International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07653916 A handout photo made available by the London Electric Vehicle Company (LEVC) based in Coventry, West Midlands, central England, on 17 June 2019 showing their new commercial vehicle, a zero-emission capable light van (C), on the streets of London, Britain, 16 June 2019. LEVC report that the vehicle revealed on 17 June 2019 by London Mayor Sadiq Khan and LEVC CEO Joerg Hofmann at the Institution of Engineering and Technology – where the city committed to introducing five new flagship charging hubs, new rapid charging infrastructure and a dedicated ‘one-stop-shop’ to handle infrastructure enquiries – LEVC’s new LCV has been designed to meet rapidly increasing global demand for green, electrified commercial transport; medium-sized vans capable of moving goods around urban areas efficiently, while helping to improve air quality.  EPA/LEVC / HANDOUT MANDATORY CREDIT: LEVC HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

London wird bald Verhältnisse bekommen wie heute Madrid, das Klima in Paris wird den heute im australischen Canberra herrschenden Bedingungen entsprechen. Bild: EPA/LEVC

London ist das neue Barcelona: So viel wärmer wird es in den Metropolen der Welt



Die Metropolen der Welt müssen sich einer Studie der ETH Zürich zufolge auf eine drastische Erwärmung des Stadtklimas einstellen. 77 Prozent der 520 grössten Städte würden bis zum Jahr 2050 einen deutlichen Wandel der klimatischen Bedingungen erleben, heisst es in der am Mittwoch veröffentlichten Studie von Wissenschaftlern der ETH Zürich.

Auf der Nordhalbkugel würden in Grossstädten künftig Klimabedingungen herrschen, wie sie heute mehr als tausend Kilometer weiter südlich vorherrschen, heisst es in der im US-Wissenschaftsmagazin «Plos One» abgedruckten Studie.

Während der Hitzewelle im Juni suchen Einwohner von Paris Abkühlung in öffentlichen Brunnen. Weltweit müssen sich Metropolen auf eine Erwärmung des Stadtklimas einstellen.  (Bild: Ian Langsdson/EPA Keystone)

Baden in der Hitze mit Aussicht auf den Eiffelturm. Bild: EPA

22 Prozent der Städte müssen sich demnach sogar auf völlig neue Klimaverhältnisse einstellen. In europäischen Metropolen werden die Sommer um 3.5 Grad wärmer, die Temperaturen im Winter steigen um 4.7 Grad. London wird demnach Verhältnisse bekommen wie heute Barcelona, das Klima in Paris wird den heute im australischen Canberra herrschenden Bedingungen entsprechen.

Für die Studie hatten die Forscher eine vergleichsweise optimistische Schätzung des globalen Temperaturanstiegs im Zuge des Klimawandels zugrunde gelegt. Für ihre Modellrechnungen nahmen sie an, dass die Durchschnittstemperaturen um 1.4 Grad ansteigen.

Das Pariser Klimaabkommen von 2015 schreibt eine Begrenzung des Temperaturanstiegs unter zwei Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter vor. Vor diesem Hintergrund riefen die Forscher zu weiteren Anstrengungen im Kampf gegen den Klimawandel auf. (sda/afp)

Oh, welch Ironie! 21 Dinge, die nicht gut gealtert sind

Die 10 «besten» Argumente der Klimaskeptiker

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

«So sehen Depressionen aus» – Facebookpost einer jungen Frau geht viral

Link zum Artikel

Kann Basel YB wieder gefährlich werden? Alle Transfers der Super League im Überblick

Link zum Artikel

Mehr Spass! Hier kommen die 24 lustigsten Fails, die das Internet gerade zu bieten hat

Link zum Artikel

Kommen Sie, kommen Sie! PICDUMP!

Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

29
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
29Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Leckerbissen 11.07.2019 13:59
    Highlight Highlight Wer war eigentlich am Klimawandel der letzten Eiszeit schuld? Die Mammuts mit dem Methan-Gas? Diego der Säbelzahntiger oder doch Sid?
  • iko93874 11.07.2019 11:22
    Highlight Highlight Was irgendwie nirgends steht, ausser in der Studie selbst:

    Die Prognosen wurden für eine Berechnung von 2 Grad gemacht, also 0.5 Grad wärmer, als das Pariser Abkommen erreichen will. Leider müsste da eine Menge gemacht werden, dass diese Ziele erreicht werden können..
  • m. benedetti 11.07.2019 10:50
    Highlight Highlight Könnte? Immer wieder „könnte“. Morgen könnte uns ein Meteorit auf den Kopf fallen. Wenn es stark regnen würde, was in Zukunft häufiger geschehen könnte, könnten die Flüsse häufiger über die Ufer treten. Wenn es so warm würde wie im Mittelalter, könnte in Schottland der Weinanbau wieder attraktiv werden. 🤔
  • Jacky Treehorn 11.07.2019 09:56
    Highlight Highlight Da lobe ich mir doch die Regierungsmitglieder der Stadt Bern Teuscher (Grüne), Nause (CVP) und Wyss (SP) die verlangen, dass unsere Hauptstadt den Klimanotstand ausrufen aber laut Berner Zeitung frisch, fröhlich für die Sommerferien auf die Kapverden bzw. in dem Norden jetten. 🙈🙈🙈
  • Magnum44 11.07.2019 09:40
    Highlight Highlight Also ist in Paris zukünftig im Sommer Winter? Cool.
    Benutzer Bild
  • EvilBetty 11.07.2019 09:03
    Highlight Highlight Red1: Los, voll geile Titel «London ist das neue Barcelona!»
    Red2: Ja, huere geil, und als Uufhänger für nähme mer es Bild vo Paris!

    Red1 & Red2
    Benutzer Bildabspielen
    • Jacky Treehorn 11.07.2019 10:34
      Highlight Highlight Frei nach Lothar Matthäus:
      „Mailand oder Madrid - Hauptsache Italien“
  • Freilos 11.07.2019 08:21
    Highlight Highlight Welches Klima wird den künftig in Madrid und Canberra herrschen?
    • Dancing breeze 11.07.2019 08:37
      Highlight Highlight Das Klima in Madrid soll laut Studie dem vom heutigen Marrakes entsprechen. Andere Städte werden wohl neue globale Höchstwerte erreichen. Keine schöne Vortstellung...
    • Nik G. 11.07.2019 09:14
      Highlight Highlight Laut Prognose könnte Südeuropa zu einer Wüste werden. Sprich die Sahara vergrössert sich nach Europa. Süd- Mittel- Italien, Spanien, Portugal könnten unbewohnbar werden.
    • Goldjunge Krater 11.07.2019 10:08
      Highlight Highlight @Nik G.

      Zuerst mussten die Mammuts dran glauben, als nächstes die Italiener..

      Wo ist eigentlich die Klimastreik-Jugend wenn sie am dringendsten gebraucht wird? In Lloret de Mar?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 11.07.2019 08:09
    Highlight Highlight „London wird demnach Verhältnisse bekommen wie heute Barcelona, das Klima in Paris wird den heute im australischen Canberra herrschenden Bedingungen entsprechen.“

    Und welches Klima wird dann in Barcelona oder Canberra herrschen?
  • Domino 11.07.2019 07:59
    Highlight Highlight Klimastreik und Friday for Future ist momentan eh in den Sommerferien...
  • Goldjunge Krater 11.07.2019 07:16
    Highlight Highlight Zum Glück lebte ich nicht in der letzten Eiszeit, das muss verdammt kalt gewesen sein. 🥶
    • Menel 11.07.2019 08:40
      Highlight Highlight Du lebst aber in einer Eiszeit 😉
    • plaga versus 11.07.2019 10:20
      Highlight Highlight Nein, seit hundert Jahren nicht mehr...
      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kleine_Eiszeit
    • E7#9 11.07.2019 10:31
      Highlight Highlight Menel: Wir leben in einer Eiszeit? Nicht ganz, sie ist seit gut 10’000 Jahren vorüber. Wir sind am Ende einer Eiszeit und am Anfang einer Warmzeit.
    Weitere Antworten anzeigen

Mit diesen 22 Massnahmen wollen die Jungen Grünen das Klima retten

Apple & Co. sollen deklarieren, wie lange ein Handy hält: Die Jungen Grünen bringen 22 Massnahmen aufs Tapet, um die Treibhausgas-Emissionen in der Schweiz bis 2030 auf netto Null zu senken. Applaus gibt es von unerwarteter Seite.

In der Klimadebatte geht es diese Woche Schlag auf Schlag: Die FDP wagt den Tabubruch und will falls nötig mit Verboten das Klima retten. Am Freitag gehen erneut Tausende Schülerinnen und Aktivisten auf die Strasse, um am weltweiten Klimastreiktag Politik und Bevölkerung wachzurütteln. Das Ziel der Klimastreik-Bewegung: Netto-Null-Treibhausgasemissionen bis 2030 in der Schweiz. Der Bundesrat winkt ab. Er will bloss das für 2050 angepeilte Reduktionsziel überprüfen lassen, wie er am …

Artikel lesen
Link zum Artikel