International
Italien

Italien verkleinert seinen Schuldenberg

Verkauf von Anteilen

Italien verkleinert seinen Schuldenberg

26.02.2015, 01:5326.02.2015, 10:12

Die italienische Regierung verkauft für rund 2.2 Milliarden Euro einen Teil ihrer Aktien des Versorgers Enel und will damit den Schuldenberg des Landes verringern.

Die Regierung verkaufe knapp sechs Prozent der Enel-Anteile in einem beschleunigten Preisfindungsverfahren an italienische und ausländische Investoren, teilte das Finanzministerium am Mittwoch mit. 

Insgesamt besitzt der Staat 31 Prozent an Enel. Eigentlich hatte sich die Regierung bis Ende 2014 von sechs Prozent trennen wollen, doch hatte sie dieses Vorhaben mit Verweis auf Turbulenzen an den Finanzmärkten abgeblasen. Italien ist mit rund zwei Billionen Euro verschuldet.

Nach Angaben aus Finanzkreisen sollen die jetzt zum Verkauf stehenden Anteile etwa vier Euro pro Stück kosten. An der Börse waren Enel-Aktien zuletzt für 4.05 Euro gehandelt worden. (feb/sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Trump will den Machtwechsel im Iran – und droht mit Angriff
US-Präsident Donald Trump hält einen Machtwechsel im Iran für wünschenswert. Auf eine entsprechende Frage eines Reporters sagte er nach dem Besuch eines US-Militärstützpunktes im Bundesstaat North Carolina: «Das scheint das Beste zu sein, was passieren könnte». Nach Informationen des Nachrichtenportals «Axios» wird eine neue Verhandlungsrunde über Irans Atomprogramm am Dienstag in Genf erwartet. Auf die Frage, was der Iran tun könne, um einen US-Angriff zu vermeiden, sagte Trump: Wenn «sie uns den richtigen Deal geben, werden wir das nicht tun.»
Zur Story