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President Donald Trump speaks in the Diplomatic Room of the White House in Washington, Sunday, Oct. 27, 2019, to announce that Islamic State leader Abu Bakr al-Baghdadi has been killed during a US raid in Syria. (AP Photo/Andrew Harnik)
Donald Trump

Donald Trump hatte grosse Neuigkeiten zu verbreiten heute Morgen. Bild: AP

Trumps Triumph: Der gefürchtetste Terrorist der Welt ist tot – doch Russland zweifelt

Unter Abu Bakr al-Bagdadi stieg der Islamische Staat zur weltweit mächtigsten Terrormiliz auf. Nun verkündet US-Präsident Trump, Al-Bagdadi sei bei einer US-Operation «wie ein Hund» gestorben. Sein Tod trifft den IS schwer - muss aber nicht dessen Ende bedeuten.



Mit 20 Minuten Verspätung tritt Trump am Sonntagmorgen im Weissen Haus ans Rednerpult. «Vergangene Nacht haben die Vereinigten Staaten den weltweit führenden Terroristen seiner gerechten Strafe zugeführt», sagt er. Bei einer Operation von US-Spezialkräften in Nordwest-Syrien sei der Anführer der Terrormiliz IS, Abu Bakr al-Bagdadi, getötet worden.

Moskau bezweifelt US-Angaben zum Tod al-Bagdadis

Russland zieht die US-Angaben zum Tod von Abu Bakr al-Bagdadi in Zweifel. Der Anführer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) werde nunmehr «zum x-ten Mal» für tot erklärt, hiess es in einer am Sonntag veröffentlichten Erklärung des russischen Verteidigungsministeriums.

Tatsächlich jedoch lägen «keine verlässlichen Informationen» vor, es gebe stattdessen widersprüchliche Angaben, was «Zweifel ... am Erfolg der amerikanischen Operation» schüre, hiess es weiter aus Moskau.

Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump den Tod al-Bagdadis bekannt gegeben und den US-Militäreinsatz zur Tötung des religiösen Fanatikers im Nordwesten Syriens detailreich geschildert. Nach dem IS-Anführer hatten die US-Geheimdienste und -Streitkräfte jahrelang gefahndet, er galt als der meistgesuchte Mann der Welt. Mehrfach zuvor war er bereits fälschlich für tot erklärt worden.

Live mitverfolgt

Als «Commander in Chief» hat Trump den gefährlichen Einsatz live im Lagezentrum des Weissen Hauses verfolgt. Mit acht Helikoptern seien die amerikanischen Truppen in der Nacht zu Sonntag ins Einsatzgebiet in Nordwest-Syrien geflogen, sagt er - auch über Territorium, das von Russland beziehungsweise der Türkei kontrolliert werde. Beide Länder seien von dem Einsatz, nicht aber von dessen Ziel informiert gewesen.

Nach Trumps Darstellung entwickeln sich nach der Landung Gefechte, zahlreiche IS-Kämpfer werden getötet, einige ergeben sich. Unter den Toten sind demnach auch zwei Ehefrauen al-Bagdadis, die Sprengstoffwesten tragen, die aber nicht gezündet wurden.

Al-Bagdadi sei in einen Tunnel geflohen, der aber keinen Ausgang gehabt habe. Er habe sich in die Luft gesprengt und drei Kinder mit in den Tod gerissen. «Er ist wie ein Hund gestorben. Er ist wie ein Feigling gestorben», sagt Trump - «winselnd und weinend und schreiend».

«Der unsichtbare Scheich»

Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass der US-Präsident nun ausgerechnet in Syrien einen seiner seltenen aussenpolitischen Erfolge verkündet. Seit Wochen steht Trump in der Kritik, weil er die US-Truppen aus Nordsyrien abgezogen hat.

Damit bereitete er der Offensive der türkischen Armee gegen die Kurdenmiliz YPG den Weg - also gegen den Verbündeten der USA im Kampf gegen den IS. Der Tod al-Bagdadis beweist auch, wie wichtig die US-Soldaten in Syrien sind - die Trump lieber heute als morgen nach Hause bringen möchte.

Ein Archivbild auf einer IS-Webseite zeigt den IS-Gründer und IS-Anführer Abu Bakr al-Bagdadi, der sich gemäss US-Präsident Trump bei einem US-Einsatz selber in die Luft sprengte.

IS-Gründer Al-Bagdadi. Bild: AP Al-Furqan media

Für tot erklärt worden war der Mann mit dem Kampfnamen Abu Bakr al-Bagdadi mehr als einmal. Auch Gerüchte über angebliche Verletzungen des Anführers der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bei Luftangriffen machten immer wieder die Runde - Beweise aber blieben stets aus.

Stattdessen förderten solche Meldungen den Ruf Al-Bagdadis als «unsichtbarer Scheich», der den Bomben seiner Feinde entgeht. Immer mehr galt er als der mysteriöse Terrorführer, der sein Reich des Bösen aus dem Verborgenen lenkt.

Dieses Mal aber soll es Gewissheit geben. Trump sagt, Experten hätten noch vor Ort mit DNA-Tests bestätigt, dass es sich bei dem Toten um Al-Bagdadi handelt. Damit stirbt der meistgesuchte und gefürchtetste Terrorist weltweit, auf den die USA ein Kopfgeld von 25 Millionen US-Dollar ausgesetzt hatten.

Und die Terrormiliz verliert ihren Kopf, unter dessen Führung sie grosse Teile des Iraks und Syriens überrannt und dort ein staatsähnliches Gebilde aufgebaut hatte. Mit Al-Bagdadi hatte der IS selbst dem Terrornetz Al-Kaida den Rang abgelaufen. Die Terrormiliz stieg zur mächtigsten Gruppe der globalen Dschihad-Bewegung auf.

Seit 2010 an der Spitze

Al-Bagdadi stand seit 2010 an der Spitze des IS, hielt sich aber stets im Verborgenen. Dann tauchte er im Juli 2014 plötzlich in einer Moschee im irakischen Mossul auf und hielt dort die Freitagspredigt. Mit dem dazu verbreiteten IS-Video präsentierte er sich der Welt als alleiniger Führer des «Islamischen Kalifats», das der IS kurz vorher ausgerufen hatte. Er selbst nannte sich «Kalif Ibrahim».

Bei seinem Aufstieg half ihm seine Ausbildung als Islamgelehrter, die er im Irak erhalten hatte. Al-Bagdadi wurde am 1. Juli 1971 als Ibrahim Awwad Ibrahim al-Badri in der irakischen Stadt Samarra geboren und studierte zu Zeiten von Diktator Saddam Hussein in Bagdad. Es heisst, als junger Mann habe er nicht nur den Fussball geliebt, sondern sei auch ein ausgezeichneter Spieler gewesen.

Doch statt zum Sport zog es ihn nach der Sturz Saddam Husseins durch US-Truppen im Jahr 2003 immer mehr zum Extremismus hin - und ausgerechnet die USA trugen einen erheblichen Teil dazu bei. 2004 geriet Al-Bagdadi in US-Gefangenschaft, wohl mehr aus Zufall. Längere Zeit verbrachte er damals in dem berühmt-berüchtigten US-Gefängnis «Camp Bucca», das auch den Spitznamen «Terror-Akademie» trug, weil sich dort die Extremisten gegenseitig ideologisch befeuerten.

USA tragen Mitschuld

Hätte es kein amerikanisches Gefängnis im Irak gegeben, gäbe es jetzt keinen (IS)«, erzählte eine früherer Häftling dem «Guardian». Als Al-Bagdadi wieder freikommt, verfügt er über beste Beziehungen zu radikalen Kreisen, die ihm den Weg bahnen zum Vorläufer des IS.

Dieser setzt den unbändigen Hass der Gruppe gegen Andersgläubige unter Al-Bagdadis Führung in brutale Schreckensherrschaft um. Videos von Enthauptungen ausländischer Gefangener verbreiten sich weltweit, Tausende Frauen kommen als Sex-Sklavinnen in Gefangenschaft.

Zum Schluss stand Al-Bagdadi auf einer Stufe mit Al-Kaida-Chef Osama bin Laden, der als Drahtzieher der Terroranschläge vom 11. September 2001 in New York und Washington galt. Ein US-Spezialkommando hatte bin Laden 2011 in Pakistan aufgespürt und getötet - bei einem ebenso streng geheimen Nachteinsatz wie nun gegen Al-Bagdadi in der islamistisch beherrschten Hochburg Idlib.

Dezentrale Organisation

Ein Ende des IS dürfte der Tod des «Kalifen» aber nicht bedeuten. Die Terrorgruppe ist dezentral organisiert, strenge Hierarchien gibt es nicht. Wenig ist darüber bekannt, wie die Macht beim IS verteilt ist - und ob sie allein auf Al-Bagdadi zugeschnitten war.

Und als Abu Musab al-Sarkawi, einer von Al-Bagdadis Vorgängern an der IS-Spitze, 2006 bei einem US-Luftangriff im Irak ums Leben kam, sollte die mächtigste Zeit der Terrormiliz auch erst noch vor ihr liegen. Al-Bagdadis Tod könnte ihr jetzt dabei helfen, neue Anhänger zu gewinnen und zu Terroranschlägen aufzurufen.

Der IS mag weite Gebiete in seinem einstigen Herrschaftsgebiet im Irak und in Syrien verloren haben und als militärisch besiegt gelten - nach einem Bericht der US-geführten Anti-IS-Koalition vom Juni halten sich dort aber noch zwischen 14'000 und 18'000 IS-Anhänger auf, darunter 3000 Ausländer. Analysten warnen, dass diese nur den passenden Zeitpunkt für ihren nächsten Aufstand abwarten. (sda/dpa/bal)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Knuffel 29.10.2019 13:03
    Highlight Highlight Da von diesem Mann so wenig bekannt ist, darf stark bezweifelt werden, dass von ihm irgendwo DNA vorliegt...

    Netter Versuch.
  • FaktenCheck - ohne Bla Bla 28.10.2019 02:33
    Highlight Highlight An alle die sich fragen woher die USA eine DNA Probe von Baghdadi haben: anscheinend wurde Baghdadi während seiner Inhaftierung im Irak im Jahr 2004 eine Probe entnommen. Diese Probe wurde in der Vergangenheit bereits benutzt um Kinder von Ihm zu identifizieren. Die Washington Post schreibt zudem, dass eine Tochter von Baghdadi im Vorfeld freiwillig eine Probe zu Verfügung gestellt hatte.
  • RowRow 28.10.2019 00:58
    Highlight Highlight Danke. Mr. President.
  • FITO 28.10.2019 00:33
    Highlight Highlight Fragt sich nur, wer hier der Feigling ist?
    Eine hinter dem Schreibtisch twitternde Orange, der sich auch noch vor dem Militär gedrückt hat und andere seine Drecksarbeit machen lässt, oder ein auf der Flucht eliminierter Terrorist, der trotz aller Widerwärtigkeit wenigstens im Kampf getötet wurde, wenn dem so ist.
    Wenn Agent Orange jetzt noch ein bisschen mehr Hohn und hämische Freude verbreitet, muss er sich nicht wundern wenn es wieder vermehrt zu Terroranschlägen gegen den Westen kommt.
    • Erbo 28.10.2019 10:25
      Highlight Highlight Wow, ich verstehe ja alle Abneigung gegenüber Trump. Aber sich dadurch zu einem kleinen Loblied auf einen Terroristen hinreissen zu lassen...
      Und das auch noch als Top-Kommentar.
    • FITO 28.10.2019 13:01
      Highlight Highlight @Erbo
      Lesen und verstehen hilft natürlich enorm beim interpretieren von Kommentaren.
      Wenn man damit Probleme hat, vielleicht den Text das nächste mal noch ein zweites Mal ganz langsam lesen und zuerst versuchen ihn zu verstehen, bevor man sich zu einer Kritik hinreissen lässt.
    • Erbo 29.10.2019 09:17
      Highlight Highlight Hilft tatsächlich enorm. Vielleicht solltest du es auch mal versuchen. Wenn man über einen Mann, der Menschen versklavt, vergewaltigt, enthauptet oder von Gebäuden werfen lässt weil sie einer anderen Religion angehören oder homosexuell sind, schreibt, dass er "wenigstens im Kampf getötet wurde", nur um zu versuchen Trump noch ein wenig schlechter darzustellen, dann ist das schon ziemlich bedenklich.
  • landre 28.10.2019 00:02
    Highlight Highlight Obama vs. Bin Laden hatte mit Operation Neptune's Spear wenigstens einen fulminanten Überraschungseffekt. Trump vs. Al Baghdadi mittlerweile weniger...Nahost kann man nicht auf globalisierte Symbolfiguren reduzieren, auch wenn es einem US-Wahlkampf 2020 oder irgendeinem noch so dienen kann.
  • Perimius 27.10.2019 23:55
    Highlight Highlight Wow, was für ein bedeutender Sieg. 1 Kopf der Hydra haben sie zerschlagen, doch bis sie daraus was machen können, sind schon wieder 2 nachgewachsen.
  • _kokolorix 27.10.2019 23:11
    Highlight Highlight Da ich schon einen Hund hautnah in den Tod begleitet habe, kann ich ob den Aussagen «winselnd und weinend und schreiend» nur mitleidig den Kopf schütteln. Hunde können weder weinen noch schreien.
    Ob sich selbst in die Luft sprengen wirklich der Tod eines Feiglings ist?
    Ich persönlich denke mal der eigentliche Feigling sitzt im Oval Office, er war nämlich zu feige und zu faul um Militärdienst zu leisten...
    Meine Sympathien für Islamisten halten sich dennoch in sehr engen Grenzen, ganz im Gegenteil zu denen für Hunde.
  • äti 27.10.2019 22:49
    Highlight Highlight Ein Tunnel, wohl ein Fluchttunnel, ohne Ausgang? Sowas kann nur Trump glauben.
  • Neemoo 27.10.2019 22:32
    Highlight Highlight Der gefürchtetste Terrorist ist tot?
    Warum kann Trump noch Interviews geben?
  • Saraina 27.10.2019 22:29
    Highlight Highlight Woher hatten die Forensiker vor Ort eigentlich Baghdadis DNS zum Vergleichen? Dafür müssten sie doch vorher schon mal in seiner Nähe gewesen sein?
    • Hexentanz 27.10.2019 23:02
      Highlight Highlight Er war ja im bocca Gefängnis.. Da wurden sicher DNA proben und fingerprint genommen.
    • Peter von der Flue 27.10.2019 23:05
      Highlight Highlight Er war im Irak im US-Knast, wo er sich dann zum Terrorfürsten hoch gearbeitet hat nach seiner Entlassung. Könnte man wissen.
    • Antinatalist 28.10.2019 00:58
      Highlight Highlight "2004 geriet Al-Bagdadi in US-Gefangenschaft, wohl mehr aus Zufall."

      Macht die Schweiz auch nicht anders. Wer festgenommen wird, "darf" auf Anweisung des Staatsanwalts mal schön seine DNA abgeben. Und auch wenn im Falle einer Unschuld, was nicht selten vorkommt, die DNA wieder aus der Datenbank gelöscht werden sollte, ist diesem Versprechen nicht zu trauen. Deshalb auch Nein zu KKS' weiterem DNA-Ausbau. NDG, BüPF und all die Überwachungssysteme sind schon mehr als genug.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Von Bönigen 27.10.2019 22:19
    Highlight Highlight Wieder einer dieser unsäglichen Auftritte Trumps. Auch am Sinn und der Bedeutung dieser Aktion, sollte sie erfolgreich durchgeführt worden sein, muss man ernsthaft zweifeln. Übrigens: können die Amerikaner die DNA im Feld bestimmen und vergleichen (wie behauptet wurde)? Ist das nicht aufwändiger und nur in einem stationären Labor möglich?
  • ströfzgi 27.10.2019 22:10
    Highlight Highlight Schaut mal CNN, glaubt jemand den Bildern? Für mich sehen die zu "klar" aus. Zb. die Munition, die ist ja wie neu und hingelegt. Die Babies aus Kuwait und Bush lassen grüssen. 🤮
    • Antinatalist 29.10.2019 04:54
      Highlight Highlight Im Prinzip ist es doch egal, ob er gefasst wurde. Was genau hat sich seit der Meldung auf der Erde geändert?

      Geht es Afghanistan seit Osama Bin Laden tot (oder auch nicht tot) ist, besser?
      Geht es Libyen seit Muammar al-Gaddafi tot (oder auch nicht tot) ist, besser?
      Geht es dem Irak, seit Saddam Hussein tot (oder auch nicht tot) ist, besser?

      Oder anders gefragt, hat einer dieser Meldungen dem Nahen Osten den Frieden gebracht? Oder würde heute im Nahen Osten Frieden herrschen, wenn keine dieser Todesmeldungen überbracht wurde?
  • lilie 27.10.2019 21:38
    Highlight Highlight Naja, dann warten wir mal auf Beweise. Gespannt bin ich, woher sie eine DNA-Probe von Al-Bagdadi hatten, mit der sie die DNA-Probe des Toten überhaupt vergleichen könnten... 🤔
    • Saraina 27.10.2019 22:30
      Highlight Highlight Mein Wort!
    • Antinatalist 28.10.2019 01:14
      Highlight Highlight Falls ihr beide KKS gut findet, dann wundert es mich, weshalb ihr nicht besser informiert seid.
    • lilie 28.10.2019 04:56
      Highlight Highlight @Antinatalist: Bin keine FDP-Wählerin, und mit dem Kantonalen Kollegium Schwyz hab ich nichts zu tun.

      Aber wenn du besser informiert bist, warum erklärst du es uns dann nicht? Es würde mich nämlich wirklich interessieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • In vino veritas 27.10.2019 21:37
    Highlight Highlight Auch wenn es dieses mal stimmen sollte, ändert sich nichts. Ein Nachfolger hat wahrscheinlich schon neue Befehle erteilt. Trump hat gar nichts dazu beigetragen, ausser sein okay zu geben. Es sollte den USA zu denken geben, dass er schon einmal in Haft war und gerade deswegen einen besonders ausgeprägten Hass auf die USA hatte. Hätte ich auch, wenn man mich unschuldig in einen Kerker schmeissen würde. Die USA nennen es Verteidigung der Demokratie, ich nenne es Züchtung von Feinden (schliesslich braucht man in 20 Jahren auch noch Gründe für neue Kriege). Der Kreis schliesst sich, ich könnte 🤮.
    • Alexdelargekilroybojack 27.10.2019 23:23
      Highlight Highlight Du hast recht, der arme arme al bagdadi hatte eigentlich gar keine andere wahl als tausende unschuldige zu ermorden... hört auf terroristen als opfer von irgendetwas darzustellen... gar nichts rechtfertigt oder entschuldigt solche taten...
  • Doradal 27.10.2019 21:27
    Highlight Highlight Es gibt zwar etwa nur 3 Fotos von dem Typen aber die US Spezialeinheit hat eine DNA Probe, die sie ihm ganz sicher zuordnen können und dann damit auf einem Schlachtfeld sicherstellen können, dass es sich um Al-Bagdadi handelt? Tont für mich ein bisschen unglaubwürdig. Aber naja, Hauptsache von einem DNA Beweis reden, das tönt glaubwürdig.
    • In vino veritas 27.10.2019 22:33
      Highlight Highlight Es wäre interessiert zu wissen, woher sie die Referenz-Probe hatten. Aus seiner Haft? Wurden 2004 standardmässig DNA proben abgenommen? Ich bezweifle es. Demnach müsste das Verwandtschaftverhältnis mittels DNA Test ermittelt werden. Aber er hatte ja mehrere Brüder. Was wenn nur sein Bruder getötet wurde? Saddam hatte Doppelgänger, Bin Laden höchst wahrscheinlich (die fusseligen vier googeln). Wer so viele Geheimdienste überlistet hat nicht nur Glück, sondern auch viele Ressourcen inkl. Doppelgänger.
    • Antinatalist 28.10.2019 01:12
      Highlight Highlight Die Schweiz entnimmt bei Festnahmen seit 2000 vorsorglich willkürlich DNA-Proben. Diese sind nützlich bei der weiteren Verwendung, selbst nach Jahren. Was die Schweiz kann, können die USA schon lange:

      "2004 geriet Al-Bagdadi in US-Gefangenschaft, wohl mehr aus Zufall."
    • blobb 28.10.2019 06:38
      Highlight Highlight Diese vorsorglichen DNA Proben werden aber nach der Entlassung vernichtet.
  • Bambusbjörn aka Planet Escoria 27.10.2019 21:12
    Highlight Highlight Pff.. nur ein weiteres Machtvakuum geschaffen, das nur wieder unkontrollierbare Situationen nach sich zieht.
    Besonders wenn Trump noch so eine riesen Show abzieht.
  • Freebee 27.10.2019 20:50
    Highlight Highlight Hmmm... Egal, was Trump sagt, ein Grossteil der Bevoelkerung glaubt ihm nicht, doch das ist ihm egal. Ca. Die Haelfte der Amerikaner glaubt ihm Alles, weil sie ihn lieben. Die andere Haelfte glaubt ihm Nichts, weil sie wissen, dasd er ein notirischer Luegner ist. Damit ist eigentlich jede Aussage von ihm voellig unrelevant und spaltet das Land nur noch mehr. Das sind keine guten Aussichten...
  • Sarkasmusdetektor 27.10.2019 20:45
    Highlight Highlight Trump ist tot? Hätte ich mehr als nur die Überschrift lesen sollen?
    • MSpeaker 27.10.2019 22:21
      Highlight Highlight cIch denke die Blitzer checken die Aussage nicht ganz ;)
  • Paddiesli 27.10.2019 20:40
    Highlight Highlight Commander in Chief:
    Dienstverweigerer Trump
  • Walter Hechtler 27.10.2019 20:30
    Highlight Highlight Der kreischende Hund Bagdadi ist zerstückelt im Tunnel. Lang lebe die Delta Force!
  • Fanta20 27.10.2019 19:57
    Highlight Highlight Genau solche Episoden werden nun von Präsident Trump und seinen Anhängern bis zum gehtnichtmehr als Erfolg ausgeschlachtet. Bei Lichte betrachtet hat man jedoch wohl kaum etwas Substanzielles erreicht. Ein Nachfolger von Bagdadi steht (wohl oder übel) sicher schon lange bereit.
    • Saraina 27.10.2019 22:33
      Highlight Highlight Die Nachfolger von Baghdadi werden diese Episode ebenso bis zum Gehtnichtmehr ausschlachten. Gab es eigentlich seit 2001 je einen Prozess der USA gegen einen Terroristen?
    • Walter Hechtler 28.10.2019 01:46
      Highlight Highlight Eben darum, lang lebe die Delta Force, für den nächsten bereit. Oder wollen Sie, Herr Fanta20, ihren Ikea Sofasessel verlassen und etwas für die Sicherheit Europas unternehmen?
    • Fanta20 28.10.2019 08:34
      Highlight Highlight @ W. Hechtler

      1. Ich habe rund 400 Tage gedient (bewaffnet), habe also einen - wenn auch bescheidenen - Beitrag "zur Sicherheit Europas und der Schweiz" geleistet (um es mal pathetisch zu formulieren).

      2. Nichts gegen ihre Freunde von DF. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass ich die selbstherrliche Art von Trump nicht goutiere. Als hätte er ganz allein Bagdadi aufgespürt und eigenhändig erwürgt... Sein Verdienst hierzu beträgt Null Komma Nichts.
  • Lowend 27.10.2019 19:53
    Highlight Highlight Wetten, dieser grössenwahnsinnige Kerl verlangt nun die 25 Mio. Dollar Kopfgeld für sich selber, wenn's überhaupt stimmt, dass Abu Bakr al-Bagdadi wirklich tot ist?

    Früher hätte ich den Amis sofort geglaubt, aber seit Münchhausen Präsident ist, wirkt sogar der Geheimdienstler in Moskau fast glaubwürdiger? Verrückte Welt!
    • MSpeaker 27.10.2019 22:23
      Highlight Highlight Naja, ich denke mal Trump ist der überzeugung, dass er wirklich tot ist. Falls er noch leben sollte, wird er sich vermutlich vor den Wahlen selbst zu Wort melden, was Trump doch etwas schaden könnte. Das zu riskieren wäre ziemlich dumm.

      Wobei wir reden ja von Trump...
  • bigbackclock 27.10.2019 19:25
    Highlight Highlight Selbst wenn er diesmal tatsächlich tot sein sollte, bedeutet das leider nicht das Ende. Unverzüglich nach der Meldung der USA hat der IS angeblich einen gewissen Al Arifi zum neuen Chef Terrorist erklärt.
    • Paddiesli 27.10.2019 21:06
      Highlight Highlight Dein Nickname ist nicht dein Ernst, oder? Muss das sein? 😣
    • Spooky 28.10.2019 03:30
      Highlight Highlight @Paddiesli

      Aber deinen hingegen findest du okay? 🙈

Neonazi-Konzert im Wallis ist offenbar abgesagt worden

Wie watson am Freitag aufgedeckt hat, planten Neonazis aus dem Umfeld des rechtsextremen Netzwerks «Blood & Honour» für Samstag einen Konzertabend im Wallis. Dieser dürfte ins Wasser fallen: Offenbar haben die Organisatoren kalte Füsse bekommen.

Lemovice (FR), Kraftschlag (DE) und Legion Twierdzy Wroclaw aus Polen: Es sind drei grosse Namen aus der Rechtsrock-Szene, mit denen die Organisatoren des «Edelweiss Concert» per Flyer für einen Konzertabend am Samstag geworben hatten. In ihren Texten verherrlichen sie das dritte Reich und huldigen dem Nationalsozialismus.

Sowohl Bands als auch die Organisatoren, zu denen mutmasslich eine bekannte Rechsextreme aus Martigny VS gehört, stehen in Verbindung mit dem militanten Neonazi-Musiknetzwerk …

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