International
Iran

Fünf-Sterne-Hotel in Dubai steht in Flammen

Bild
Bild: x

Chaos in Dubai: Fünf-Sterne-Hotel in Flammen

28.02.2026, 16:2328.02.2026, 17:50

Das Fairmont Hotel auf Palm Jumeirah in Dubai steht in Flammen. Nachdem iranische Raketen mehrere Golfstaaten, darunter die Vereinigten Arabischen Emirate, getroffen haben, steigt dichter schwarzer Rauch aus dem Luxusresort auf. Die Nachrichtenagentur AFP bestätigte dies. Erste Berichte sprachen von einer Sekundärexplosion, andere Videos deuten auf eine sogenannte Kaimkazeedrone hin.

Video soll Drohnenangriff auf Hotel in Dubai zeigen

Video: watson

Der Zivilschutz teilte mit, das Feuer sei unter Kontrolle. Vier Menschen seien verletzt worden.

Laut dem emiratischen Verteidigungsministerium habe Luftabwehr eine Welle iranischer Raketen und Drohnen abgefangen. Es habe «keinen bedeutenden Schaden» gegeben. In Dubai und der Hauptstadt Abu Dhabi seien mehrere Trümmerteile von abgefangenen Raketen niedergegangen. Mindestens ein Mensch kam bisher ums Leben.

Flugverkehr ausgesetzt

Bereits am frühen Nachmittag hatte die emiratische Fluggesellschaft Emirates den Flugverkehr von und nach Dubai wegen der iranischen Angriffe ausgesetzt. Grund sei die Schliessung verschiedener Lufträume in der Region, teilte Emirates mit.

Das Medienbüro Dubais teilte mit, der Betrieb an den beiden grossen Flughäfen der emiratischen Metropole sei vorerst unterbrochen. Die Luftfahrtbehörde teilte mit, der Luftraum sei als «Vorsichtsmassnahme» geschlossen wegen der Sicherheitslage in der Region.

Chaos am Flughafen

Der Dubai International Airport ist zum Stillstand gekommen. Unzählige Menschen sind an dem hochfrequentierten Flughafen gestrandet.

Flughafen Dubai

Video: twitter/kumarmanisch9 | georgekoshy

Nach den amerikanisch-israelischen Militärschlägen im Iran wurde der Luftraum unter anderem auch in Israel, im Iran und im Irak vorübergehend geschlossen. Auch die Golfstaaten Katar und Bahrain schlossen ihren Luftraum.

Unter anderem setzte wegen der aktuellen Lage die Lufthansa mehrere Flüge zu Zielen im Nahen Osten aus. Auch die niederländische Fluggesellschaft KLM setzte Flüge nach Tel Aviv und Dubai aus oder passte diese an. (sda/dpa/val)

Bist du derzeit in Dubai oder in der Region?

Bist du aktuell vor Ort und erlebst die Entwicklungen im Nahen Osten direkt? Dann melde dich bei uns. Schicke uns deine Beobachtungen, Bilder oder Videos an redaktion@watson.ch.

    DANKE FÜR DIE ♥
    Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
    (Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
    5 CHF
    15 CHF
    25 CHF
    Anderer
    Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
    Das könnte dich auch noch interessieren:
    Du hast uns was zu sagen?
    Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
    53 Kommentare
    Dein Kommentar
    YouTube Link
    0 / 600
    Hier gehts zu den Kommentarregeln.
    Die beliebtesten Kommentare
    avatar
    naturwald
    28.02.2026 17:04registriert Oktober 2023
    Das Iran Regime erklärt gleich der ganzen Region und fast sämtlichen Nachbarstaaten den Krieg. Nebst den Hamas in Gaza haben die kaum mehr Freunde irgendwo. Russland und China werden ihnen da auch nicht aus der Patsche helfen, auch Venezuela nicht.
    8231
    Melden
    Zum Kommentar
    avatar
    knorz
    28.02.2026 17:36registriert Mai 2022
    Und das ist erst der Anfang, das kann Monate dauern.
    Wie Trump da wieder rauskommt wissen die Götter.
    328
    Melden
    Zum Kommentar
    avatar
    D.Enk-Zettel
    28.02.2026 17:45registriert Oktober 2021
    Trump lässt also innerhalb kurzer Zeit im Iran Bomben regnen was das Zeugs hält um eine Regierung in die Knie zu zwingen, während er andernorts zuschaut wie ein Land überfallen wird entgegen aller Verträge und Gesetzmässigkeiten. Ups, sorry, ich hab ja übersehen , dass Wladi Donyboys Freund ist.
    3016
    Melden
    Zum Kommentar
    53
    Hoffnung bei Prostatakrebs: Medikament lässt Tumor schrumpfen
    Ein neues Medikament gegen Prostatakrebs zeigt in einer frühen Studie vielversprechende Ergebnisse: Die PSA-Werte sanken und sogar der Tumor konnte verkleinert werden.
    Bei Männern in vielen Ländern ist Prostatakrebs die am häufigsten diagnostizierte Krebsart. Prostatakrebs gilt als «immun-kalt», wie Prof. Johann de Bono vom Institute of Cancer Research und der Royal Marsden NHS Foundation Trust sagt. Bisher wurde er als resistent gegenüber Immuntherapien angesehen. Die Ergebnisse einer neuen Studie könnten das ändern.
    Zur Story