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Schusswechsel zwischen israelischen und palästinensischen Einheiten

epa07640086 Palestinian security officials check the damage at the headquarters of Palestinian Preventive Security, in Nablus, the West Bank, 11 June 2019. According to Palestinian sources, Israeli troops surrounded the headquarters of the Palestinian Preventive Security and exchanged fire. Nablus governor Ibrahim Ramadan said that IDF soldiers opened fire at the headquarters, wounding one member of the Palestinian security forces.  EPA/ALAA BADARNEH

Einschusslöcher nach de Attacke auf das Hauptquartier der palästinensischen Sicherheitskräfte in Nablus (Westjordan). Bild: EPA/EPA



Im Westjordanland sind in der Nacht zum Dienstag bei einem Schusswechsel zwischen israelischen und palästinensischen Einheiten zwei palästinensische Sicherheitskräfte leicht verletzt worden.

Der Gouverneur von Nablus, Ibrahim Ramadan, äusserte sich mit Befremden darüber, dass israelische Soldaten überhaupt in die Nähe des Hauptquartiers der palästinensischen Sicherheitskräfte in seiner Stadt vorgedrungen waren. Direkte militärische Auseinandersetzungen zwischen palästinensischen und israelischen Einheiten im Westjordanland sind selten.

Am palästinensischen Hauptquartier in Nablus wiesen einige Fenster am Dienstagmorgen Einschusslöcher auf. Bei einem Lokaltermin vor Ort sagte Ramadan, das Gebäude liege im Zentrum von Nablus, wo die israelische Armee «nichts zu suchen» habe.

Nablus gehört zur sogenannten Zone A des Westjordanlands und steht damit grundsätzlich unter vollständiger Kontrolle der Palästinenser. Die israelische Armee erklärte, ihre Soldaten hätten bei dem nächtlichen Einsatz verdächtige Palästinenser verfolgt, auf israelischer Seite sei niemand verletzt worden.

Das palästinensische Gesundheitsministerium teilte am Dienstag mit, dass der 36-jährige palästinensische Nothelfer Mohammed al-Dschaili, der am 3. Mai bei einem Einsatz im Gazastreifen von israelischen Gummigeschossen im Gesicht getroffen worden war, seinen Verletzungen erlegen sei.

Al-Dschaili wurde in den vergangenen Wochen in einem Krankenhaus in Hebron behandelt. Der 36-Jährige hinterlässt nach Informationen der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa vier Kinder. (sda/afp)

Israel fliegt Gegenangriffe im Gazastreifen

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