International
Island

Nach Eishöhlen-Einsturz: Doch keine Vermissten mehr auf Island

Nach Eishöhlen-Einsturz: Doch keine Vermissten mehr auf Island

26.08.2024, 19:3826.08.2024, 19:38

Nach dem Einsturz einer Eishöhle auf einem Gletscher in Island ist die Suche nach zwei vermeintlich vermissten Touristen abgebrochen worden. Es seien keine Menschen mehr unter dem Eis eingeschlossen, teilte die zuständige isländische Polizei auf Facebook mit. In Wirklichkeit seien nur 23 Menschen Teil der betroffenen Reisegruppe gewesen, nicht 25 wie bislang angenommen.

Rescue teams work at the scene after an ice cave partially collapsed, at the Breidamerkurjokull glacier, in southeastern Iceland, Monday, Aug, 26, 2024. (STOD2/ Vilhelm Gunnarsson via AP)
Die Rettungskräfte vor Ort.Bild: keystone

Es scheine klar, dass bei der Registrierung für die Tour etwas nicht korrekt gewesen sei und es widersprüchliche Angaben zur Anzahl der teilnehmenden Personen gegeben habe. Man habe es dennoch für wichtig gehalten, die Suche so lange fortzusetzen, bis klar geworden sei, dass sich niemand unter dem Eis befunden habe. Der Einsatz sei damit abgeschlossen.

Das Unglück hatte sich am Sonntag auf dem Gletscher Breidamerkurjökull in der Nähe der Gletscherlagune Jökulsarlon im Südosten Islands ereignet. Ein Mensch kam dabei ums Leben, eine weitere Person wurde schwer verletzt. Wie die Polizei nun mitteilte, handelte es sich um zwei Touristen aus den USA: Der Mann wurde noch vor Ort für tot erklärt, die Frau kam in ein Krankenhaus in Reykjavik. (dab/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Gegenwind für Trump – deshalb ist Alain Berset mit Mark Carney einig
Alain Berset spricht in seiner neuen Rolle als Generalsekretär des Europarats über Krieg in Europa, Fake News und den Umgang mit der Trump'schen Aussenpolitik.
Das Büro von Alain Berset im Gebäude des Europarats in Strassburg ist nüchtern gehalten. In einer Ecke hat der Generalsekretär seinen Schreibtisch, daneben steht ein Konferenztisch und ein Sofa. Interessant ist die vierte Ecke: In einem Glaskasten ist die Europäische Menschenrechtskonvention ausgestellt. Berset hat zwar noch keine Zeit gehabt, neue Bilder aufzuhängen, wie er sagt. Er sei zu viel unterwegs. Doch den Vertrag von 1950 hat er in seine unmittelbare Nähe geholt. Auf ihm basiert das Engagement des Europarats – und jenes des Generalsekretärs.
Zur Story