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Italien

Italien mit mehr Museumsbesuchern als Einwohnern

The coffin of Pope Francis passes the Colosseum in Rome, Saturday, April 26, 2025. (AP Photo/Bernat Armangue)
Vatican Pope
Des Italien-Touristen liebstes Ziel: das Kolosseum in Rom.Bild: keystone

Italien hat jetzt mehr Museumsbesucher als Einwohner

Rekord um Rekord: Italiens grosse Sehenswürdigkeiten haben im vergangenen Jahr mehr als 60 Millionen zahlende Besucher angelockt. Das sind erstmals mehr als das Land Einwohner hat.
13.05.2025, 05:1113.05.2025, 05:11

An der Spitze liegt das Kolosseum in Rom mit 14,7 Millionen Besuchern, gefolgt von der Gemäldegalerie Uffizien in Florenz (5,3 Millionen) und der antiken Stadt Pompeji (4,3 Millionen), die einst Opfer eines Vulkanausbruchs wurde. Die Touristen aus dem In- und Ausland brachten der italienischen Staatskasse mehr als 382 Millionen Euro ein.

Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Gesamtzahl der Besucher nochmals um zwei Millionen an. Die Gesamteinnahmen erhöhten sich – auch bedingt durch teurere Eintrittskarten – um 68 Millionen Euro. Allein mit dem Kolosseum, der fast 2'000 Jahre alten Arena mitten in Rom, nahm der Staat mehr als 100 Millionen Euro ein. Auch die meisten sonstigen Sehenswürdigkeiten legten zu. Italien hat nach der neuesten Statistik aktuell etwa 59 Millionen Einwohner.

Vatikanische Museen fehlen in Statistik

Ein paar der wichtigsten Museen in der italienischen Hauptstadt sind in der Aufzählung noch nicht einmal dabei: die Vatikanischen Museen, wozu unter anderem die Sixtinische Kapelle zählt, in der gerade der neue Papst Leo XIV. gewählt wurde. Sie gehören nicht Italien, sondern dem katholischen Kirchenstaat inmitten von Rom. Mit mehr als sechs Millionen Besuchern pro Jahr kämen sie in der Rangliste auf Platz zwei.

Insgesamt hat Italien mehr als 400 staatliche Museen. Auf den weiteren Plätzen folgten das Pantheon (4,1 Millionen Besucher) in Rom, das Kunstmuseum Galleria dell'Accademia (2,2 Millionen) in Florenz, die Engelsburg (1,3 Millionen) und das Ägyptische Museum (eine Million) in Turin. (sda/dpa)

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