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«Tomatenernte ist die schlimmste»: Migranten arbeiten wie Sklaven auf Italiens Feldern

Reporter der SRF-Sendung «Kassensturz» haben hinter die Kulissen der Tomatenernte in Süditalien geblickt. Und decken auf, wie dort Migranten aus Afrika unter unmenschlichen Bedingungen leben und arbeiten.



epa07864250 Workers of Megamark Group collect tomatoes in Foggia, Italy, 23 September 2019. According to reports, the first ethical chain in Italy against illegal employment starts operating at the Foggia countryside. An experimental project, aiming to respect workers rights, provides national contracts, housing, transport, medical examinations safety equipemnt and chemical toilets for migrant workers. The chain produces five types of preserves of organic tomatoes, fruits and vegetables, which are marked with the ethical badge 'NoCap'.  EPA/FRANCO CAUTILLO

Bild: EPA

Afrikanische Erntehelfer demonstrieren in Süditalien für mehr Rechte. Sie berichten von harter Arbeit unter unmenschlichen Bedingungen, wie ein Bericht in der Sendung «Kassensturz» vom Dienstagabend zeigt. «Die Tomatenernte ist die schwierigste und schlimmste Arbeit auf den Feldern Italiens», sagt ein Arbeiter. Andere strecken ihre geschundenen Hände in die Kamera: «Das ist von der Tomatenernte!»

Es sind Migranten, die als Erntehelfer für Pelati-Dosentomaten in Süditalien arbeiten. Sie reissen die Stauden aus dem Boden und schütteln die Tomaten in Kisten. Im Akkord, für wenige Euro am Tag. Die Arbeitsvermittler, die sogenannten «Caporali», ziehen den Arbeitern Gebühren von den mageren Löhnen ab. Zum Leben bleibt da nicht viel – zum Beispiel ein Auto, das als Behausung für zwei Personen dienen muss.

Verzweifelte Menschen, bedrohte Gewerkschafter

«Es gibt eine ganze Kette, die auf den Preis drückt», sagt Ludovico Vaccaro, Oberstaatsanwalt der süditalienischen Provinz Foggia. «Grossverteiler verlangen Tiefstpreise von den Produzenten, Produzenten verlangen Tiefstpreise von den Bauern und die Bauern produzieren dann zu möglichst tiefen Kosten, indem sie die Arbeiter schlecht bezahlen.» Das Ergebnis seien «Ghettos und verzweifelte Menschen, die akzeptiert haben, unter unmenschlichen Bedingungen zu arbeiten.»

Hinter den Kulissen der Pelati-Tomatenernte in der süditalienischen Provinz Foggia.

Video: © SRF

Gewerkschafter Raffaele Falcone setzt sich für die ausgebeuteten Erntehelfer in Foggia ein. 20 Anzeigen erstattet die Gewerkschaft pro Monat. Eine gefährliche Arbeit. «Wir werden immer wieder bedroht», berichtet Falcone. «Vor einem Monat schlitzten sie meine Autopneus auf, einem Kollegen schlugen sie das Autofenster ein. Die Situation ist sehr kompliziert, vor allem in den letzten Monaten.»

Die Schweizer Detailhändler Migros und Coop versichern gegenüber «Kasszensturz», solche Zustände gebe es nicht auf ihren Tomatenfeldern. Sie würden alle Tomaten für Pelati maschinell ernten und die Abläufe streng kontrollieren. (smo)

Slavery Footprint

In unseren Gummibärchen steckt Sklavenarbeit

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72Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Randalf 25.09.2019 22:52
    Highlight Highlight
    Und mit dem wenigen Geld, das der Erntehelfer nach Westafrika schickt, kauft seine Frau Dosentomaten oder Tomatenmark um die Familie zu ernähren.

    Traurig, aber leider wahr.
  • Antinatalist 25.09.2019 22:51
    Highlight Highlight Einer von vielen Hundert Millionen Gründen, warum ich Antinatalist bin.
  • Grossmaul 25.09.2019 22:43
    Highlight Highlight Irgendwie kann man fast nichts mehr essen, ohne sich an jemandem zu versündigen. Da vergeht einem der Appetit. Blargh.
    • Antinatalist 25.09.2019 22:55
      Highlight Highlight Und eigentlich müsste man auch füdliblutt durch's Leben gehen. Darüber hinaus keine Produkte verwenden, die auf seltene Erden angewiesen sind.
      Zur Erinnerung: Die Schweiz musste damals anno 2. WK den Kriegstreibern das Gold waschen, weil die Schweiz keine zwei Millionen Menschen hätte ernähren können.
      Unter dem Strich leben wir hier extrem auf Kosten anderer Menschen und, nicht vergessen, unzähliger Tiere. Demut erkenne ich aber so gut wie nirgendwo.
    • karl_e 25.09.2019 23:03
      Highlight Highlight Kleiden kann man sich auch fast nicht mehr. Würg.
  • Thadic 25.09.2019 22:18
    Highlight Highlight Warum gibts Max Havelaar nicht auch für europäische Bauern?
  • Schluch 25.09.2019 20:58
    Highlight Highlight ... ein preisaufschlag von 100 prozent beim ausgangsprodukt würde das endprodukt kaum verteuern.
  • Schluch 25.09.2019 20:56
    Highlight Highlight erstaunlich finde ich, dass bei lebensmitteln häufig beim kleinsten posten, dem rohstoff, beim produzenten gespart wird. ein preisaufschlag von 100 prozent
  • Carl Gustav 25.09.2019 20:36
    Highlight Highlight Das passiert, wenn kein einziger Einheimischer mehr gewillt ist solche Arbeiten auszuführen.
    Italien hat ein gröberes Problem mit der Jugendarbeitslosigkeit.
    Aber es gehen alle studieren, um sich die Finger nicht schmutzig machen zu müssen.
    Mal abgesehen von der Bezahlung dieser Jobs, muss sich die westliche Gesellschaft langsam fragen, ob sie wirklich immer weiter Migranten für solche Scheissjobs ausnützen will.
    Wer wäre bereit einen Frühling lang Spargeln zu ernten für 18 Stutz pro Stunde, statt aufs RAV zu rennen?
    • karl_e 25.09.2019 23:06
      Highlight Highlight 18 Stutz pro Stunde für einen Knochenjob? Come on, dafür würdest du noch nicht einmal den PC oder das Smartphone anstellen.
    • Carl Gustav 26.09.2019 11:14
      Highlight Highlight Salut Karl
      Ja genau, das würde ich nicht.
      Aber meiner Meinung nach gäbe es vieleicht eher wieder ein Bewusstsein zur Wertschätzung dieser Jobs ( auch finanziell), wenn sie für Schweizer nich per se " unzumutbar" wären.
      Viele Junge haben heute riesige Probleme überhaupt mal im Berufsalltag Fuss zu fassen.
      Aber weil die Meisten lieber arbeitslos als Erntehelfer sind, werden Migranten eingestellt, die wiederum ihre Rechte nicht kennen und leicht auszunützen sind.
  • Pitsch Matter 25.09.2019 20:30
    Highlight Highlight Habe es im TV gesehen. Arbeitnehmer mit Nike und Supreme Caps motzen über die schlechten Löhne...? Ich weiss nicht was ich davon halten soll.
    • felixJongleur 25.09.2019 20:40
      Highlight Highlight Zusammenhang wo? Günstige Chinakopien kriegst du da wohl überall. Sollen sie Kartoffelsäcke anziehen?
    • reactor 25.09.2019 20:41
      Highlight Highlight Sie glauben ja sicher auch, dass die alle teure Originale tragen. Schön, dass es noch solche Träumer gibt, Schlecht, dass sie diese verquere Vorstellungen noch öffentlich machen müssen.
    • VAVAV 25.09.2019 21:50
      Highlight Highlight Wie naiv muss man sein zu glauben, dass massiv unterbezahlte Arbeiter ihr Geld für Markenklamotten ausgeben? Oder tatsächlich zu glauben, die Reportagen seien gefaked, weil so wenig können sie ja nicht verdienen? Geh mal auf Märkte, wo billige Kopien verkauft werden, du würdest den Unterschied nicht erkennen. Es ist sehr menschenverachtend nach unten zu treten, gegen diejenigen, denen es schon am miesesten geht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kampfsalami 25.09.2019 20:07
    Highlight Highlight Ups...
    Nachtrag: Es kann nicht sein, dass die Qualität des Essens ans Portmonai geht. In den Fällen wo es so ist, ist es traurig, dass ein Land, reich wie die Schweiz, nicht Fähig ist solche Probleme zu beheben.
    • Antinatalist 25.09.2019 23:03
      Highlight Highlight Sergio Ermotti hat mal den alles entscheidenden Satz geäussert. Dieser besagte, dass die Schweiz durch Schwarzgeld reich wurde. Und wie man reich bliebt, kann man von den Reichen abgucken. "Solche Probleme" sind für die Reichen da, um sie zu bewirtschaften, denn davon wird man noch reicher.
  • pamayer 25.09.2019 20:06
    Highlight Highlight Leider, leider nichts neues...
  • Kampfsalami 25.09.2019 20:03
    Highlight Highlight Ich kenne das Gefühl, nicht immer auf Gold gebettet zu sein. Es kommt mir aber nie in den Sinn so billig Sch... zu kaufen. Ok ich habe keine Kinder, aber wenn man selber kocht kann es nicht an der Qualität des Essens liegen wenn man zu
  • crowdcontainer 25.09.2019 19:43
    Highlight Highlight Es geht auch anders. Wir haben ein Experiment gemacht auf Sizilien: Tomatenpassata zu wirklich fairen Konditionen, ohne Bewässerung, ohne Pestizide, ohne Sklaverei. Wir machen die ganze Beschaffungskette transparent, siehe Anhang. Der Endpreis ist für eine*n normalverdienende*n Schweizer*inn absolut im Rahmen. es braucht keine Sklaverei! crowdcontainer.ch
    Play Icon
    Benutzer Bild
    • karl_e 25.09.2019 23:09
      Highlight Highlight Schön und gut, aber wo ist diese Passata erhältlich?
    • Tjuck 26.09.2019 09:22
      Highlight Highlight Danke für den Tipp.
    • crowdcontainer 26.09.2019 11:57
      Highlight Highlight Die Passata von diesem Jahr kann aktuell noch bis am 16.Oktober vorbestellt werden:crowdcontainer.ch/sizilien
  • Tom Scherrer (1) 25.09.2019 19:14
    Highlight Highlight Die Italiener haben es geschafft, im 2019 die Sklaverei in Europa wieder einzuführen.

    Ein Trauerspiel!
    • karl_e 25.09.2019 23:09
      Highlight Highlight Das haben die Spanier schon längst.
    • Tom Scherrer (1) 25.09.2019 23:21
      Highlight Highlight Und sie wissen es und machen nix - der wahre Skandal.

      Ein Getto entsteht neben den Feldern, irgendwelche Capos kassieren ab, die Wellblechhütten schützen vor keiner Witterung.

      Sie verdienen zu wenig zum Leben und ob sie sterben interessiert grad auch niemanden.

      Die Dosen und Flaschen gehen grösstenteils in die EU zu den Discounter.

      Buaaah ey nervt mich dieser lottrige, abgewirtschaftete, dysfunktionale Italostaat wieder einmal mehr.

      Und die Flüchlinge schuften für 5 Euro. Pro Tag.
  • murrayB 25.09.2019 18:59
    Highlight Highlight Es gibt leider genügend Ersatz auf der anderen Seite in Libyen…

    Hier muss angesetzt werden!
    • Tjuck 26.09.2019 09:23
      Highlight Highlight Nein, bei den Arbeitsbedingungen. Es müssen entsprechende Gesetze geschaffen werden, die die Arbeiter schützen.
  • Salamikönig 25.09.2019 16:55
    Highlight Highlight Und das alles, weil wir nur Tiefstpreise bezahlen wollen. Wenn ich mir sicher sein kann, dass die Tomaten unter guten Umständen geerntet werden, wäre ich auch bereit das doppelte zu zahlen.
    • Antinatalist 25.09.2019 23:15
      Highlight Highlight Der grösste Tomatenproduzent ist China. Gerade bei verarbeiteten Produkten (Tomatensauce, Ketchup, Pelati...) muss nicht angegeben werden, wo die Tomaten angebaut wurden. Die Tomaten aus China werden also nach Italien geliefert und dort dann als "italienische" Pelati in Dosen abgefüllt. Diese können sogar Bio sein.
      Das Problem ist, dass es für einen Endverbraucher zur Glaubensangelegenheit wird, was genau für ein Produkt in der Dose steckt, denn wissen kann er es nicht.
      Sicher sein kann sich ein Konsument nie. Das geht nur, wenn er die Tomaten aus dem eigenen Garten hat.
    • Tjuck 26.09.2019 09:24
      Highlight Highlight Der doppelte Preis für die Tomaten für den Produzenten zu bezahlen bedeutet ja nur einen kleinen Aufschlag auf das Endprodukt.
  • Kari Baldi 25.09.2019 16:48
    Highlight Highlight Man konnte es im Beitrag deutlich sehen: die Gewerkschaft vor Ort, die sich um die Migranten und deren Arbeitsbedingungen kümmert, wird von den Behörden im Regen stehen gelassen. Zuviele verdienen sich eine goldene Nase, hinauf bis in die Regierung. Alle wissen es, die Mafia lässt grüssen.
    • mille_plateaux 25.09.2019 18:29
      Highlight Highlight Gewerkschaften stehen seit den 20ern weltweit unter Druck. Natürlich werden die von den «bürgerlichen» Behörden im Stich gelassen.
  • Guardragon!? Tsuchinoko? 25.09.2019 16:37
    Highlight Highlight Man sollte lieber mal über geschützte Arbeitsplätze hier in der Schweiz nen Artikel machen.. Manche verdienen da grade mal 2.-.. Sowas sollte mal aufgedeckt werden!
    • Phrosch 25.09.2019 18:02
      Highlight Highlight Wenn es geschützte Arbeitsplätze sind, haben die Leute eine IV-Rente und die Arbeit ist eher eine Art therapeutisch Massnahme, die trotz allem noch ein Taschengeld abwirft.
  • FITO 25.09.2019 16:04
    Highlight Highlight Und wer hat's erfunden? Diesmal für einmal nicht die Schweizer, sondern gewisse Italiener mit mafiösen Tendenzen!
    Die Schweizer fungieren diesmal nur als Steigbügelhalter.
    Dies war aber schon länger bekannt wie diese Karrikatur zeigt.

    Benutzer Bild
    • pamayer 25.09.2019 20:18
      Highlight Highlight Bitterböse.
    • Skip Bo 25.09.2019 23:36
      Highlight Highlight Zum "Glück" ist Salvini raus, und die Migrantentransporte nehmen wieder zu. Die Tomaten werden noch billiger dank NGO Schiffen?
    • Tjuck 26.09.2019 09:26
      Highlight Highlight @Bo

      Die Sklavenhalter trifft natürlich keine Schuld. Sie haben offenbar keine Verantwortung. Wie immer sind die Opfer schuld und nicht die Täter.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kamä_leon 25.09.2019 15:49
    Highlight Highlight Im Kassensturz haben sie was von 40 Rappen pro Büchse Pelati geplappert was aber nichts mit den unwürdigen Bedingungen in Italien zu tun hat. Pelati die so billig sind kommen vorwiegend aus China bzw. aus Afrika.
    • FITO 25.09.2019 18:22
      Highlight Highlight Besonders die von Longobardi, oder wie?
    • Antinatalist 25.09.2019 23:20
      Highlight Highlight @FITO: Die chinesischen Tomaten werden nach Italien exportiert. Tonnenweise. Dort werden Sie dann verarbeitet und als italienische Pelati verkauft. Ein Deklarationspflicht über die Herkunft des Ursprungsprodukts bei Tomaten besteht nicht. Bei Ketchup kann man heute davon ausgehen, dass die Tomaten, wenn nicht explizit anders erwähnt, zu 100% aus China stammen.
    • Caturix 25.09.2019 23:28
      Highlight Highlight Noch nie aus Afrika oder China Pelati gesehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • WID 25.09.2019 15:45
    Highlight Highlight Verdienen tun die Grossbauern, verlieren die afrikanischen Kleinbauern: https://www.koenig-kunde-kurzgeschichten.de/wp-content/uploads/2018/07/antenne-Der-Fluch-der-Tomate.pdf
    • Ziasper 25.09.2019 16:48
      Highlight Highlight Italien liegt aber nicht in Afrika, das weisst du schon?
    • WID 25.09.2019 17:53
      Highlight Highlight @ Ziasper: Hast Du den Bericht gelesen? EU exportiert subventionierte Tomaten nach Afrika - lokale Bauern gehen pleite - flüchten nach Europa - arbeiten für Billiglohn auf italienischen Tomatenbetrieben.
  • weachauimmo 25.09.2019 15:36
    Highlight Highlight Wundert das jetzt wirklich jemanden?
    • Vecchia 25.09.2019 17:54
      Highlight Highlight Nö, wundern muss man sich nicht, das weiss man ja längst.

      Seit Jahren ist bekannt wie billiges Gemüse für Europäer und Schweizer produziert wird. In ganz Südeuropa nicht nur in Italien.

      Aber die Geiz-ist-geil-Gesellschaft kann es ignorieren, wenn es nicht gerade in den Medien thematisiert wird....
    • weachauimmo 25.09.2019 20:12
      Highlight Highlight Danke, @Vecchia. Genau so.

      Sobald es ans eigene Portemonnaie geht, wird manch ein Gutmensch halt eben auch plötzlich zum Eigennutz verleitet.
    • EvilBetty 25.09.2019 21:15
      Highlight Highlight Das muss nicht zwingend was mit «Geiz ist geil» zu tun haben. Es gibt auch Leute, die billig einkaufen müssen weil sie hier bei uns von ihrem Schweizer Chef ausgenommen werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mutbürgerin 25.09.2019 15:31
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Lord_ICO 25.09.2019 15:43
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • weachauimmo 25.09.2019 15:54
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Dominik Treier 25.09.2019 16:48
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mille_plateaux 25.09.2019 15:29
    Highlight Highlight Das Problem ist viel breiter – und untrennbar mit dem Klimawandel verbunden. Beispiele:
    1. Ernteausfälle bedrohen die Existenzgrundlage der Bauern. Infrastruktur und Böden werden immer teurer. Reaktion: Kosten sparen. Wo? Arbeitskräfte.
    2. Erwärmung der Meere und Überfischung führen zu knappen Fischbeständen. Es wird intensiviert in internationalen Gewässern gefischt. Wo wird gespart? Arbeitskräfte.

    Da werden bevorzugt illegale MigrantInnen zu menschenunwürdigen Bedingungen eingestellt. Illegale können sich nirgends beschweren. Die Rechten schaffen prekäre Zustände – und machen Gewinn damit.
    • GraveDigger 25.09.2019 15:47
      Highlight Highlight Naja, der Klimawandel ist auch schuld das mein Kaffee kalt geworden ist.Ernteausfälle gibt es immer wieder und nicht nur wegen der Wetters, zb durch die Globalisierung eingeschleppten Krankheiten und Schädlinge.Boden wird immer teurer, liegt eher daran das immer weniger vorhanden da zugebaut oder vergiftet oder ausgelaugt wurde.Erwärmung der Meere, einmal bisschen da gemessen einmal ein bisschen hier gemessen und schon hat es sich merklich erwärmt und das überfischt wird liegt am Hunger der Menschen.Liegt es wohl nicht eher daran das wir zuviele sind? Jeder will ein voller Napf auf dem Tisch.
    • Chili5000 25.09.2019 16:58
      Highlight Highlight Hat zwar mit den Tomaten nichts zu tun aber im Prinzip korrekt...
  • Elephant Soup slow cooker recipes 25.09.2019 15:25
    Highlight Highlight Den Link zu dieser Doku hatte ich vor langer Zeit auch schon mal zu einem anderen Beitrag gepostet. Äusserst sehenswert und informativ.

    https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/rotes-gold--die-geheimnisse-der-tomatenindustrie-100.html

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