International
Leben

Kein Geburtstagsgruss vom Palast für Prinz Andrew

People-News

Kein Geburtstagsgruss vom Palast für Prinz Andrew – und wohl auch bald kein Geld mehr

19.02.2023, 19:4019.02.2023, 19:49

Prinz Andrew hat zu seinem 63. Geburtstag keinen öffentlichen Gruss vom Palast erhalten. Auf dem offiziellen Twitter-Account der Royal Family, auf dem ansonsten den Mitgliedern der königlichen Familie gratuliert wird, gab es am Sonntag bis zum Nachmittag keinen Eintrag zum Bruder von König Charles III. Bereits im vergangenen Jahr waren der Palast und auch die Regierung auf Distanz gegangen.

Am Sonntag berichtete die Boulevardzeitung «Sun», Andrew könnte bald seine royale Unterkunft auf dem Gelände von Schloss Windsor verlieren. Charles wolle seinem Bruder von April an den jährlichen Zuschuss von 249'000 Pfund streichen. Damit fehlten Andrew die Mittel für den teuren Unterhalt der Royal Lodge, wo er zusammen mit seiner Ex-Frau Sarah Ferguson lebt. Damit bliebe ihm nur noch seine Rente aus seiner Zeit bei der Royal Navy.

«Es fühlt sich so an, als wolle sein Bruder ihn vertreiben», zitierte das Blatt eine Quelle. Zuvor hatten mehrere Medien bereits berichtet, Andrew dürfe kein Arbeitszimmer mehr im Buckingham-Palast unterhalten.

Andrew spielt in der Öffentlichkeit wegen seiner Verstrickung in einen Missbrauchsskandal kaum noch eine Rolle. Er hat sich vor einem Jahr mit einer US-Amerikanerin, die ihm vorwarf, sie als Minderjährige mehrfach sexuell missbraucht zu haben, auf einen mutmasslich millionenschweren Vergleich geeinigt und damit einen rufschädigenden Zivilprozess in den USA abgewendet. Die im September gestorbene Queen hatte ihrem zweitältesten Sohn seine militärischen Dienstgrade und Schirmherrschaften entzogen. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
MeToo: Weinstein, der Skandal und seine Folgen
1 / 18
MeToo: Weinstein, der Skandal und seine Folgen
5. Oktober 2017: Die «New York Times» bringt den Fall Weinstein ins Rollen. Die Zeitung berichtete als erste über den Vorwurf der sexuellen Belästigung, gestützt auf die Aussagen von mehreren Frauen. Die Vorfälle reichen demnach fast drei Jahrzehnte zurück. Ausserdem soll Weinstein in acht Fällen Schweigegeld gezahlt haben.
quelle: ap/ap / damian dovarganes
Auf Facebook teilenAuf X teilen
#MediaToo: Sexismus-Vorwürfe in den Schweizer Medien
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Zehenabdrücke und Ballonabsatz – hässliche Schuhe trenden
Der Ugly-Shoe-Trend ist zwar nicht neu, doch gefühlt waren klobige und gewöhnungsbedürftige Schuhe noch nie so präsent wie heute. Und auch abseits des Laufstegs setzen immer mehr Menschen auf hässliches Schuhwerk.
Wenn man diese Tage auf die Füsse der Mitmenschen blickt, graust es einem gehörig. Grund dafür ist das vielfach gewöhnungsbedürftige Schuhwerk. Ugly Shoes gibt es zwar schon länger, und sie sind besonders auf den Laufstegen nicht wegzudenken. Der Trend ist nun aber vollends im Mainstream angekommen, schreibt der Guardian.
Zur Story