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Irans Sicherheitsrat empfängt Huthi-Sprecher in Teheran

Irans Sicherheitsrat empfängt Huthi-Sprecher in Teheran

01.01.2024, 14:5701.01.2024, 15:18
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epa11048482 Houthi troopers take part in a protest against a multinational operation to safeguard Red Sea shipping and in solidarity with the Palestinian people, in Sana'a, Yemen, 29 December 202 ...
Houthi-Rebellen posieren mit Palästina-Flaggen und Waffen.Bild: keystone

Irans Sicherheitsrat hat inmitten der Spannungen im Roten Meer den Sprecher der militanten Huthi-Rebellen aus dem Jemen empfangen. Bei dem Treffen kamen am Sonntag der Vorsitzende des Rats, Konteradmiral Ali Akbar Ahmadian, und Huthi-Sprecher Mohammed Abdel Salam zusammen, wie Irans Staatsagentur Irna am Montag auf Telegram berichtete. In den Gesprächen ging es demnach um «gemeinsame Interessen und regionale Sicherheitsfragen». Laut dem Webportal «Iran Nuances» fand das Treffen in der Hauptstadt Teheran statt.

Ahmadian vertritt im Sicherheitsrat als Generalsekretär die Interessen des iranischen Religionsführers und Staatsoberhaupts Ali Chamenei, der in allen strategischen Belangen das letzte Wort hat. Der Rat kann Entscheidungen auch ohne Zustimmung des Parlaments treffen, die nach Zustimmung durch Chamenei final sind.

Unterdessen hat der Iran nach eigenen Angaben ein Kriegsschiff in das Rote Meer entsandt. Die Fregatte «Albors» passierte die Meerenge Bab al-Mandab, wie das Onlineportal «Nur News» am Montag berichtete.

Seit Beginn des Krieges im Gazastreifen sind vermehrt Schiffe im Roten Meer von den vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen angegriffen worden. Die USA werfen der Islamischen Republik vor, in die Planung der Angriffe verwickelt zu sein. Teheran weist die Vorwürfe zurück. (sda/dpa)

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5 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Voraus denken!
01.01.2024 17:21registriert März 2022
Iran bettelt regelrecht um einen Besuch von allierten, westlichen Truppen.

Leider gibt es derzeit zu viele Situationen in denen der Westen eingreifen müsste. Konzentrieren wir uns auf die Ukraine und helfen, die Ruzzen niederzubomben.

Danach kann man weiter schauen.
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Aufarbeitung in der Ukraine: Von Ruanda lernen heisst therapieren lernen
An ein Ende des Krieges in der Ukraine ist derzeit nicht zu denken, an die Zeit danach schon. Andere Staaten haben das bereits hinter sich. Daraus kann man etwas lernen.

Vor ein paar Jahren hatte ich mal einen Platten in Tansania, es war der dritte innerhalb weniger Tage und mir gingen die Reservereifen aus. In einer, nun ja, eher informellen Hinterhofwerkstatt in der nächsten Ortschaft wurde mir jedoch geholfen. Einer schraubte schon mal das Rad ab, ein anderer telefonierte rum, ob jemand einen passenden Reifen übrig hätte, alles war improvisiert. Am Ende waren alle Reifen geflickt, ich weiss bis heute nicht genau, wie. «Das klappt immer», sagte der Schrauber zum Abschied noch. 

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