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Gretas Eltern haben ein Buch geschrieben – das musst du darüber wissen

Sabine Kuster / ch media



«Es ist spät, die Kinder schlafen. Rings um uns bricht alles zusammen. Greta ist gerade in die fünfte Klasse gekommen und es geht ihr nicht gut. Sie weint abends im Bett. Sie weint auf dem Weg zur Schule.»

So beginnt das Buch der Familie Thunberg-Ernman mit dem kitschigen Titel «Szenen aus dem Herzen», das nun auf Deutsch vorliegt. Es ist auf Schwedisch im August 2018 erschienen – also dann, als Greta Thunberg mit ihren Streiks vor dem Schwedischen Parlament begann. Das war gutes Timing. Auch das Buch selbst ist gut inszeniert: Da schreibt als Hauptautorin eine Mutter – die als die Schwedische Cecilia Bartoli gilt – nicht nur über den Klimawandel, sondern gleichzeitig über das Asperger- und ADHS-Syndrom ihrer Töchter. Das schwierige Thema um den Treibhauseffekt wurde in eine dramatische, süffige Familiengeschichte verpackt.

Daraus macht die Familie keinen Hehl. Die Mutter beschreibt, wie der Vater ein Kapitel zu schwermütig findet und noch mehr Familiengeschichte reinschreiben möchte. Und Greta antwortet: «Nein. Es kommt ja später noch genug Privates und so. Mamas Burnout und dieses ganze Zeug, das die Leute so liebend gern über Promis lesen.»

Von den vier Familienmitgliedern wird bei den Autorennamen zuerst jener von Greta genannt, der Tochter, die inzwischen den Bekanntheitsgrad der Mutter um Längen überflügelt hat. Auch so verkauft sich das Buch besser.

Kein Profit aus dem Verkauf

Wer die Familie ernsthaft kritisieren will, hat allerdings Mühe: Die Familie hat schon vor dem Erscheinen des Buches festgelegt, dass ein allfälliger Gewinn an Umweltorganisationen und Institutionen für Kinder geht.

Greta und ihre jüngere Schwester als sie noch klein waren.

Ihre Karriere als Sängerin hatte Malena Ernman für ein paar Jahre aufgegeben, als die gesundheitlichen Probleme der beiden Töchter am schlimmsten waren und die Mutter schliesslich mit der Doppelbelastung ein Burnout erlitt.

Nach der Familien-Krise wurde die Klima-Krise zum Familien-Thema. Angetrieben von der älteren Tochter Greta. Kinder mit Asperger wählen häufig ein Thema aus, in dem sie sich spezialisieren, denn das gibt Sicherheit. Und sie machen nur, was sie wirklich interessiert. Bei Greta war es das Klima. Für sie war klar, dass kein Problem wichtiger ist, als dass die Menschheit ihre Lebensgrundlage zerstört.

Greta Thunberg: Das furchtlose Mädchen von Davos

Über Gretas Idee, die Schule zu schwänzen um fürs Klima zu streiken, schreibt die Mutter am Ende des Buches: Obwohl ihr Mann und sie wüssten, welchen Risiken sich Greta aussetze, und obwohl es ihnen am liebsten wäre, sie würde die Schulstreikidee über den Haufen werfen, «unterstützen wir sie mit einem gesunden Mass an Enthusiasmus. Wir sehen, wie gut es ihr geht, wenn sie Pläne schmiedet – so gut wie seit Jahren nicht mehr.»

«Wir sehen, wie gut es ihr geht, wenn sie Pläne schmiedet – so gut wie seit Jahren nicht mehr.»

Was danach folgte, nach dem August 2018, ist bekannt. Und die Eltern unterstützten Greta. Die Mutter sagt an einer Stelle: «Vielleicht hätte ich doch lieber ein Kochbuch schreiben sollen. Oder eben eine richtige Autobiografie. Erinnerungen einer Sängerin. Nichts über Burnout oder irgendwelche Diagnosen. Ein schönes Buch (...). In dem ich mich natürlich auch zu einfacheren Umweltfragen äussere: zu Lebensmittelverschwendung, zum Gebrauch von Plastiktüten ...»

Aber genau das sei der falsche Ansatz. Kriegen wir den Klimawandel nicht in den Griff, sind andere Verbesserungen umsonst. Und auch die Technik werde uns nicht retten. «Es spielt keine Rolle, wie viele Solarzellen wir auf dem Dach aufstellen», denn das dauere zu langsam. Und: «Langsam zu gewinnen ist dasselbe wie zu verlieren», wird der amerikanische Nachhaltigkeitsexperte Alex Steffen zitiert.

Doch eine solche Botschaft – das merkte Malena Ernman selbst – wollen die Medien nicht bringen. Ihre Kolumne in einer schwedischen Zeitung wurde eingestellt, als sie nur noch übers Klima schrieb. Nicht nur dann bekam sie zu hören: «Wir verkraften die schlimmen Nachrichten nicht. Wir müssen positiv denken, sonst schalten wir ab.»

Sie solle eine «neue Geschichte» schreiben. Marlene Ernman aber findet: «Läuft dein Kind hinter die Sicherheitsabsperrung und rennt auf den Abgrund zu, brauchst du keine ‹neue Geschichte›. Du verdrängst die Gefahr nicht, weil du den Anblick nicht verkraftest. Stattdessen entwickelst du Superkräfte und bist mit jeder Faser deines Körpers darauf konzentriert, dein Kind zu retten.»

Und überdies findet sie, dass es die neue Geschichte doch bereits gebe: «Wir haben die Klimafrage längst gelöst!» Nur setzten die Lösungen grundlegende Veränderungen voraus. «Eine kräftig erhöhte CO2-Steuer zum Beispiel.» Wälder pflanzen. Keine mehr abholzen. Und: «Die Lösungen setzen voraus, dass wir unser Leben entschleunigen und beginnen, kleiner, kollektiver und lokaler zu denken.» Die Wachstumsgesellschaft akzeptiere bislang nicht, dass der Vorwärtsgang manchmal ein paar Schritte zurück bedeutet. Und die Unternehmen, die Profit aus der Gewinnung fossiler Energie machen, sollten dafür einstehen. «Nicht jeder von uns trägt Mitschuld.» Trotzdem liege die Zukunft in unseren Händen.

«Nicht jeder von uns trägt Mitschuld.»

Entschleunigt ginge es uns besser

Dass wir dazu auf einiges verzichten müssten, verschweigen die Thunberg-Ernmans nicht. Selber fliegen sie nicht mehr, die Mutter ist Vegetarierin, die Übrigen leben vegan. Und sie finden: «Den meisten von uns wird es besser gehen, wenn wir unser Leben entschleunigen und lokaler leben.» Nur so verschaffe man den nachfolgenden Generationen die nötige Zeit, Erfindungen und Lösungen zu entwickeln, auf die wir nicht gekommen sind und innert nützlicher Frist nicht zur Verfügung stehen. Sechs bis zwölf Jahre bleiben nach den Berechnungen der Forscher noch, bis der Klimawandel unumkehrbar ist. Bis dann muss die Verbrennung von Erdöl, Erdgas und Kohle auf null sein.

greta thunberg buch book

Greta und Svante Thunberg, Beata und Malena Ernman – «Szenen aus dem Herzen», S.-Fischer-Verlag 2019, 260 Seiten (auf Schwedisch 2018 erschienen). Bild: zvg

Niemand könne den Systemwandel allein herbeiführen. Aber eine einzige Stimme könnte die Kettenreaktion auslösen. Vielleicht war es jene der eigenen Tochter. Dann wären die inzwischen weltweiten Klimastreiks keine vorübergehende Modebewegung. Dann würden 2030 kein Erdöl, Erdgas und Kohle mehr verbrannt.

Damit ihr Buch gelesen wird, haben die Thunberg-Ernmans gute Strategien angewendet. Kitschiger Titel inklusive. Aber schwindeln tun sie nicht. Wem vor Klimaforschungsberichten graut, der sollte dieses Buch lesen. Oder keine Kinder kriegen. Vor denen man irgendwann – vielleicht in den Thailandferien – mit Erklärungsnotstand steht.

(bzbasel.ch)

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46Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rabbi Jussuf 30.04.2019 18:33
    Highlight Highlight Das Buch Greta, wo wird es in der Bibel eingereiht?
    Zu den Propheten, oder doch direkt zu den Evangelien?

    Weiss man da schon Genaueres vom Papst?
  • Walter Sahli 30.04.2019 15:59
    Highlight Highlight Wenn sich nur alle so ins Zeug legen würden, wenn's um die Glaubwürdigkeit der Erdölindustrie und diverser Marketingabteilungen geht.
    Schlussendlich ist es doch schnurzegal, was das für eine Familie ist und wie sie ihr Geld verdient. Tatsache ist, dass der Klimawandel stattfindet und wir nach wie vor sinnlos CO2 und andere klimarelevante Gase ausstossen. Entweder tun wir was oder wir lassen es sein. Das Thunberg-Runtermachen ist nur noch peinlich.
  • bbelser 30.04.2019 15:19
    Highlight Highlight Wie zu erwarten war: die Familie Thunberg könnte eventuell ein paar Kröten mit einem Buch verdienen, und schon entspinnen sich die hirnrissigsten und erbärmlichsten Neid-Debatten. Dazu werden von ignoranten Schwätzern Menschen mit Asperger-Syndrom verhöhnt. Das ist arrogant, infantil und schlicht unanständig.
  • mako 30.04.2019 14:10
    Highlight Highlight Der Gewinn wird fürs Klima und für Kinder gespendet. OK, die Frage ist doch, was als Gewinn ausgewiesen wird. Gewinn ist, was nach Abzug der Investizionen und des sich ausbezahlten Lones übrig bleibt! 😉
  • Undertaker 30.04.2019 14:04
    Highlight Highlight und nebenbei verkauft Ihr Papa CO2 Zertifikate ;)
  • Basti Spiesser 30.04.2019 10:19
    Highlight Highlight Jetzt kommt auch noch ein Buch? Ich wurde schon etwas stutzig, als ich hörte ihr Vater hätte so me Firma die mit CO2-Zertifikaten handelt. Die Vorwürfe, dass das Kind nur instrumentalisiert wird sind nicht neu.

    http://www.taz.de/!5571776/?goMobile2=1555200000000

    Muss aber sagen, dass was die Mutter dagt macht schon irgendwie Sinn. Aber der PR-Klamauk im Hintergund hat ein fahlen Beigeachmack.
  • Nonne 30.04.2019 10:14
    Highlight Highlight Ist diese Klimashow nun eine Initiative von Greta oder ist sie die Galeonsfigur ihrer Eltern, die im Hintergrund die Fäden ziehen und die Messages platzieren? Papi greift ja auch korrigierend ein, wenn Greta mal was sinnvolles sagt, wie dass wir mehr Atomkraft brauchen.
    • Basti Spiesser 30.04.2019 13:11
      Highlight Highlight @053... angeblich CO2 neutral
  • bebby 30.04.2019 09:59
    Highlight Highlight Ich käme wohl eher in Erklärungsnot, wenn wir nur noch in der Schweiz Ferien machen würden...
  • Peter R. 30.04.2019 09:52
    Highlight Highlight Die ganze Geschichte mit dieser Greta ist eine einzige Inszenierung.
    • Horobar 30.04.2019 10:10
      Highlight Highlight Nur weil sie auf einen Schlag sehr viel Aufmerksamkeit erhält?
      Schau dir mal die Youtube-Erfolgsvideos an. Das hat sehr viel willkürliches. Ein Video von einem Brot das umfällt hat Millionen von Zuschauern.

      Das gerade Greta und nicht eine andere Aktivistin so erfolgreich ist, hat meiner Meinung nach auch mit Zufall zu tun. Jedoch hat sie den Geist der Zeit getroffen und nützt ihre momentane Gunst für ihr Anliegen, ich sehe da dran nichts Verwerfliches. Und wenn etwas inszeniert ist, ist es das Lobbying gegen den Klimaschutz!
  • Ichwillauchwassagenbitte 30.04.2019 09:50
    Highlight Highlight Ich wundere mich über einige der Kommentare. Sie klingen nach Missgunst und Neid, als würde man geradezu nach Argumenten suchen, um das Engagement dieser Familie zu einer obskuren Sache zu machen, die auf unlauteren Motiven basiert. Woher kommt so eine Haltung nur? Warum so harte Urteile?
  • Janis Joplin 30.04.2019 09:41
    Highlight Highlight Das Buch wird selbstverständlich auf holzfreiem Papier gedruckt?
    • Randy Orton 30.04.2019 10:07
      Highlight Highlight Wieso, Holz ist ein nachwachsender Rohstoff im Gegensatz zu Erdöl?
    • walsi 30.04.2019 10:09
      Highlight Highlight @Janis: Es erscheint sls E-Book und kann nur von Servern heruntergeladen werden die mit Ökostrom betrieben werden.
    • walsi 30.04.2019 12:00
      Highlight Highlight @Aurum: Was is denn nachhaltiges Holz und wodurch unterscheidet sich dieses von nicht nachhaltigem Holz?
    Weitere Antworten anzeigen
  • DasGlow 30.04.2019 09:20
    Highlight Highlight Wann kommt den der Thunberg-Film, die TV-Serie, evtl. noch Comics und Merchandising? Ich kann das Mädchen einfach nicht mehr ernst nehmen! Ja, wir haben ein Klimaproblem aber das ist nur noch eine Geldmaschine!
    • Walter Sahli 30.04.2019 09:59
      Highlight Highlight ...ganz im Gegensatz zum Erdölhandel. 🙄
  • Leckerbissen 30.04.2019 09:18
    Highlight Highlight «Den meisten von uns wird es besser gehen, wenn wir unser Leben entschleunigen und lokaler leben.»

    Also kleine Greta, bleib in Schweden :)
    • Walter Sahli 30.04.2019 10:03
      Highlight Highlight Die "kleine Greta", wie Du sie despektierlich nennst, hat in ihrem kurzen Leben trotz Asperger-Syndrom mehr bewegt, als wir alle hier.

      Scheint ziemlich viele ziemlich zu stressen.
  • ahaok 30.04.2019 09:01
    Highlight Highlight "Den meisten von uns wird es besser gehen, wenn wir unser Leben entschleunigen und lokaler leben."
    Wenn man sich die Instagram Posts von Greta anschaut fragt man sich ob lokaler leben nur für uns gilt. Kurz überflogen war Sie innerhalb der letzten 3 Monate öfters unterwegs als Ich in den letzten 10 Jahren (Davos, Paris, Hamburg, Rom, Brüssel, Berlin, Lugano, London, Strasbourg)
    Klar ein grossteil dieser Reisen waren Einladungen zu irgendwelchen Klimadebatten. Jedoch frage Ich mich ob man wirklich jede Einladung annehmen muss, reicht manchmal nicht auch einfach eine Skype Liveschaltung?
    • Jawolaufensiedenn 30.04.2019 13:07
      Highlight Highlight Vielleicht hat sie einfach mehr dazu zu sagen als die "normalen" oder die sich dafür halten
  • Toerpe Zwerg 30.04.2019 08:56
    Highlight Highlight "Sechs bis zwölf Jahre bleiben nach den Berechnungen der Forscher noch, bis der Klimawandel unumkehrbar ist."

    Alleine eine solche Aussage disqualifiziert die betreffenden Forscher unumkehrbar. Man muss dazu wissen, dass es sich hierbei nicht etwa um wissenschaftlich hergeleitete Fakten, sondern um Prognose-Modelle handelt, welche mit einem unvollständigen und mehr oder weniger nach Gutdünken gewichteten Satz von Einflussfaktoren gefüttert wird.

    Diese Prognose steht aber in Widerspruch zu echten Fakten: Es war schon deutlich wärmer. De CO2 Konzentration war schon deutlich höher. Unumkehrbar?
    • Roman Loosli 30.04.2019 09:11
      Highlight Highlight Mit 8 milliarden autofahrenden und Fliegenden Menschen war dieser Planet noch nie Besiedelt. Du redest wirres Zeug amigo...
    • Don Sinner 30.04.2019 10:51
      Highlight Highlight 6 bis zwölf Jahre bei einer Erdgeschichte von - wie vielen Mia - Jahren, eingerechnet, dass der Mensch erst im Holozän erschien plus die präzise Quellenangabe "von Forschern" - so etwas darf man durchaus als fahrlässigen Humbug ablehnen.
    • Jawolaufensiedenn 30.04.2019 13:16
      Highlight Highlight @05368313-73...
      1000 Jahre: Allerdings dann ohne unseres gleichen. wir müssen uns wohl noch ein wenig entwickeln, wenn wir ein anderes schicksal erleben wollen als die dinosaurier
  • Gubbe 30.04.2019 08:47
    Highlight Highlight Gestern habe ich viel Schwedisch gesprochen. Das Thema Greta kommt bei den meisten nicht gut an. Ihr ganzes Gehabe ist reiner Kommerz. Sie möchten Wälder pflanzen und weniger CO2, das schiesst sich ins Knie. Wälder brauchen CO2, sonst gibt es sie nicht. Bei null CO2 gibt es keine Pflanzen mehr. Es ist nur schwer verständlich, dass sich Menschen ohne sich informiert zu haben, diese Familie mit ihren abstrusen Ansichten auf's Podest heben. Ohne CO2 weint dann Greta auch am Tag, weil sie kein grün mehr sieht.
    • mostlyharmless 30.04.2019 09:05
      Highlight Highlight Woah...
      Benutzer Bild
    • Gwdion 30.04.2019 09:10
      Highlight Highlight Netto null CO2-Emissionen sind gefordert, nicht null. Wälder pflanzen für mehr Photosynthese wäre eine von vielen nötigen Massnahmen, sich diesem Ziel zu nähern. Mit Verlaub, streust Du vorsätzlich Nonsens oder hast Du wirklich solches Pech beim Denken?
    • ahaok 30.04.2019 09:14
      Highlight Highlight @Gubbe Ich bin auch kein Befürworter der übertriebenen Klimahysterie, jedoch sollte man schon bei den Fakten bleiben. Die Wälder und Pflanzen brauchen kein Industriell erzeugtes CO2 um zu überleben. Auch bei null CO2 Ausstoss wird durch Menschen, Tiere und Verwesung genügend CO2 produziert um die Photosynthese weiterhin zu gewährleisten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Regas 30.04.2019 08:35
    Highlight Highlight "Dann würden 2030 kein Erdöl, Erdgas und Kohle mehr verbrannt."

    Selten so Gelacht
  • Der Rückbauer 30.04.2019 08:34
    Highlight Highlight "Kein Profit aus dem Verkauf"
    Die Buchhaltung samt Bilanz und Erfolgsrechnung müsste durch die Aufsichtsbehörde über gemeinnützige Stiftungen geprüft und der Bericht publiziert werden.
    Hier riecht alles sehr nach PR. Es stellt sich schon die Frage, ob die nur in Schwarz und Weiss sehende Autistin Greta nicht missbraucht wird.
    Ein längeres Interview mit Greta hat mich erschreckt. Sie war wie ein Roboter, in Worten wie in Gestik. Sie funktionierte wie ein PC: 010101......
    Für mich hat das alles zu viel PR. Skepsis ist angesagt.
    • Ichwillauchwassagenbitte 30.04.2019 09:27
      Highlight Highlight Sie hat Asperger. Google mal nach... und dann überdenke nochmal deinen Eindruck von ihr. Ob man ihr Anliegen jetzt wichtig findet oder nicht - das Urteil darüber sollte nicht auf Äußerlichkeiten begründet sein.
    • Enzasa 30.04.2019 09:31
      Highlight Highlight Greta hat Autismus also entsprach das Interview ihrer Persönlichkeit
    • Horobar 30.04.2019 10:01
      Highlight Highlight Gerade dieses autismustypische Schwarz und Weisssehen ist eine Stärke von Greta. Mit dieser Weltsicht kommt häufig auch eine Unkorumpierbarkeit im Spezialgebiet des Autisten daher. Das verleiht ihr grosse Glaubwürdigkeit.
      Die Grossindustrie hat schon genug Lobbyisten, jetzt macht eine junge Frau auf ihr Anliegen aufmerksam und hat dank der Unvorhersehbarkeit des Netzes einen riesigen Erfolg? Das ist ein riesen Glücksfall.
      Weiter so Greta, je lauter die Hunde bellen, desto härter hast du sie getroffen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Militia 30.04.2019 08:32
    Highlight Highlight Ich denke, dass die Familie ein wenig missverstanden wird. Gretas Engagement war ursprünglich ja auch eine Art Selbsttherapie. Diese Erklärung ist aber nicht alles. Diese Familie glaubt und lebt was sie sagt und dies nicht auf eine herablassende Art und Weise. Es wird aber oftmals prophetisch aufgefasst. In Schweden ticken die Leute ein wenig anders als bei uns, sie haben einen anderen Zugang zur Natur. Vielleicht auch weil es bei 10 Mio Einwohnern 10 mal so gross wie die Schweiz ist. Diese Geschichte ist weit weg von schwarz und weiss.
  • P. Silie 30.04.2019 08:23
    Highlight Highlight Ich finde es faszinierend wie man das Mädel als Heilsfigur und Marke aufgebaut hat. Legt mal die trockenen theoretischen Marketing-Lehrbücher auf die Seite und schaut ihr und ihrem Anhang zu -> so hat das zu funktionieren! Und wer auch immer hinter der Sache steht, hat noch ganz andere Pläne im Kopf als nur Klimastreiks. Hut ab! Sensationell gemacht. Meine absolute Hochachtung.
    • Mat_BL 30.04.2019 09:10
      Highlight Highlight Vielleicht hat Merkel am Ende doch recht als sie auf der Münchner Sicherheitskonferenz mutmasste, dass es vielleicht auch „äussere Einflüsse“ für so eine Bewegung geben könne.

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