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Israeli UNESCO ambassador Carmel Shama Hacohen displays a Bible as he addresses the 39th session of the General Conference at the United Nations Educational, Scientific and Cultural Organisation, UNESCO headquarters in Paris, Friday, Nov. 3, 2017. Hacohen, strongly criticized the organization Friday in Israel's last major speech before it formally withdraws from the U.N. cultural agency. He accused it of anti-Israel bias and called it

Carmel Shama Hacohen zeigt vor der Unesco-Versammlung eine Bibel und bezeichnet das Verhalten der Organisation als antiisraelisch. Bild: AP/AP

Israel tritt Ende 2018 formell aus der Unesco aus



Israel hat der Unesco am Freitag formell seinen Austritt aus der Uno-Kulturorganisation angekündigt. Unesco-Chefin Audrey Azoulay teilte in Paris in einer Erklärung mit, sie sei offiziell über den israelischen Austritt zum 31. Dezember 2018 informiert worden. Dies bedauere sie «zutiefst».

Die USA und Israel hatten im Oktober ihren Austritt aus der Uno-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur angekündigt. Die US-Regierung hatte ihren Austritt damit begründet, dass die Unesco in zunehmendem Masse anti-israelische Positionen vertrete. Dem schloss sich Israel an.

Die Mitglieder des Exekutivrats der Unesco hatten mehrmals Israel-kritische Resolutionen beschlossen, woraufhin die israelische Regierung ihre Beitragszahlungen für die Uno-Organisation verringerte. Die US-Zahlungen an die Organisation sind bereits seit 2011 eingefroren. (leo/sda/afp)

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