International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07755726 (FILE) - A handout photo made available by German civil sea rescue organisation sea-eye shows the Alan Kurdi vessel, off the Libyan coast, 05 July 2019 (reissued 04 August 2019). According to Maltese Prime Minister Joseph Muscat on Twitter, Malta will take in the 40 migrants from the rescue ship until people are distributed to other EU countries. The German government and the EU Commission had agreed on the distribution of all persons to the member states.  EPA/FABIAN HEINZ / SEA-EYE HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Das deutsche Rettungsschiff «Alan Kurdi» (Archivbild). Bild: EPA

Italien verbietet Landung der «Alan-Kurdi»-Migranten



Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat ein Verbot für die Landung in Italien des deutschen Rettungsschiffes «Alan Kurdi» mit 13 Migranten an Bord unterzeichnet. Das bestätigte das italienische Innenministerium am Sonntag.

Das Schiff, das die Migranten an Bord eines überladenen Holzbootes entdeckt hatte, befindet sich unweit der italienischen Insel Lampedusa.

Inzwischen warten weitere 34 Migranten an Bord des italienischen Schiffes «Mare Jonio» den bereits vierten Tag auf die Landung. Mehrere Prominente aus der italienischen Politik, der Kirche und der Kultur richteten Appelle für die sofortige Landung der Migranten an Bord.

Das Schiff wartet weiterhin vor der Insel Lampedusa auf die Zuweisung eines Hafens. Die Hilfsorganisation «Mediterranea Saving Humans», Betreiberin des Schiffes, richtete wiederholt Appelle an die Regierung, die Migranten von Bord gehen zu lassen.

64 Migranten der «Mare Jonio» waren in der Nacht auf Freitag nach Lampedusa gebracht worden. Frauen, Kranke und unbegleitete Minderjährige erhielten vom italienischen Innenministerium die Genehmigung, von Bord zu gehen.

Nun müssten auch die verbliebenen 34 Migranten schnellstmöglich an Land, forderte die Organisation. Die Situation an Bord sei prekär. Wegen Wasserknappheit befürchtet die Crew einen hygienischen Notstand. (sda/apa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Sea Watch 3 und Carola Rackete

Salvinis Rede über Sea-Watch sorgt für Aufregung

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

52
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
52Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • JohnnyMcHorsePenis 01.09.2019 20:36
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht, warum ein Schiff unter Deutscher Flagge in Italien anlegen sollte. Die Zustände mit Wasserknappheit sind sicherlich unmenschlich, das ist klar. Darüber sollten sich die Rettungsschiffe aber schon vorher im Klaren sein, wenn sie solche Aktionen starten. Andere Schiffe können auch monatelang mit mehr Menschen den Ozean durchqueren, das muss man halt planen. Also wieso legen sie dann nicht in Ihrem Heimatland (z.B. Hamburg) an? Wieso Italien zur Aufnahme zwingen? Entweder müssen solche Aktionen mit den Ländern abgesprochen sein oder man muss sie nach Libyen zurückbringen.
  • FrancoL 01.09.2019 18:05
    Highlight Highlight Alle wollen Zeichen setzen, die einen die Flüchtlinge zurück bringen, die anderen fordern dass die Italiener hart bleiben sollen mit der unsinnigen Annahme, dass die Schlepper dann etwas lernen.
    Das ist ein Irrsinn denn die Schlepper die lernen nur eines, noch mehr Geld zu verlangen und halt bereits für die "Fahrt" in Afrika zu möglichen Startpunkten das Geld zu kassieren.
    Die Schlepper werden erst dann kein Geld mehr verdienen wenn der Druck vor Ort für eine Emigration kleiner wird.
    Das wissen viele und was geschieht nun seit 4-6 Jahren in der Sache? NICHTS. Aber Italien soll hart bleiben.
  • Do not lie to mE 01.09.2019 18:04
    Highlight Highlight Keine Angst, während die NGOs vor Lampedusa warten, rettet die Libysche Küstenwache zwischen 18 - 25 August 403 Migranten in 5 separaten SAR Operation. Da stellt sich doch die Frage ob es die NGOs überhaupt noch braucht.
  • Em Den 01.09.2019 16:02
    Highlight Highlight Und wieso nicht zurückbringen, wo sie gestartet sind? Was ist an dem nicht human? Ich bin kein Verschwörungsteoretiker, aber ich habe das Gefühl, dass die Helfer durch die Schlepper finanziert werden. Natürlich müssen die Leute geretet werden, aber es muss ein Zeichen gesetzt werden, dass dies so weiter nicht geht. Die italienische Regierung macht es gut und es soll weiter so machen. Seit dem die harte Linie in Kraft ist, sinkt die Zahl der Ertrunkene signifikant. Ist das nicht was wir eigentlich wollen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • landre 01.09.2019 14:53
    Highlight Highlight "C'mon!" Noch vor ein paar Wochen wurden hier gewisse sachlich und weniger eso- oder exoterisch orientierte Kommentare exponenziell geblitzt...Ok, Meinungsbildung bzw. Veränderung...(?)
    • Karl Marx 01.09.2019 16:06
      Highlight Highlight What?
  • Do not lie to mE 01.09.2019 14:21
    Highlight Highlight "an Bord eines überladenen Holzbootes"
    Hier wird künstlich „Seenot“ erzeugt. Seenot ist mithin etwas, in das man „gerät“, nicht etwas, in das man sich willentlich begibt. Jeder steigt in das untüchtige Boot freiwillig. Für den Wunsch, um jeden Preis nach Europa zu gelangen nimmt man bewusst das Risiko in Kauf und begibt sich in Lebensgefahr, mit der Hoffnung, von einen NGO-Rettungsschiff aufgenommen zu werden.
    • Satan Claws 01.09.2019 16:33
      Highlight Highlight Richtig, aber es sollte unszu denken geben, dass diese Boote offenbar bessere Chancen darstellen als die Lager wo sie her kommen oder ihre Heimat.
    • Ueli der Knecht 01.09.2019 19:10
      Highlight Highlight "Hier wird künstlich „Seenot“ erzeugt. Seenot ist mithin etwas, in das man „gerät“, nicht etwas, in das man sich willentlich begibt."

      So so... ich staune immer wieder, mit welchen billigen Ausreden Leute wie du versuchen, auf die Gesetze zu pfeiffen, um nicht nur Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu rechtfertigen, sondern auch direkt dazu aufzurufen.

      Ich an deiner Stelle würde mich für soviel Unmenschlichkeit in Grund und Boden schämen.
    • Do not lie to mE 01.09.2019 20:21
      Highlight Highlight @Satan Claws
      Die meisten Migranten leben in Miete und gehen einer Arbeit nach. Die Lager werden von der UNO zurzeit aufgelöst.

      @Ueli
      Sie machen sich grundlos Sorgen die Lybisch Küstenwach hat in den letzten Tagen fast 500 Menschen vor dem Ertrinken gerettet. Das ist doch Menschlich oder vielleicht doch nicht das Ziel?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raembe 01.09.2019 14:20
    Highlight Highlight So schwer mir es auch fällt, dies zu schreiben, aber Italien soll hart bleiben.
    • Ueli der Knecht 01.09.2019 14:30
      Highlight Highlight Das glaubst ja auch nur du selbst, dass es dir schwer fällt. Glaubst du wirklich, dass dir jemand deine Scheinheiligkeit abkauft?
    • Satan Claws 01.09.2019 16:04
      Highlight Highlight @Raembe

      Weshalb? Was können die Menschen auf dem Schiff dafür, dass es in der EU Länder gibt die keine Flüchtlinge aufnehmen?
    • Raembe 01.09.2019 16:24
      Highlight Highlight @Ueli: Ja genau ich seh Menschen gerne sterben und hasse alle die das verhindern wollen..... Really?

      @Satan: Was können die Italiener, Griechen, Zyprioten und Spanier dafür? Italien, speziell Süditalien hat sehr unter dem Bevölkerungszuwachs aus Afrika gelitten. Alle diplomatischen Lösungsversuche mit der EU sind letztendlich gescheitert. Da ist es nur logich, das die Italiener zu drastischeren Massnahmen greifen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fairness 01.09.2019 13:59
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
  • ostpol76 01.09.2019 13:23
    Highlight Highlight Ich hoffe die Regierung bleibt hart, sonst lernen es die Helfer der Schlepper nie!
    • Ueli der Knecht 01.09.2019 13:28
      Highlight Highlight Immerhin hast du dich auf "Helfer der Schlepper" runtermoderiert. Ich freue mich zu sehen, dass du auf dem Weg zur Besserung bist. Weiter so!

      (Es ist übrigens im Seenotrecht völlig egal, sowohl wer die Retter als auch wer die Geretteten sind.)
    • geissenpetrov 01.09.2019 13:41
      Highlight Highlight @ostpol76:
      "Helfer der Schlepper" = üble Nachrede und Verleumdung.
    • Ichiban 01.09.2019 14:12
      Highlight Highlight Was sollen sie den lernen, wie man tatenlos zusieht wie menschen ertrinken?
    Weitere Antworten anzeigen

Interview

50 Jahre Schwarzenbach-Initiative: «In einem anderen Land wäre das nicht möglich gewesen»

Vor 50 Jahren scheiterte James Schwarzenbach mit seiner Überfremdungs-Initiative knapp an der Urne. Im Interview sagt Migrationsforscher Gianni D'Amato, wie es zur historischen Abstimmung gekommen war und wie sie die Schweiz veränderte.

Herr D’Amato, die Proteste gegen rassistische Gewalt in den USA sind auch bei uns angelangt. Hat die Schweiz ein Rassismusproblem? Gianni D'Amato: In der Schweiz war Rassismus schon immer ein Problem. Nur weigert man sich oft, das anzuerkennen. Obwohl es eine Kommission gegen Rassismus und die Fachstelle zur Bekämpfung von Rassismus und seit 1994 ein Anti-Rassismus-Gesetz gibt, ist es noch immer ein mit Scham behaftetes Thema, das nicht offensiv angegangen wird. Aber ich würde die …

Artikel lesen
Link zum Artikel