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Auf den Philippinen ist ein Wal gestrandet – mit 40 Kilo Plastik im Magen



An einem philippinischen Strand ist ein Wal mit 40 Kilogramm Plastik im Magen verendet. Das Tier sei regelrecht verhungert, weil der ganze Müll seinen Magen gefüllt habe.

An einem philippinischen Strand ist ein Wal mit 40 Kilogramm Plastik im Magen verendet. Das Tier sei regelrecht verhungert, weil der ganze Müll seinen Magen gefüllt habe.

Bild: facebook.com/D' Bone Collector Museum Inc.

Der Leiter des Naturkundemuseums von Davao, Darrell Blatchley, der sich an der Untersuchung des toten Tiers beteiligt hatte, sprach von einem traurigen Rekord.

Nach Angaben des philippinischen Fischereiamts war der rund 4.7 Meter lange Cuvier-Schnabelwal am Freitag an einer Bucht der Gemeinde Mabini im Süden von Luzon, der grössten Insel des Archipels, gestrandet. Vergeblich versuchten örtliche Fischer und Vertreter des Fischereiamts, den Wal zurück ins Meer zu treiben; einen Tag später kehrte er ins seichte Gewässer zurück und verendete.

An einem philippinischen Strand ist ein Wal mit 40 Kilogramm Plastik im Magen verendet. Das Tier sei regelrecht verhungert, weil der ganze Müll seinen Magen gefüllt habe.

Bild: facebook.com/D' Bone Collector Museum Inc.

«Er konnte nicht mehr aus eigener Kraft schwimmen, so ausgezehrt und schwach war er», sagte Amtsleiterin Fatma Idris. «Das Tier war völlig dehydriert, am zweiten Tag spuckte es Blut». Bei der Untersuchung des toten Wals holten Experten dann 40 Kilogramm Plastikmüll aus seinem Magen, darunter unzählige Einkaufstüten und Reissäcke.

«Das ist ekelhaft und herzzerreissend», sagte Museumsdirektor Blatchley der Nachrichtenagentur AFP. In den vergangenen zehn Jahren hätten er und seine Mitarbeiter 61 verendete Delfine und Wale untersucht, aber ein derartiger Plastikberg sei ihnen noch nicht untergekommen.

Auf den Philippinen wird seit Jahren Plastikmüll illegal in die Ozeane entsorgt. Zwar gibt es strikte Abfallgesetze, doch werden sie nach Angaben von Umweltschützern kaum umgesetzt.

An einem philippinischen Strand ist ein Wal mit 40 Kilogramm Plastik im Magen verendet. Das Tier sei regelrecht verhungert, weil der ganze Müll seinen Magen gefüllt habe.

Bild: facebook.com/D' Bone Collector Museum Inc.

Das Land verbraucht ebenso wie seine südostasiatischen Nachbarn Einweg-Plastik in riesigen Mengen. Laut einem vor wenigen Wochen veröffentlichten Bericht des Globalen Bündnisses für eine Alternative der Müllverbrennung (Gaia) werden allein auf den Philippinen jährlich 60 Milliarden Einzelverpackungen benutzt. (sda/afp)

Seepferdchen klammern sich nun schon an Plastik fest

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28Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • jinglejanglee 19.03.2019 18:30
    Highlight Highlight wann werden es die menschen im magen haben?
  • Frank_Zapper 19.03.2019 08:10
    Highlight Highlight Wieso isst der auch Plastik, wenns doch genug Fische und anderes gibt!?
  • hiob 18.03.2019 18:56
    Highlight Highlight das problem ist, dass schlaue menschen sachen erfinden, mit denen der rest nicht umgehen kann. wir sind zu fortgeschritten.
  • barbablabla 18.03.2019 18:06
    Highlight Highlight Tragisch traurig
  • Goon 18.03.2019 17:51
    Highlight Highlight Solange in Asien alles im Meer landet bringt es viel bei uns Röhrli etc zu verbieten....
    • MiezeLucy 18.03.2019 20:27
      Highlight Highlight Irgendjemand muss ja wohl mal anfangen, oder ist unser Müll weniger schlimm als der asiatische?!
    • Supermonkey 18.03.2019 21:50
      Highlight Highlight Unser müll landet zu 99.999% nicht im meer... In gewissen asiatischen ländern sieht diese quote ganz anders aus... Teils soger 99.9% dass sie im meer landet. Wenn man mal mit dem schiff in asiatischen gewässern unterwegs ist und auch dort die strände sieht, ist unser röhrli und säckliverbot einfach nur lächerlich. Genau dasselbe Mit der co2 thematik.. Ich finde es ok wenn wir alles mögliche tun, aber wenn auf der anderen seite der welt nicht mitgemacht wird bringt es rein gar nichts.
    • rodolofo 19.03.2019 09:29
      Highlight Highlight Das Röhrli-Theater ist leider typisch für unsere "Fähigkeit" unangenehme Tatsachen zu verdrängen.
      Eigentlich wird damit FAST NICHTS gegen die Verhüllung unserer Welt mit Plastik-Abfall getan.
      Aber dieses "Fast Nichts" kann als "Immerhin Etwas" dargestellt werden, gerade so, als ginge es jetzt erst richtig los!
      Na gut, ganz ausgeschlossen wäre es ja nicht, dass weltweit nach den Plastikröhrlis auch andere Plastik-Dinge eingesammelt und recycelt werden, nur fast ganz ausgeschlossen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • salamandre 18.03.2019 17:39
    Highlight Highlight Gute Nacht Zivilisation😣
  • BeWi 18.03.2019 17:08
    Highlight Highlight DAS IST DIE WAHRE KATASTROPHE!! Wieso gehen die Jungen nicht für diese Sauerei auf die Strasse?? Da würde ich sogar auch mitgehen. Es müsste von der UNO und der WHO eine zwingende Resolution geben. Weiter können wir Techniken hervorbringen, mit welchen der Plastik wieder zurück zu Öl gewandelt werden kann. vollem aber alles aus dem Meer fischen. Und da fängt das Problem schon bei uns an, was da nicht alles weggeworfen wird, nicht nur, aber auch von Jungen. Z.B. bei uns in den Garten...
    • barbablabla 18.03.2019 18:07
      Highlight Highlight Der Klimanotstand und das Plastikdilemma gehen Hand in Hand. Die Jungen sind aus diesem Grund zu zig Tausenden auf der Strasse.
    • Silent_Revolution 18.03.2019 18:09
      Highlight Highlight Warum gehst du nicht dagegen auf die Strasse, wenn dich das so aufregt und forderst stattdessen die Jungen dazu auf?

    • maendel 18.03.2019 18:39
      Highlight Highlight Das ist eher ein Kommentar
    Weitere Antworten anzeigen
  • burton85 18.03.2019 15:56
    Highlight Highlight Und den Plastik gemäss asiatischem Brauch wieder zurück ins Meer geschmissen?
  • tzhkuda7 18.03.2019 15:29
    Highlight Highlight Wir werden als Schweizer selbst ohne Meeranschluss (Wer jetzt den Rhein bringt psssst ;) wohl nicht drum herum kommen ins Ausland in Peojelte zu investieren, zumal wird mit dem Geld viel viel mehr im Ausland bewirken können.

    Ein Stau und Klärungdamm im Ganges in Indien beispielsweise
    Oder am Nil in Ägypten.

    Das Geld werden wir zwar nie mehr sehen, allerdings werden wir von diesem Planeten ansich wohl allgemein nicht mehr viel sehen in Zukunft wenn wir nicht bereit sind Geld in die Hand zu nehmen ohne etwas dafür zu verlangen. (Entwicklungshilfe ist keine Hilfe, wenn sie Zinsen beinhaltet)
    • poks 18.03.2019 16:12
      Highlight Highlight Das könnte Indien auch alleine stämmen. Geld ist leider nicht das Problem.
    • Heinzbond 18.03.2019 16:40
      Highlight Highlight Ist es unser lebensstandard den wir aufgrund der Jahrhunderte langen Ausbeutung und Klein halten der dritten Welt nicht auch mal schuldig, ein wenig dieser drollige bedruckten Papier Streifen zu investieren, damit die die nach uns gemeinsam diesen kleinen blau/braunen Planeten bewohnen werden noch was davon haben...
    • p4trick 18.03.2019 17:07
      Highlight Highlight Meint ihr ernsthaft, Schweizer Plastik wird ausschliesslich in der Schweiz verarbeitet?
      https://www.srf.ch/news/schweiz/unternehmen-muessen-umsatteln-china-will-keine-schweizer-plastik-abfaelle-mehr
      Ich will ja gar nicht wissen was von diesen 10'000 Tonnen Plastik Abfall in China passiert und schlussendlich wahrscheinlich auch im Meer landet!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Labbarabbaber 18.03.2019 15:27
    Highlight Highlight Ganz, ganz traurig und ein bitteres Zeugnis für die Menschheit...

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