International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
A picture of Fidel Castro is held during a rally honoring the late Cuban leader at the Revolution Plaza in Havana, Cuba, Tuesday, Nov. 29, 2016. Schools and government offices were closed Tuesday for a second day of homage to Fidel Castro, with the day ending in a rally on the wide plaza where the Cuban leader delivered fiery speeches to mammoth crowds in the years after he seized power.Fidel Castro passed away Friday Nov. 25. He was 90.(AP Photo/Ramon Espinosa)

«Es lebe Fidel.» Dem kubanischen Revolutionsführer Fidel Castro wird die letzte Ehre erweist. Bild: Ramon Espinosa/AP/KEYSTONE

Staats- und Regierungschefs nehmen Abschied von Fidel Castro



Staats- und Regierungschefs aus aller Welt und hunderttausende Kubaner haben Abschied vom kubanischen Revolutionsführer Fidel Castro genommen. Bei der zentralen Trauerfeier unterstrich sein Bruder und Nachfolger Raúl Castro dessen Rolle für die kubanischen Revolution.

«Fidel hat sein ganzes Leben der Solidarität gewidmet», sagte der kubanische Präsident am Dienstagabend (Ortszeit) in Havanna. «Er hat eine sozialistische Revolution der einfachen Leute für die einfachen Leute angeführt.» 

«Fidel ist tot. Aber er ist ungeschlagen gestorben», sagte Ecuadors Präsident Rafael Correa. «Heute sind wir geeinter denn je, Völker Amerikas».

Hunderttausende Menschen waren auf dem Platz der Revolution in der kubanischen Hauptstadt zusammengekommen. Sie schwenkten kubanische Flaggen und skandierten: «Es lebe Fidel.»

Participants hold portraits of Fidel Castro and Cuban flags during a rally honoring the deceased Cuban leader Fidel Catsro at the Revolution Plaza in Havana, Cuba, Tuesday, Nov. 29, 2016. Schools and government offices were closed Tuesday for a second day of homage to Fidel Castro, with the day ending in a rally on the wide plaza where the Cuban leader delivered fiery speeches to mammoth crowds in the years after he seized power.Fidel Castro passed away Friday Nov. 25. He was 90.(AP Photo/Natacha Pisarenko)

Die kubanische Bevölkerung trauert. Bild: Natacha Pisarenko/AP/KEYSTONE

Zum Auftakt der Feierlichkeiten hatte eine Schauspielerin den «Triumphmarsch des Rebellenheers» rezitiert. Die Hymne erinnert an die Guerilleros, die 1959 unter Castros Führung den Diktator Fulgencio Batista gestürzt hatten.

«Sein Tod ist ein schmerzhafter Verlust.»

Jacob Zuma, Präsident Südafrikas

«Internationalist und Antiimperialist»

«Er war ein Internationalist und Antiimperialist, der stets für die Unterdrückten kämpfte», sagte der südafrikanische Präsident Jacob Zuma. Er dankte Castro für dessen Unterstützung im Kampf gegen das Apartheid-Regime. «Sein Tod ist ein schmerzhafter Verlust.»

Unter anderen waren der venezolanische Präsident Nicolás Maduro, der nicaraguanische Staatschef Daniel Ortega, der bolivianische Präsident Evo Morales und Ecuadors Staatschef Correa nach Kuba gekommen, um Castro die letzte Ehre zu erweisen. 

Venezuela's President, right, speaks during a rally honoring Fidel Castro at the Revolution Plaza in Havana, Cuba, Tuesday, Nov. 29, 2016. Regional leaders and tens of thousands of Cubans filled Havana's Plaza of the Revolution Tuesday night for a service honoring Fidel Castro on the wide plaza where the Cuban leader delivered fiery speeches to mammoth crowds in the years after he seized power. At left is Cuba's President Raul Castro.(AP Photo/Ricardo Mazalan)

Nicolás Maduro, Präsident Venezuelas. Bild: Ricardo Mazalan/AP/KEYSTONE

Ihre Länder gehören zu der Bolivarianischen Allianz für Amerika (Alba) und zählen zu den engsten Verbündeten Kubas.

«Wir verabschieden uns von einem Symbol für die Unabhängigkeit, die Freiheit und die Würde», sagte der linke griechische Regierungschef Alexis Tsipras. «Fidel gehört der ganzen Welt, Fidel gehört der Geschichte.»

USA ohne offizielle Delegation

Die USA hingegen schickten keine offizielle Delegation nach Kuba. Lediglich der designierte Botschafter Jeffrey DeLaurentis und der nationale Sicherheitsberater Ben Rhodes vertraten die Vereinigten Staaten.

Ab Mittwoch wird die Urne mit Castros Asche quer über die Karibikinsel nach Santiago de Cuba gebracht. In verschiedenen Ortschaften auf dem Weg sind Trauerveranstaltungen geplant. In Santiago soll Castro am kommenden Sonntag bestattet werden. (sda/dpa)(ehi/sda/dpa)

Fidel Castro – das Leben des kubanischen Revolutionärs in Bildern

Das könnte dich auch interessieren:

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 01.12.2016 02:10
    Highlight Highlight Ach, die sollen doch aufhören mit ihrer peinlichen Lobhudelei! In 500'000 Jahren wird sich kein Knochen mehr an diesen Fidel Castro erinnern.
  • rodolofo 30.11.2016 07:03
    Highlight Highlight Fidel Castro kommt mir so vor, wie ein vor Jahren verstorbener Freund, der für mich auch ein Ersatz-Vater war:
    Dieser Mann brachte Unglaubliches zustande, mit einer ungeheuren Schaffenskraft!
    Bei seiner Arbeit als Lokführer erholte er von seinem Hobby, das darin bestand, auf einem privaten Grundstück -von Bäumen getarnt- imposante Bauten zu errichten, wie eine Art Inka en miniature, alles in anstrengender Handarbeit, zusammen mit seiner Familie, die unter seiner Fuchtel schuften musste, mit Kollegen, die er geschickt manipulierte, und mit Frauen, die seiner revolutionären Männlichkeit erlagen.

Eklat im ARD-Sommerinterview: AfD-Chef Gauland verweigert Zuschauerfragen

Eigentlich sollen die Zuschauer im Anschluss des ARD-Sommerinterviews die Möglichkeit bekommen, den jeweiligen Spitzenpolitikern Fragen zu stellen. Eigentlich.

Als am Sonntag aber der Fraktionschef der AfD im Bundestag, Alexander Gauland, zu Gast war, war dies nicht der Fall. Denn im Anschluss an das Sommerinterview mit dem AfD-Politiker fiel das Online-Format «Frag selbst» aus, wie das ARD-Hauptstadtstudio mitteilte.

Der Grund: Alexander Gauland hatte die Teilnahme an der obligatorischen …

Artikel lesen
Link zum Artikel