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Schon wieder: Toter Wal mit 20 Kilo Plastik im Magen vor Sardinien gefunden



In this photo taken on Friday, March 29, 2019 and provided by SEAME Sardinia Onlus, a whale is lifted up onto a truck after being recovered off Sardinia island, Italy. The World Wildlife Foundation is sounding the alarm over plastics in the Mediterranean Sea after an 8-meter-long sperm whale was found dead off Sardinia with 22 kilograms (48.5 pounds) of plastic found in its belly. The environmental organization said Monday that the garbage recovered in the sperm whale’s stomach included a corrugated tube for electrical works, plastic plates, shopping bags, tangled fishing lines and a washing detergent package with the brand and bar code still legible. The female whale beached off the northern coast of Sardinia last week. (SEAME Sardinia Onlus via AP)

Bild: AP/SEAME Sardinia Onlus

Ein Wal mit 22 Kilogramm Plastik im Magen ist tot vor der Küste der italienischen Urlaubsinsel Sardinien entdeckt worden. In dem Pottwal fanden sich unter anderem Einkaufstaschen, Schnüre, Einwegteller, eine Waschmittelverpackung und Schläuche von Elektroinstallationen.

Das acht Meter lange Weibchen sei schwanger gewesen, teilte die Umweltschutzorganisation WWF mit. Der Fötus sei zwei Meter gross gewesen und bereits im Inneren der Mutter verwest. Die genaue Todesursache des Wals muss noch untersucht werden. Er war bei dem Urlaubsort Porto Cervo an der Costa Smeralda entdeckt worden.

This photo taken on Saturday March 30, 2019 provided by SEAME Sardinia Onlus, shows plastic recovered from the belly of a whale, in Porto Cervo, Sardinia island, Italy. The World Wildlife Foundation is sounding the alarm over plastics in the Mediterranean Sea after an 8-meter-long sperm whale was found dead off Sardinia with 22 kilograms (48.5 pounds) of plastic found in its belly. The environmental organization said Monday that the garbage recovered in the sperm whale’s stomach included a corrugated tube for electrical works, plastic plates, shopping bags, tangled fishing lines and a washing detergent package with the brand and bar code still legible. The female whale beached off the northern coast of Sardinia last week. (SEAME Sardinia Onlus via AP)

Insgesamt 20 kg Plastik fand man. Bild: AP/SEAME Sardinia Onlus

«Plastik ist einer der schlimmsten Feinde der Arten im Meer», erklärte der WWF in einer Mitteilung. Mehr als 90 Prozent der Schäden an der Tierwelt sei auf Plastik zurückzuführen. Schildkröten, Fische oder Wale verschluckten es oft oder verheddern sich darin. Europa sei nach China der grösste Plastikproduzent.

Immer wieder werden tote Walfische mit riesigen Mengen Plastik im Körper gefunden. Mitte März war ein junger Wal mit rund 40 Kilo Plastikmüll im Magen an der Küste der Philippinen entdeckt worden. Ende vergangenen Jahres war an der Küste Indonesiens ein toter Pottwal mit knapp sechs Kilogramm Plastik im Magen angespült worden - darunter 115 Becher, 25 Säcke und mehr als 1000 weitere Plastikteile. (sda/dpa)

Plastikmüll im Meer

Seepferdchen klammern sich nun schon an Plastik fest

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hein Doof 02.04.2019 14:58
    Highlight Highlight Die Wale müssten halt auch aufhören den Plastik zu essen
    • Fuchs1660 02.04.2019 16:06
      Highlight Highlight 1. Die Wale sehen den Plastik müll nicht, und
      2. In den Meeren hat es so viel Plastik müll, (Säcke, Plastik Flaschen, usw.) und auch Mikroplastik.
  • Nik G. 02.04.2019 14:16
    Highlight Highlight Muss ich wirklich das Coop Kind rausholen? Wale sind keine Fische sondern Säugetiere.
    Jetzt ernsthaft. Es wird gegen Plastikverbot gewettert weil in der schönen Schweiz (in der Übrigens der Boden auch und die Flüsse mit Mikroplastik verseucht sind) dies nicht nötig sei. An alle wir leben in einem Kreislauf an der Schweizer Grenzen fällt unser Abfall nicht in ein schwarzes Loch. Unsere Flüsse fliessen alle in ein Meer.
    • dorfne 02.04.2019 17:25
      Highlight Highlight Es gibt viele Riesenländer auf der Erde, die weder Abfalltrennung noch Verbrennungsanlagen haben. Da sollte die Entwicklungshilfe, die UNO oder wer auch immer, ansetzen. Auch das Wasser sollte wiederaufbereitet werden. Uebrigens braucht es Erdöl für die Herstellung von Plastik und anderen Kunststoffen. Alternativen zum Plastik in Sicht? Mir wird schlecht, wenn ich dran denke, was noch alles getan werden müsste, obwohl jetzt mMn nicht mehr fünf vor sondern fünf nach zwölf ist.
    • Nik G. 02.04.2019 17:53
      Highlight Highlight Absolut einverstanden. Wie Sie es erwähnen 5 nach 12. Deshalb muss auch die Schweizer Politik mitziehen und wieder versuchen eine Vorreiterrollen einehmen. Entwicklungshilfe betreiben und in die Forschung investieren. Ich verstehe einfach nicht wieso die meistens rechten Politiker mit dem Finger auf andere Länder zeigen und hier nichts mehr ändern zu wollen. Besonders da in Inovationen investiert werden könnte.
  • karamel 02.04.2019 13:28
    Highlight Highlight Wie viele tote Wale, gefüllt mit Plastik braucht es noch bis alle erkennen, dass dieser enorme Plastikkonsum ein Problem ist?
    Es braucht wirklich nicht viel um den Plastikkonsum im Alltag einzustellen oder zumindest zu verringern. Für uns Menschen ist diese Umstellung ein kleiner Schritt, doch für die Natur und die Tiere macht es einen riesen Unterschied. Hoffentlich werden sich zukünftig mehr Menschen (weltweit) über ihren Plastikkonsum Gedanken machen.
    • Bits_and_More 02.04.2019 14:30
      Highlight Highlight Ich mache mir um den Plastikkonsum in der Schweiz wenig sorgen. Wir haben eine funktionierende Abfallentsorgung.

      Sobald du aber etwas weiter südlich oder in Richtung Asien schaust, sieht es ganz anders aus. Abfall wird im besten Fall noch verbrannt, aber meist einfach achtlos weggeworfen und mit der nächsten Regenzeit landet der Müll dann im Meer.
      Über 50% des je hergestellten Plastiks wurde weggeworfen (1/3 ist in Gebrauch, der geringsten Anteil verbrannt).
    • flascheleer 02.04.2019 14:41
      Highlight Highlight @Bits_and_More Der Verzicht auf Plastik auch in der CH kann sehr wohl etwas bewirken, denn es sind Unternehmen, die sich entscheiden müssen, keine unnötigen Plastikverpackungen herzustellen. Ergo hilft es auch hier, wenn man so weit wie möglich auf Plastik verzichtet.
    • karamel 02.04.2019 14:57
      Highlight Highlight @Bits_and_More
      Ja, wir sind mit unserem Recyclingsystem stark priviligiert und ich hoffe wirklich, dass noch viele Länder nachziehen. Trotzdem empfinde ich, persönlich, es als wichtig, dass auch wir in der Schweiz unser Bestes geben den Verbrauch zu minimieren.
  • Paddiesli 02.04.2019 13:28
    Highlight Highlight Einfach nur traurig, was wir der Erde und allen Lebewesen antun. Die armen Tiere können sich nicht mal irgendwohin zurückziehen, wo sie dem ganzen Dreck nicht ausgesetzt sind.
    Und es wird noch lange keine Besserung in Sicht sein. Wir haben's voll vergeigt mit unserer (Konsum)Gier.

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