International
Lateinamerika

Drei Männer nach elf Tagen auf kaputtem Boot im Pazifik gerettet

Drei Männer nach elf Tagen auf kaputtem Boot im Pazifik gerettet

03.02.2024, 08:0103.02.2024, 17:31

Nach elf Tagen auf einem manövrierunfähigen Boot sind im Pazifik drei Männer aus Panama gerettet worden. Sie überlebten dank Regenwasser und Kokosnüssen, wie die kolumbianische Marine am Freitag mitteilte.

Die drei Männer hatten eine rund 600 Kilometer lange Odyssee hinter sich, wie die kolumbianische Marine mitteilte. Demnach wurden sie von einem kolumbianischen Patrouillenboot 180 Seemeilen vor der kolumbianischen Hafenstadt Buenaventura entdeckt.

Die drei Männer waren eigentlich vom Küstenort Veracruz in Panama aufgebrochen, um mit ihrem Boot ein Fischerboot aufzutanken. Bei der Rückfahrt fiel aber ihr Motor aus, wie ein 30-jähriger Geretteter in einem Video sagte. Von da an sei das Boot vom Wind fortgetrieben worden. Sie hätten sich von Regenwasser und Kokosnüssen ernährt.

Die Kokosnüsse seien an ihrem Boot vorbeigeschwommen, schilderte sein 27-jähriger Kollege in dem Video. «Wir haben sie herausgefischt, geöffnet und gegessen.» Ein Sprecher der kolumbianischen Marine sagte der Nachrichtenagentur AFP, den drei Männern gehe es gut - obwohl sie so lange auf dem Pazifik verbracht hätten. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2
Frankreich erlaubt Sterbehilfe für Schwerkranke mit Auflagen
In Frankreich ist künftig Sterbehilfe für schwer kranke Menschen nach streng festgelegten Regeln erlaubt. Die Nationalversammlung in Paris verabschiedete nach langer parlamentarischer Debatte mit 291 Ja- und 241-Nein-Stimmen ein Gesetz, das unheilbar Erkrankten im fortgeschrittenen Stadium und bei unerträglichen Leiden die Möglichkeit des assistierten Suizids eröffnet. Dies gilt auch, wenn der Erkrankte eine Behandlung abbricht oder ablehnt. Allerdings muss der Erkrankte den Wunsch nach Sterbehilfe frei und klar an einen Arzt oder eine Ärztin richten können und sich der Tragweite bewusst sein.
Zur Story