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epa05047061 Thousands of pairs of shoes are displayed at Republique Square on the eve of the COP21 Conference opening, Paris, France, 29 November 2015. The 21st Conference of the Parties (COP21) due to be held in Paris from 30 November to 11 December will proceed as planned, despite the terrorist attacks of 13 November.  EPA/IAN LANGSDON

Feinsäuberlich aufgereiht: Unzählige Schuhe auf dem Place de la République im Pariser Zentrum.
Bild: IAN LANGSDON/EPA/KEYSTONE

Proteste in Paris: Tausende Schuhe für den Klimaschutz und Tränengas für die Klimaschützer



Statt den geplanten Grossdemonstrationen blosse Symbolik: Tausende Schuhe haben Klima-Aktivisten im Pariser Zentrum auf dem Place de la République feinsäuberlich aufgereiht. Sie stehen für die Tausenden Protestierenden, die sich für die Manifestationen im Rahmen des Pariser Klimagipfels angekündigt hatten. Dieser beginnt am Montag und die Aktivisten wollten mahnen: Macht endlich ernst mit dem Klimaschutz, macht endlich Schluss mit den Lippenbekenntnissen.

Sämtliche Demonstrationen verboten

Die Sicherheitsbehörden der französischen Hauptstadt machten ihnen nach dem Terror, der die Stadt am Abend des 13. Novembers in Atem gehalten hatte, einen Strich durch die Rechnung. Sie verboten im Nachgang der Bluttat sämtliche Demonstrationen. 

So sah der Protest in Zürich aus

Linke Protestler unterliefen diese Weisung und marschierten gleichwohl auf. Sie kritisierten das generelle Demonstrationsverbot, sehen Grundrechte ausgehebelt. Ihr Marsch wurde mit Reizmitteln gestoppt, die Polizei setzte Tränengas und Pfefferspray ein. Rund 100 Personen wurden verhaftet. Weltweit gingen Hunderttausende auf die Strasse, um Druck auf die 10'000 Delegierten aus 195 Ländern zu machen, die an der mit Spannung erwarteten Konferenz teilnehmen. Sie fordern eine Einigung auf einen Klimavertrag. (tat)

Klima-Proteste in Paris

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hanjo 29.11.2015 21:31
    Highlight Highlight http://www.infosperber.ch/data/attachements/Chappatte%20Klima.jpg
  • ferox77 29.11.2015 19:23
    Highlight Highlight Das Klima verändert sich. Das tut es seit über 2 Milliarden Jahren. Und natürlich wirkt der Mensch, wie jede Mikrobe auch, auf das Gesamtsystem Erde und das nicht erst seit Beginn des Kohlezeitalters. Stellt das ein wesentliches Problem da? Nein.
    Aber so wie einige Länder nun begriffen haben, dass sie mit Flüchtlingsströmen insbesondere Europa erpressen können, haben andere Staaten begriffen, dass sie mit der Klimamasche ebenso erpressen können. Somit ist Paris die grosse Gelegenheit, den sogenannten "Westen" mal richtig bluten zu lassen.
    • ferox77 29.11.2015 19:43
      Highlight Highlight 2)
      Werden deshalb die Emissionen sinken? Nein. Sie werden weiterhin parallel zu der globalen Wirtschaftsleistung steigen.
      Nebenbei: das laufende Jahr dürfte den mit Abstand grössten Sprung beim Öl- und Gasverbrauch der Geschichte zeigen. Ist das ein Problem? Nein. Es wird erst ein Problem, wenn der anfängt zu sinken. Dann wird es ziemlich schnell sehr ungemütlich auf diesem Planeten.
    • j0nas 30.11.2015 07:28
      Highlight Highlight Für dich wird es vermutlich dann zum Problem, wenn es zu hohen Flüchtlingsströmen aufgrund steigendem Meeresspiegel kommt. Aber wieso vorausdenken? Wir sind ja bloss doofe Mikroben die im hier und jetzt leben. Im Gegensatz zu vielen Mikroben hätten wir jedoch durchaus die Möglichkeit, unser Handeln anzupassen.

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