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Kämpfe zwischen Milizen

Die Lage spitzt sich zu: Afrikanische Staaten verlangen Militär-Intervention in Libyen

Fünf afrikanische Staaten haben die UNO am Freitag zu einer militärischen Libyen-Intervention gedrängt. Die Vereinten Nationen müssten die dortigen Milizen «neutralisieren» und einen staatlichen Wiederaufbau ermöglichen, forderten die Staatschefs der libyschen Nachbarländer Niger und Tschad sowie von Mali, Mauretanien und Burkina Faso.

Der gemeinsame Appell richtete sich an den UNO-Sicherheitsrat. Dieser solle in Abstimmung mit der Afrikanischen Union eine internationale Eingreiftruppe auf die Beine stellen.

Milizen destabilisieren den Staat

Seit dem Sturz von Machthaber Muammar al-Gaddafi im Jahr 2011 herrscht in Libyen ein Dauerkonflikt zwischen rivalisierenden Milizen. Das Parlament und die Regierung sind de facto machtlos. Es gibt daher auch für die UNO keine durchsetzungsfähigen Ansprechpartner in Tripolis.

Das Chaos hat Befürchtungen geweckt, dass das Land zum Hort für Islamisten werden könnte. Den USA zufolge betreibt die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS), die bisher vor allem in Syrien und im Irak aktiv ist, mittlerweile auch Ausbildungslager in dem Land.

Der deutsche Aussenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hatte erst am Montag vor einem Zusammenbruch des Landes und schwerwiegenden Folgen für Europa gewarnt: «Wenn Libyen zerfällt, kann das sehr schnell auch mit dramatischen Folgen mindestens für den Süden Europas einhergehen.» (sda/afp/tat)



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