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Erstmals wurden Flüchtlinge von Libyen nach Italien ausgeflogen



Aus dem nordafrikanischen Krisenstaat Libyen sind erstmals Flüchtlinge nach Italien ausgeflogen worden. 162 Personen mit Ursprung aus Äthiopien, Eritrea, Somalia und dem Jemen wurden am Freitag mit einer Militärmaschine nach Italien gebracht.

Italiens Innenminister Marco Minniti sprach von einem «historischen Tag»: «Erstmals wurde ein humanitärer Korridor von Libyen nach Europa eröffnet. Das ist ein Anfang.»

epa06403336 The first 160 migrants coming from Libya as part of the agreement between Italy, Libya, United Nations (UN) and the Italian Bishops Conference (CEI) arrived on a flight of the Italian Air Force at the airport of Pratica di Mare, near Rome, Italy, 22 December 2017.  EPA/MASSIMO PERCOSSI

Die Flüchtlinge werden im Bus auf dem Rollfeld zum Flieger gefahren. Bild: EPA/ANSA

Unter den Flüchtlingen waren viele Familien, Mütter, unbegleitete Kinder und Menschen mit Behinderungen. Der Sondergesandte des Flüchtlingshilfswerks UNHCR für das zentrale Mittelmeer, Vincent Cochetel, erklärte, viele der Flüchtlinge hätten von grossem Leid berichtet. «Sie wurden von Menschenschmugglern unten menschenunwürdigen Bedingungen gefangen gehalten.»

epa06403334 The first 160 migrants coming from Libya as part of the agreement between Italy, Libya, United Nations (UN) and the Italian Bishops Conference (CEI) arrived on a flight of the Italian Air Force at the airport of Pratica di Mare, near Rome, Italy, 22 December 2017.  EPA/MASSIMO PERCOSSI

Die Flüchtlinge beim Boarding. Bild: EPA/ANSA

Libyen ist Transitland für Flüchtlinge aus afrikanischen Ländern, die über das Mittelmeer in die EU gelangen wollen. Bei der gefährlichen Überfahrt ertrinken immer wieder Flüchtlinge. Aus Libyen selbst gibt es schockierende Berichte über die Lage der Flüchtlinge. (sda/afp)

Organisierte Schlepperei und Mord

Video: srf/SDA SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • Posersalami 23.12.2017 15:10
    Highlight Highlight Gute Sache, nur halt ein paar 10 000 Tote zu spät..
  • Blitzableiter 23.12.2017 10:44
    Highlight Highlight Wenns nach 95% der 20minuten Kommentatoren geht, ist auch dies nicht in Ordnung. Entweder sinds keine echten Flüchtlinge, Fake news, oder es wird indirekt gestanden dass man grundsätzlich nicht helfen will. Weil es entweder nur alles Männer sind, die uns entweder die Arbeit weg nehmen wollen oder nur unser Bier und Frauen wollen. Oder es sind nur Frauen, Kinder, und Gebrechliche, die uns nur auf der Tasche liegen. Achja und Fachkräfte sind es auch nicht. Und da eh alle Muslime sind, soll sowieso keiner rein. Ich habe keine lust irgendjemanden noch Frohe Festtage zu wünschen.
    • lilas 23.12.2017 17:01
      Highlight Highlight Frohe Festtage!
      Und musst halt keine 20min Kommentare lesen!
    • Emanzipator 24.12.2017 08:37
      Highlight Highlight “Das Kommentarfeld darf nicht leer sein”
      Benutzer Bild

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