sonntag laut der Nachrichtenagentur IRNA weiter.

Atomchef und Vizepräsident Ali-Akbar Salehi verteidigte die Entscheidung des Irans, nach dem einseitigen Ausstieg der USA aus dem Atomdeal stufenweise seine Verpflichtungen zu reduzieren. «Das Wiener Abkommen war und ist keine Einbahnstrasse», sagte Salehi. Wenn die anderen fünf Vertragspartner - China, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien und Russland - sich nicht an den Deal halten, müsse Teheran es auch nicht zu tun.

Der Iran hatte am Samstag bekanntgegeben, sich über eine weitere Vereinbarung aus dem Atomvertrag hinwegzusetzen. Demnach sollen moderne und schnelle Zentrifugen die Urananreicherung wirksamer machen. Der Anreicherungsgrad ist ein zentraler Punkt des Atomabkommens, das ein iranisches Atomwaffenprogramm verhindern soll. Für den Bau von Atombomben wird auf 90 Prozent angereichertes Uran benötigt. (sda/dpa)

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