International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
A man works on a roof in Ramat Shlomo, a religious Jewish settlement in an area of the occupied West Bank that Israel annexed to Jerusalem November 17, 2015.  REUTERS/ Ronen Zvulun

Ein Bauarbeiter auf einem Dach in Ramat Schlomo.
Bild: RONEN ZVULUN/REUTERS

Netanjahu genehmigt Verkauf von hunderten Siedlerwohnungen 

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat den Verkauf von hunderten Siedlerwohnungen im besetzten Ostteil Jerusalems genehmigt. Die Siedlungen im umstrittenen Gebiet gelten als Hindernis für einen Friedensvertrag zwischen Israelis und Palästinensern.



Ein Regierungsvertreter bestätigte am Dienstag, dass Netanjahu «zugestimmt» habe, 436 Wohnungen im jüdisch-orthodoxen Viertel Ramat Schlomo und 18 Wohnungen in Ramot auf den Markt zu bringen. Medienberichten zufolge gab Netanjahu bereits am Montag grünes Licht für den Verkauf.

Bereits 2010 hatte Israels Innenministerium während eines Besuchs von US-Vizepräsident Joe Biden angekündigt, 1600 Wohnungen in Ramat Schlomo bauen zu wollen. Die Ankündigung war in den USA auf heftigen Widerstand gestossen und hatte die bilateralen Beziehungen über Monate eingetrübt.

Wegen der Spannungen waren die Baupläne zunächst auf Eis gelegt worden, im Mai hatte Israel den Bau von 900 Siedlerwohnungen in Ramat Schlomo dann aber doch genehmigt.

Die Regierung unter US-Präsident Barack Obama betrachtet Israels Siedlungspolitik im seit 1967 besetzten Ostjerusalem sowie im Westjordanland als eines der grössten Hindernisse für einen Friedensvertrag zwischen Israelis und Palästinensern. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Tschowanni 18.11.2015 11:19
    Highlight Highlight Israel tut nun wirklich alles um einen Frieden mit den Palästinensern zu verhindern Dazu gehört auch die Palestinenser als Terroristen zu bezeichnen und von diesen zu erwarten das sie der steigenden Landenteignung und Unterdrückung tatenlos zusehen sollen. Genau die Juden sollten es wissen wie es ist vertrieben und gejagt zu werden.

Zahlen zum Coronavirus in der Schweiz und der internationale Vergleich

Während sich die Lage in der Schweiz wieder etwas beruhigt, nimmt die Verbreitung des Virus international weiter zu. Alle relevanten Zahlen auf einen Blick.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Am 24. Februar 2020 fiel der erste Test in der Schweiz positiv aus: Eine Person im Tessin hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Die meisten neuen Fälle an einem Tag gab es bisher am 27. März mit 1390 Meldungen. So hat sich die Kurve in der Schweiz seit Beginn entwickelt:

In der Schweiz scheint das Coronavirus aktuell unter Kontrolle zu sein. In diversen Kantonen wurden in den letzten zwei Wochen keine neuen Infektionen mehr gemeldet.

Bisher am …

Artikel lesen
Link zum Artikel