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Mann erstickt bei Weihnachtsessen an Stück Panettone

Mann erstickt bei Weihnachtsessen an Stück Panettone

26.12.2025, 12:0426.12.2025, 13:27

Tragisches Ende eines Weihnachtessens im Kreis der Familie: In der italienischen Stadt Turin ist ein Mann beim Dessert erstickt, wahrscheinlich an einem Bissen des traditionellen italienischen Weihnachtskuchens Panettone. Das Kuchenstück und auch ein Stück Mandarine hätten offensichtlich seine Atemwege blockiert, berichten zahlreiche italienische Medien.

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Der traditionelle italienische Weihnachtskuchen Panettone.Bild: shutterstock

Unter anderem der italienischen Nachrichtenagentur Adnkronos zufolge bestätigte ein Gerichtsmediziner, dass der Tod durch ein Stück Panettone und ein Stück Mandarine verursacht wurde.

Die Familienmitglieder hätten sofort die Rettungskräfte alarmiert, die binnen weniger Minuten eingetroffen seien, schreiben Medien, die teils auch den Namen und Fotos des Gestorbenen veröffentlichten. Dem 47-Jährigen sei jedoch nicht mehr zu helfen gewesen.

In den sozialen Medien nahmen viele Menschen Anteil – und bezogen sich auf einen Facebook-Eintrag, der dem Bruder des Gestorbenen zugeschrieben wird. «Du wirst immer in unseren Herzen bleiben», schreibt dieser demnach auf Facebook. (sda/dpa)

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38 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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naturwald
26.12.2025 12:53registriert Oktober 2023
Panettone..mag ihn sehr aber man kann, wenns dumm läuft, auch an einer Gabel Fondue ersticken. Das Leben hat leider seine Tücken: Beim Essen, beim Wandern, bei fast allem. Risikominimierung ok, aber das Leben will man ja in all seinen Facetten auch noch irgendwie geniessen.
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PetNat
26.12.2025 14:26registriert März 2014
Darum sollten auch Laien das sogenannte Heimlich-Manöver kennen, benannt nach dem mutmasslichen Erfinder:

Der Heimlich-Handgriff, auch Heimlich-Manöver genannt, ist eine lebensrettende Massnahme, die bei drohendem Ersticken durch einen Fremdkörper angewendet wird. Der Handgriff kann dabei helfen, die Atemwege von einem Fremdkörper zu befreien.

Heute oft in Kombination mit starkem Rückenklopfen angewandt.

Dr. Henry Heimlich ist dann in seiner medizinischen Forschung in dubiose Menschenversuche abgedriftet (Details online nachlesbar).

Die Grenze zwischen Genie und Wahnsinn ist oft klein ;).
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