International
Kultur

«Wer die Nachtigall stört»: US-Schriftstellerin Harper Lee mit 89 Jahren gestorben

«Wer die Nachtigall stört»: US-Schriftstellerin Harper Lee mit 89 Jahren gestorben

19.02.2016, 17:0119.02.2016, 17:03
Bild
Bild: Getty Images North America

Die Schriftstellerin Harper Lee ist tot. Der amerikanische Verlag der Autorin, Harper Collins, bestätigte der «New York Times» die Meldung eines lokalen Newsportals aus ihrem Heimatstadt Alabama. Dort spielte auch der Roman, der sie berühmt machte: «To Kill a Mockingbird».

Das Buch erschien in den USA erstmals 1960 und war sofort ein enormer Verkaufserfolg. «Wen die Nachtigall stört», wie das Buch in der deutschen Übersetzung heisst, erzählt aus der Sicht des siebenjährigen Mädchens Louise «Scout» Finch vom Rassenhass im Süden der USA. Ihr Vater, der Anwalt Atticus, setzt sich für einen Schwarzen ein, dem eine Vergewaltigung vorgeworfen wird. In der Verfilmung von Robert Mulligan spielte Gregory Peck den Juristen oscarwürdig. Auch der Roman wurde ausgezeichnet, mit dem Pulitzerpreis, und weltweit über 40 Millionen mal verkauft. (aeg/sda/feb/spon)

Mehr Informationen in Kürze

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Ukraine, Iran, Lastenverteilung: Europäer stimmen sich vor Nato-Gipfel ab
Zwei Wochen vor dem Nato-Gipfel in der Türkei stimmen sich die Staats- und Regierungschefs fünf mächtiger europäischer Mitgliedstaaten in Berlin ab. Bei dem Treffen auf Einladung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wird es um die weitere Unterstützung der Ukraine, die Rolle der Europäer bei der Lösung des Iran-Konflikts und die Lastenverteilung zwischen den Nato-Staaten gehen.
Zur Story