International
Literatur

«Nackte Männer»: Mit ihrem Roman gewinnt die Spanierin Giménez Bartlett den Planeta-Preis 

«Nackte Männer»: Mit ihrem Roman gewinnt die Spanierin Giménez Bartlett den Planeta-Preis 

16.10.2015, 04:0716.10.2015, 05:31

Die spanische Schriftstellerin Alicia Giménez Bartlett hat den diesjährigen Planeta-Preis gewonnen, die am höchsten dotierte literarische Auszeichnung der spanischsprachigen Welt. Der Preis ist mit 600'000 Euro dotiert.

Wie die Jury in der Nacht zum Freitag in Barcelona mitteilte, erhielt die 64-Jährige die Auszeichnung für ihren Roman «Hombres desnudos» (Nackte Männer). Giménez Bartlett wurde vor allem durch ihre auch auf Deutsch erschienenen Kriminalromane wie «Ritos de muerte» (Gefährliche Riten) oder «Mensajeros de la oscuridad» (Boten der Finsternis) bekannt.

Das jüngste Werk der studierten Philologin spielt in der Welt der männlichen Prostitution und handelt von der gefährlichen Beziehung zwischen einem arbeitslosen Literaturprofessor und einer Unternehmerin, die von ihrem Mann verlassen wurde.

Für die 64. Ausgabe des Wettbewerbs waren 486 Romane eingereicht worden. Der spanische Filmemacher Daniel Sánchez Arevalo gewann den mit 150'000 Euro dotierten zweiten Preis. (kad/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
ICE tötet Mann in Minneapolis – die Eskalation in 6 Punkten
Der Tod des 37-jährigen Alex Pretti in Minneapolis sorgt für viel Kritik an Donald Trump und seinen ICE-Schergen. Was wir über den Vorfall bisher wissen.
Bei einem Einsatz der US-Abschiebungsbehörde ICE in Minneapolis ist erneut ein Mensch gestorben. Ein 37-jähriger Mann wurde von Beamten erschossen. Zum genauen Hergang des Vorfalls gibt es unterschiedliche Darstellungen. Die Familie des Opfers wirft der US-Regierung Lügen vor.
Zur Story