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Iran-Krieg: Iran bestätigt US-Angriff auf Militäreinrichtungen

KEYPIX - epa12819270 ​An Israeli artillery unit deployed at an undisclosed location at the Israeli border with Lebanon shells targets in Lebanon, 14 March 2026. The Israeli military stated  ...
Eine israelische Artillerieeinheit beschiesst am 14. März 2026 Ziele im Libanon.Bild: keystone
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Israel: Werden Grenzdörfer im Libanon zerstören ++ USA setzen bunkerbrechende Bomben ein

21.03.2026, 15:2331.03.2026, 14:18
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13:49
Katz: Werden Grenzdörfer im Libanon zerstören
Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hat die Zerstörung aller Häuser in grenznahen Dörfern im Süden des Libanon angekündigt.

Damit wolle man die Bedrohung für die Einwohner des israelischen Grenzgebiets durch die libanesische Hisbollah-Miliz «ein für alle Mal beseitigen», sagte Katz nach Angaben seines Büros. Als Vorbild dienten dabei die Ortschaften Rafah und Beit Hanun im Gazastreifen, sagte er. Diese waren im Gaza-Krieg praktisch vollständig zerstört worden.

Viele Ortschaften im Süden des Libanon gelten als Hochburgen der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz. Die israelische Führung wirft der Hisbollah vor, von dort aus auch immer wieder zivile Wohngebiete im Norden Israels beschossen zu haben. Ein Armeesprecher sagte, binnen eines Monats habe es bis zu 5000 Angriffe der Hisbollah mit Raketen, Mörsergranaten und Drohnen auf Israels Norden gegeben.

Aus libanesischen Sicherheitskreisen hiess es, es gebe bereits jetzt massive Schäden in zahlreichen Grenzdörfern. In Gegenden wie Aita al-Schaab, Chiam oder Kfar Kila seien ganze Wohnviertel zerstört worden.

Katz sagte den Angaben zufolge, die Rückkehr von mehr als 600'000 Bewohnern des Libanon südlich des Litani-Flusses, die in Richtung Norden geflohen seien, werde vollständig untersagt, «solange nicht die Sicherheit und das Wohlergehen der Bewohner des Nordens gewährleistet sind».

Katz hatte zuletzt gesagt, Israel wolle bis auf weiteres das Gebiet bis zum Litani-Fluss im Südlibanon kontrollieren. Im Libanon fürchtet man eine dauerhafte Besatzung des Gebiets. (sda/dpa)
12:43
Ex-Aussenminister: Pharmaunternehmen im Iran bombardiert
Im Iran ist nach Worten des früheren Aussenministers Mohammed-Dschawad Sarif ein Pharmaunternehmen Ziel eines Angriffs geworden.

«Nach einem Monat voller Kriegsverbrechen wurde heute die Firma Tofigh Daru Research & Engineering zum Ziel», schrieb der ehemalige Minister auf der Plattform X. «Die verzweifelten Angreifer – denen es nicht gelungen ist, ihre teuflischen Wahnvorstellungen zu verwirklichen – haben nun gezielt einen Hersteller von pharmazeutischen Wirkstoffen, darunter auch Krebsmedikamente, angegriffen

Er veröffentliche dazu ein Foto, das ein zerstörtes und ausgebranntes Stockwerk der Einrichtung zeigt. (sda/dpa)

12:31
Iran bestätigt Angriffe auf Militäreinrichtungen in Isfahan
Der Iran hat nächtliche Bombardierungen auf Militäreinrichtungen in der Provinz Isfahan bestätigt.

«Derzeit liegen noch keine Informationen über das Ausmass der Schäden oder die Zahl der Toten und Verletzten dieser Angriffe vor», zitierte die iranische Nachrichtenagentur Isna den Vizegouverneur der Provinz, Akbar Salehi.

Die USA hatten einem Medienbericht zufolge einen massiven Angriff auf ein grosses Munitionsdepot in Isfahan ausgeführt. Dafür hätten sie in der Nacht eine grosse Menge bunkerbrechende Bomben mit einem Gewicht von jeweils rund 2.000 Pfund (etwa 900 Kilogramm) eingesetzt, berichtete das «Wall Street Journal» unter Berufung auf einen US-Beamten.

US-Präsident Donald Trump postete am Montagabend (Ortszeit) auf seiner Plattform Truth Social einen Videoclip, der Explosionen zeigte. Er nannte dazu allerdings keinerlei Kontext. Der Zeitung zufolge handelte es sich dabei um ein Video des Angriffs in Isfahan.

Aufnahmen in den sozialen Medien zeigten schwere Explosionen in der Nacht. Auf Bildern war nach den Bombardierungen unter anderem ein glühend orangefarbener Nachthimmel zu sehen. «Sechs bunkerbrechende Bomben trafen den Berg Sofeh, sehr viele Folgeexplosionen, mehrere pro Sekunde, der Himmel ist hell erleuchtet», zitierte der Netzaktivist Vahid eine Nachricht. (sda/dpa)
12:21
Iran: Entsalzungsanlage auf Insel Gheschm ausser Betrieb
Im Krieg der USA und Israels gegen den Iran ist eine Entsalzungsanlage im Süden des Landes nach Raketenbeschuss ausser Betrieb.

Eine Reparatur der Anlage auf der Insel Gheschm sei nicht möglich, berichtete die Zeitung «Shargh» unter Berufung auf das Zentrum für Umweltschutz. Die konkreten Auswirkungen auf die Trinkwasserversorgung auf der landschaftlich spektakulären Insel, die auch ein beliebter Touristenort ist, war zunächst unklar.

Unterdessen meldete die Nachrichtenagentur Mehr einen weiteren Angriff auf Gheschm. Bei der Bombardierung eines Hafenabschnitts habe es keine Opfer gegeben, hiess es unter Berufung auf die Verwaltung der zuständigen Provinz Hormusgan. (sda/dpa)

11:28
Vier weitere israelische Soldaten im Libanon getötet
Vier weitere israelische Soldaten sind nach Militärangaben bei Kämpfen im Libanon getötet worden. Dies teilte ein Vertreter der Armee mit. Das Militär hatte zuvor die Namen von drei der Soldaten veröffentlicht. Demnach handelt es sich um einen 22-jährigen Hauptmann und zwei 21-jährige Hauptfeldwebel. Zwei weitere Soldaten seien bei einem Vorfall im Süden des Libanons verletzt worden, einer davon schwer.

Bereits am Montag hatte es eine Mitteilung der Armee über einen getöteten Soldaten gegeben. Insgesamt belaufe sich die Zahl der im Kampf gegen die Hisbollah gefallenen Soldaten auf zehn, teilte der Sprecher mit.

Nach Beginn des Iran-Kriegs vor einem Monat hatte auch die libanesische Hisbollah-Miliz ihre Angriffe auf Israel wieder aufgenommen, Israel reagierte mit heftigen Luftangriffen und Bodeneinsätzen in dem nördlichen Nachbarland. Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hatte zuletzt gesagt, Israel wolle bis auf weiteres das Gebiet bis zum Litani-Fluss im Südlibanon kontrollieren. (sda/dpa)


11:27
Italien verweigert US-Militär Landung auf Stützpunkt
Italien hat mehreren US-Flugzeugen die Landung auf einem Stützpunkt auf der Mittelmeerinsel Sizilien für den Krieg gegen den Iran verweigert.

Nach Informationen der Tageszeitung «Corriere della Sera» gab Verteidigungsminister Guido Crosetto dem US-Militär vor einigen Tagen keine Erlaubnis, den Militärflughafen Sigonella zu nutzen, um dann in den Nahen Osten weiterzufliegen. Aus dem Umfeld des Ministeriums in Rom wurde die Darstellung bestätigt.

Demnach wurde Italien von dem Vorhaben des US-Militärs erst informiert, als die Flugzeuge längst in der Luft waren. Zuvor habe niemand eine Genehmigung beantragt oder den Nato-Partner auch nur informiert, hiess es. Zudem sei unklar geblieben, um welche Art von Flügen es sich handle.

Der Flugplatz Sigonella liegt in der Nähe von Catania im Osten von Sizilien. Dort befindet sich ein Stützpunkt sowohl der italienischen Luftwaffe als auch der US Navy. Das Gelände wird auch von der Nato, dem westlichen Verteidigungsbündnis, genutzt. (sda/dpa)
9:23
Mehrere Einschläge nach iranischem Raketenangriff auf Israel
Nach einem neuen iranischen Raketenangriff auf Israel hat es nach Polizeiangaben mehrere Einschläge im Grossraum Tel Aviv gegeben. Polizei und Sprengstoffexperten arbeiteten an der Absicherung der Einschlagsorte, hiess es in der Mitteilung der Polizei.

Nach Angaben des Rettungsdienstes Magen David Adom wurden sechs Menschen verletzt. Gebäude und Fahrzeuge seien beschädigt worden, berichteten israelische Medien. Das Nachrichtenportal «ynet» berichtete, Teheran habe erneut Streumunition eingesetzt.

Im Umkreis der Stadt Tel Aviv hatte es zuvor Raketenalarm gegeben, Einwohner berichteten von Explosionsgeräuschen. Auch der staatliche Rundfunk im Iran berichtete von einer neuen Welle von Raketenangriffen auf Israel. (sda/dpa)
7:51
Iran hängt erneut zwei Anhänger der Volksmudschahedin
Den zweiten Tag in Folge hat Irans Justiz zwei Dissidenten hinrichten lassen. Die beiden Männer Babak Alipur und Puja Ghobadi seien am frühen Morgen durch Erhängen exekutiert worden, teilte das Sprachrohr der iranischen Justiz, die Nachrichtenagentur Misan mit. Ihnen wurden Angriffe auf sensible Einrichtungen des Landes zur Last gelegt und sollen der im Iran verbotenen Oppositionsgruppe der Volksmudschahedin angehört haben.

Die Exil-Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, das Herrschaftssystem im Iran zu stürzen. Im Ausland gründeten ihre Anhänger im Jahr 1981 den Nationalen Widerstandsrat. Die Organisation ist jedoch äusserst umstritten und wird innerhalb und ausserhalb des Iran auch von Oppositionellen grösstenteils abgelehnt. Bereits am Montag waren zwei ihrer Anhänger im Iran hingerichtet worden.

Die ursprünglich islamistisch-sozialistische Bewegung der Volksmudschahedin stand in der EU und den USA zeitweise auf der Terrorliste. Kritiker halten ihre Strukturen für undemokratisch und totalitär.

Mit äusserster Härte gegen Kritiker
Seit Kriegsbeginn geht Irans Justiz mit äusserster Härte gegen Kritiker vor. Mehrere Männer wurden seitdem bereits wegen mutmasslicher Spionage für Israel hingerichtet. Menschenrechtsgruppen kritisieren seit langem den Einsatz der Todesstrafe im Iran. Sie werfen den Behörden vor, Hinrichtungen vor allem als Mittel der Einschüchterung zu nutzen. Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben des Menschenrechtsnetzwerks HRANA mehr als 2000 Menschen hingerichtet – so viele wie seit Jahrzehnten nicht mehr. (sda/dpa)
7:49
Polen setzt Preisobergrenzen für Benzin und Diesel fest
In Polen gelten seit Dienstag von der Regierung täglich festgelegte Preisobergrenzen für Benzin und Diesel. Zudem wurde die Mehrwert- und Energiesteuer gesenkt, um den Konsumenten Erleichterung zu schaffen.

Nach Angaben des Energieministeriums darf der Liter Normalbenzin am Dienstag nicht mehr als 6,16 Zloty (umgerechnet etwa 1,32 Franken) kosten. Für den Liter Super liegt die Preisobergrenze demnach bei 6,76 Zloty (etwa 1,45 Franken), für Diesel bei 7,60 Zloty (etwa 1,63 Franken).

Die Mitte-Links-Regierung von Ministerpräsident Donald Tusk reagiert mit einem Spritpreispaket auf die Folgen des Iran-Kriegs. Die neuen Gesetze sehen eine Senkung der Mehrwertsteuer für Treibstoffe von bislang 23 Prozent auf 8 Prozent vor.

Ausserdem erhält der Energieminister die Möglichkeit, bis Ende Juni die Höhe der Energiesteuer auf Treibstoff zu reduzieren. Die Regierung hat diese Steuer nun auf das nach EU-Recht zulässige Minimum von umgerechnet knapp sieben Cent pro Liter Benzin und Diesel gesenkt.

Ebenfalls bis Ende Juni soll ein maximaler Kraftstoff-Einzelhandelspreis gelten, der täglich vom Energieminister auf der Grundlage der durchschnittlichen Grosshandelspreise und der Betriebskosten der grössten Lieferanten festgelegt wird. Verstösse können mit Geldbussen von umgerechnet bis zu 230'000 Euro geahndet werden. (awp/sda/dpa)


Polens Ministerpräsident Donald Tusk.
7:48
Drei weitere israelische Soldaten im Libanon getötet
Israel hat die Namen drei weiterer Soldaten mitgeteilt, die bei Kämpfen im Libanon getötet worden sind. Demnach handelt es sich um einen 22-jährigen Hauptmann und zwei 21-jährige Hauptfeldwebel. Zwei weitere Soldaten seien bei einem Vorfall im Süden des Libanons verletzt worden, einer davon schwer. Bereits am Montag hatte es eine Mitteilung der Armee über einen getöteten Soldaten gegeben.

Nach Beginn des Iran-Kriegs vor knapp einem Monat hatte auch die libanesische Hisbollah-Miliz ihre Angriffe auf Israel wieder aufgenommen, Israel reagierte mit heftigen Luftangriffen und Bodeneinsätzen in dem nördlichen Nachbarland. Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hatte zuletzt gesagt, Israel wolle bis auf weiteres das Gebiet bis zum Litani-Fluss im Südlibanon kontrollieren. (sda/dpa)
7:19
Menschenrechtsorganisation verurteilt Rekrutierung von Kindern im Iran
Die Menschenrechtsorganisation HRW hat die Rekrutierung von Kindern durch die iranischen Revolutionsgarden scharf verurteilt. «Die Rekrutierung und der Einsatz von Kindern im Militär stellen eine schwerwiegende Verletzung der Kinderrechte dar und gelten als Kriegsverbrechen, wenn die Kinder jünger als 15 Jahre sind», hiess es in einer Erklärung der Organisation.

«Im Grunde läuft es darauf hinaus, dass die iranischen Behörden offenbar bereit sind, das Leben von Kindern für etwas zusätzliche Arbeitskraft zu riskieren», sagte Bill Van Esveld, Vizedirektor in der HRW-Abteilung für Kinderrechte, laut der Mitteilung.

Hintergrund sind Aufrufe einer den mächtigen Revolutionsgarden unterstellten Organisation, die in der Hauptstadt Teheran Freiwillige mobilisieren will. Interessierte könnten sich in Moscheen und an Stützpunkten registrieren, sagte Rahim Nadali, stellvertretender Leiter der Kulturabteilung der Revolutionswächter in der Millionenmetropole. Die Kampagne mit dem Titel «Kämpfer zur Verteidigung der Heimat Iran» sei offen für alle ab 12 Jahren.

Zu den Aufgaben der Freiwilligen gehören einem Bericht der Nachrichtenagentur Mehr zufolge die Teilnahme an Aufklärungspatrouillen sowie «operativen Einsätzen». Teilnehmer der Kampagne unterstützen im Krieg gegen die USA und Israel demnach auch im Bereich Logistik sowie bei der Versorgung, etwa in der Küche und der Verteilung von Gütern. In welchem Bereich Kinder tätig sein sollen, blieb unklar. (sda/dpa)
6:17
Bericht: Massiver US-Angriff auf Munitionsdepot in Isfahan
Die USA haben einem Medienbericht zufolge einen massiven Angriff auf ein grosses Munitionsdepot in der iranischen Stadt Isfahan durchgeführt. Dafür hätten sie in der Nacht eine grosse Menge bunkerbrechende Bomben mit einem Gewicht von jeweils rund 2000 Pfund (etwa 900 Kilogramm) eingesetzt, berichtete das «Wall Street Journal» unter Berufung auf einen US-Beamten.

US-Präsident Donald Trump postete am Montagabend (Ortszeit) auf seiner Plattform Truth Social einen Videoclip, der Explosionen zeigte. Er nannte dazu allerdings keinerlei Kontext. Der Zeitung zufolge handelte es sich dabei um ein Video des Angriffs in Isfahan. Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden. Der 31 Sekunden lange Videoclip zeigt eine Reihe von Explosionen. Das könnte ein Indiz dafür sein, dass nach dem ursprünglichen Angriff dort gelagerte Munition explodierte. (sda/dpa)
2:57
Beschuss von Golfstaaten geht weiter – Iran warnt
Der Iran setzt seinen Beschuss benachbarter Golfstaaten fort. Das Verteidigungsministerium in Saudi-Arabien meldete in der Nacht wiederholte Angriffe mit ballistischen Raketen. Die Geschosse seien von der Luftabwehr abgefangen und zerstört worden, hiess es. Der iranische Aussenminister Abbas Araghtschi schrieb kurz zuvor auf der Plattform X, sein Land betrachte das Königreich als brüderliche Nation. Es sei aber für Saudi-Arabien «höchste Zeit, die US-Streitkräfte des Landes zu verweisen».

Derweil meldete auch Kuwait Beschuss durch Raketen und Drohnen. Ebenso heulten in Bahrain in der Nacht wieder die Sirenen, wie das Innenministerium auf X mitteilte. In Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten trafen Trümmer nach einem Einsatz der Luftabwehr ein leerstehendes Gebäude und lösten einen Brand aus, wie die Behörden mitteilten. Vier Menschen in der Umgebung seien leicht verletzt worden.

Trotz der seit mehr als vier Wochen andauernden Angriffe der USA und Israels ist der Iran weiter zu Gegenschlägen in der Lage. Teheran greift dabei unter anderem die Länder am Persischen Golf an, die US-Militärstützpunkte beherbergen. (sda/dpa)
2:48
Rubio: Strasse von Hormus wird «so oder anders» offen sein
US-Aussenminister Marco Rubio hat sich überzeugt gezeigt, dass die Strasse von Hormus wieder für den Schiffsverkehr geöffnet wird – «so oder anders». Entweder werde sich der Iran bereiterklären, «sich an internationales Recht zu halten» und die Meerenge nicht zu blockieren, sagte Rubio dem Sender Al Jazeera. «Oder eine Koalition von Nationen aus der ganzen Welt und der Region wird mit Beteiligung der Vereinigten Staaten dafür sorgen, dass sie offen ist».

Rubio äusserte sich nicht weiter dazu, was genau er mit «dafür sorgen» meinte. Falls der Iran die Meerenge weiter blockieren sollte, drohten Teheran «wirkliche Konsequenzen, nicht nur seitens der Vereinigten Staaten, sondern von Ländern in der Region und der Welt», sagte Rubio.

Zugleich nannte er als zentrale Ziele der Kampfhandlungen die Zerstörung der Luftwaffe und Marine des Irans sowie eine erhebliche Reduzierung der Zahl der Raketen-Abschussrampen. Diese Ziele werde man in «Wochen und nicht Monaten» komplett erreichen – und dann vor der Frage der Meerenge von Hormus stehen, sagte der US-Aussenminister. (sda/dpa)

2:32
Tanker vor der Küste von Dubai beschossen
Ein Tanker ist im Persischen Golf unter Beschuss geraten. Wie die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) mitteilte, traf ein nicht näher beschriebenes Projektil das Schiff rund 57 Kilometer nordwestlich von Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten und löste einen Brand aus. Die Besatzung sei in Sicherheit, die Behörden ermittelten. Von wo und von wem das Geschoss abgefeuert wurde, war zunächst nicht bekannt. Zuvor hatten nach Angaben der Behörde zwei Geschosse im Persischen Golf vor Saudi-Arabien ein Containerschiff verfehlt.

Im Persischen Golf liegen wichtige Häfen und Verladestationen. Es handelt sich um einen Meeresabschnitt, der sich vor der für den globalen Öl- und Gasmarkt wichtigen Strasse von Hormus befindet. Der seit mehr als vier Wochen von den USA und Israel angegriffene Iran hat mit Attacken und Drohungen die Schifffahrt durch diese wichtige Meerenge nahezu zum Erliegen gebracht. (sda/dpa)
2:31
Selenskyj: «Historische Vereinbarungen» mit Golfstaaten

Mehrere Golfstaaten
wollen nach den Worten des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj mit der Ukraine zusammenarbeiten. Es gebe bereits «historische Vereinbarungen» mit Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar, sagte Selenskyj nach einer Reise in den Nahen Osten und die Golfregion in seiner abendlichen Videobotschaft. Ausserdem arbeite die Ukraine mit Jordanien und Kuwait zusammen. Es gebe weitere Anfragen aus Bahrain und Oman.

Die Ukraine exportiere ihr Verteidigungssystem, die Fähigkeiten ihrer Soldaten und ihr Wissen, sagte Selenskyj weiter. Von diesen Staaten erwarte sie eine entsprechende Zusammenarbeit im Bereich der Sicherheit. Es gebe bereits Vereinbarungen über Möglichkeiten zur Stärkung der Flugabwehr, über eine gemeinsame Entwicklung von Rüstungsproduktion und über Zusammenarbeit im Energiebereich.

Bereits am Freitag hatte Selenskyj eine Rüstungskooperation mit Saudi-Arabien verkündet. Die Ukraine, die sich seit mehr als vier Jahren gegen eine russische Invasion verteidigt, bietet seit dem Ausbruch des Iran-Krieges vor gut einem Monat den Staaten im Nahen Osten und den Golfmonarchien Hilfe bei der Abwehr von iranischen Drohnen an. (sda/dpa)

1:20
Trump könnte arabische Länder um Kriegskosten-Anteil bitten
Das Weisse Haus signalisiert, dass US-Präsident Donald Trump den Ländern am Persischen Golf eine Beteiligung an den Kosten des Iran-Krieges nahelegen will. Sie wolle Trump nicht vorgreifen, aber sie wisse, dass er diese Idee habe und gehe davon aus, dass er sich dazu noch äussern werde, sagte Sprecherin Karoline Leavitt.

Ein Journalist sprach in Leavitts Pressekonferenz in Washington an, dass im Golfkrieg 1990 nach der Besetzung Kuwaits durch Iraks Diktator Saddam Hussein arabische Nachbarländer wie Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate einen Grossteil der Kosten getragen hätten. Sie denke, Trump sei ziemlich interessiert daran, sie auch jetzt dazu aufzurufen, sagte Leavitt dazu.

In den vergangenen Wochen wurde wichtige Infrastruktur unter anderem im Energie-Sektor in den Ländern am Persischen Golf von iranischen Raketen und Drohnen getroffen. (sda/dpa)


Trump-Sprecherin Karoline Leavitt.
0:22
Medien: US-Spezialeinheiten im Nahen Osten angekommen
Hunderte Mitglieder von Spezialeinheiten des US-Militärs sind Medienberichten zufolge im Nahen Osten angekommen. Darunter befinden sich auch Soldaten der Army Rangers, die als Speerspitze der Kommandotruppen des US-Heeres gelten, sowie der Navy Seals, einer Eliteeinheit der US-Marine, wie die «New York Times» und der Sender CBS News übereinstimmend berichten. Die US-Medien berufen sich dabei auf zwei US-Militärbeamte beziehungsweise mit dem Einsatz vertraute Quellen.

Sie schlössen sich Tausenden Marineinfanteristen und Fallschirmjägern des Heeres an, die ebenfalls in der Region angekommen seien – die militärischen Optionen von US-Präsident Donald Trump im Krieg mit dem Iran würden damit erweitert, hiess es. Die Soldaten könnten demnach etwa in Operationen zum Einsatz kommen, die auf die Öffnung der Strasse von Hormus abzielen, auf die Einnahme der für den iranischen Ölexport zentralen Insel Charg oder die Bergung von Irans hochangereichertem Uran.

Seit Tagen gibt es Berichte über eine mögliche Bodenoffensive des US-Militärs im Iran. Trump drängt Teheran öffentlich zu einer diplomatischen Lösung des von den USA und Israel begonnenen Krieges – spart aber gleichzeitig auch nicht mit Drohungen zu weiterer militärischer Eskalation. (sda/dpa)
22:29
Zwei Blauhelmsoldaten sterben bei Einsatz im Libanon
Zwei Soldaten der internationalen UN-Friedenstruppe (Unifil) sind im Libanon bei einer Explosion ums Leben gekommen. Zwei weitere Blauhelmsoldaten seien verletzt worden, einer davon schwer, gab die Mission bekannt. Die Explosion, bei der ihr Fahrzeug zerstört wurde, ereignete sich demnach in der Nähe von Bani Haian im Südlibanon.

Die Mission gerät derzeit zwischen die Fronten der proiranischen Hisbollah-Miliz im Libanon und dem israelischen Militär. Die Mission teilte allerdings nicht mit, ob die jüngste Explosion mit der Auseinandersetzung zwischen Israel und der Hisbollah zusammenhing.

Nach Unifil-Angaben ist der Zwischenfall der zweite innerhalb von 24 Stunden, bei dem Soldaten der Truppe sterben. Erst am Sonntag war ein indonesischer Blauhelmsoldat bei einer Explosion getötet worden. (sda)
22:28
Neuer Raketenangriff des Irans auf Israel
Israel hat am Abend einen erneuten iranischen Raketenangriff gemeldet. Die israelische Armee wies die Bürger an, bis auf weiteres Schutzräume aufzusuchen. Im Grossraum Tel Aviv heulten Warnsirenen, Einwohner berichteten von Explosionsgeräuschen. Das Nachrichtenportal «ynet» teilte unter Berufung auf Rettungskräfte mit, es gebe keine Berichte über Verletzte. Eine Rakete sei offenbar in offenem Gelände niedergegangen. Es war der erste Raketenangriff aus dem Iran seit mehreren Stunden. Über die Zahl der abgefeuerten Raketen gab es zunächst keine Angaben. (sda/dpa)
19:59
Todesstrafe für Terroristen: Israels Parlament stimmt zu
Das israelische Parlament hat einen Gesetzentwurf zur Einführung der Todesstrafe für Terroristen gebilligt. 62 der 120 Abgeordneten der Knesset stimmten in dritter Lesung für den Vorstoss, der als rassistisch kritisiert wird, weil er de facto nur Palästinenser betrifft. (sda/dpa)
18:46
Iran: Derzeit keine Gespräche mit US-Regierung
Der Iran führt nach Angaben des Aussenministeriums derzeit keine Gespräche mit der US-Regierung. Aussenamtssprecher Ismail Baghai sagte laut Nachrichtenagentur Isna, der Iran habe über Vermittler wie Pakistan Botschaften erhalten. Die US-Seite habe dabei «überzogene, unrealistische und unvernünftige Forderungen» gestellt. Baghai stellte zugleich die Glaubwürdigkeit der US-Regierung infrage. Wenn Washington von Verhandlungen und Diplomatie rede, müsse man prüfen, wie ernst und glaubwürdig man solche Äusserungen überhaupt nehmen könne. (sda/dpa)
18:42
EU weitet Marineeinsatz im Nahen Osten aus
Die EU weitet ihre Marineeinsätze im Roten Meer und westlichen Indischen Ozean aus, wird sich aber vorerst nicht an möglichen Einsätzen zur Absicherung von Öl- und Gastransporten durch die Strasse von Hormus beteiligen. Wie die Vertretung der Mitgliedstaaten mitteilte, sieht eine Ergänzung des Mandats vor, dass die beteiligten Schiffe und Flugzeuge künftig auch Informationen über verdächtige Aktivitäten im Zusammenhang mit kritischer Unterwasserinfrastruktur sammeln können. Zudem soll es unter anderem Ausbildungsaktivitäten für die Seestreitkräfte Dschibutis und eine Zusammenarbeit mit der jemenitischen Küstenwache geben.

Bei den EU-Marineeinsätzen geht es um die Operationen «Aspides» und «Atalanta». «Aspides» war Mitte 2024 gestartet worden und soll Handelsschiffe vor allem vor Angriffen der militant-islamistischen Huthi aus dem Jemen schützen. «Atalanta» gibt es bereits seit 2008. Sie wurde zur Bekämpfung der Piraterie in der Region gestartet. (sda/dpa)
18:39
Mehrere Blauhelmsoldaten im Libanon nach Explosion verletzt
Erneut sind UN-Blauhelmsoldaten beim Konflikt zwischen der proiranischen Hisbollah-Miliz und Israel im Libanon zwischen die Fronten geraten. Bei einer Explosion seien einige Soldaten der UN-Friedenstruppe Unifil verletzt worden, ihr Fahrzeug sei schwer beschädigt worden, teilte Unifil-Sprecherin Kandice Ardiel mit. Zunächst wurde nicht mitgeteilt, wie viele Soldaten verletzt wurden. Zwei Soldaten konnten demnach jedoch zunächst nicht geborgen worden, da Sicherheitsgarantien für das Gebiet fehlten.

«Nach Absprache mit libanesischen und israelischen Behörden ist ein Team in das Gebiet unterwegs, um die Evakuierung abzuschliessen», sagte Ardiel. Nach Unifil-Angaben ist die Explosion der zweite Vorfall innerhalb der vergangenen 24 Stunden, bei dem Soldaten der Truppe zwischen die Fronten geraten. (sda/dpa)
16:57
Erneut iranisches Geschoss von Nato in der Türkei abgefangen
In der Türkei ist erneut ein aus dem Iran abgefeuertes Geschoss von einem Nato-Abwehrsystem abgefangen worden. Es sei in den türkischen Luftraum eingedrungen, teilte das türkische Verteidigungsministerium auf X mit. Alle notwendigen Massnahmen würden entschlossen und ohne zu zögern gegen jede Bedrohung des Staatsgebiets und des Luftraums des Landes ergriffen, hiess es. Wo genau die Rakete abgefangen wurde, sagte das Ministerium nicht.

Es ist der vierte Vorfall dieser Art in den vergangenen Wochen. Die Nato hatte die bisherigen Abfang-Aktionen bestätigt.

Zuletzt war eine ballistische Rakete in den türkischen Luftraum eingedrungen und zerstört worden. Die iranische Führung dementierte bisher stets, die Türkei beschossen zu haben. (sda/dpa)
16:55
Iran will Botschafter nicht aus dem Libanon abziehen
Trotz einer Ausweisung der Behörden im Libanon will der iranische Botschafter das Land nicht verlassen. Der Botschafter in Beirut werde seine Arbeit fortsetzen und an seinem Einsatzort bleiben.

Das sagte der iranische Aussenamtssprecher Ismail Baghai laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Das libanesische Aussenministerium wollte sich zu der Angelegenheit auf Nachfrage zunächst nicht äussern.

Das libanesische Aussenministerium hatte den iranischen Botschafter im Land Mohammed Resa Scheibani vergangene Woche zur Persona non grata erklärt. Er hätte das Land eigentlich bis gestern verlassen sollen. (sda/dpa)
13:58
Trump spricht von Fortschritten und droht dennoch
Die USA sollen offenbar mit einem «neuen und vernünftigeren» Regime im Iran verhandeln. Dies schreibt Präsident Donald Trump auf Truth Social. Es seien «grosse Fortschritte» erzielt worden, so Trump weiter. Gleichzeitig droht er dem Land aber: Sollte es nicht in Kürze einen Deal geben, welchen er erwarte, werde es Vergeltung geben: «Dann werden wir unseren schönen Aufenthalt im Iran damit beenden, dass wir alle ihre Kraftwerke, Ölquellen und die Insel Kharg (und möglicherweise alle Entsalzungsanlagen!) in die Luft jagen und vollständig auslöschen, die wir absichtlich noch nicht angetastet haben.» (dab)

10:39
Spanien sperrt Luftraum für Militärflüge im Iran-Krieg
Die spanische Regierung hat den Luftraum des Landes für alle Flugzeuge gesperrt, die mit dem Krieg der USA und Israels gegen den Iran in Verbindung stehen. Diese Massnahme «ist Teil der Entscheidung der spanischen Regierung, sich an diesem einseitig begonnenen Krieg, der gegen das Völkerrecht verstösst, nicht zu beteiligen und ihn nicht zu unterstützen», erklärte der stellvertretende Ministerpräsident und Wirtschaftsminister Carlos Cuerpo im Interview des Radiosenders «Cadena Ser».

Das Verbot betreffe nicht nur Starts von spanischem Boden, sondern auch den Überflug militärischer Flugzeuge, die etwa von Stützpunkten in Grossbritannien oder Frankreich aus operieren, hatten zuvor die Zeitung «El País» und die Nachrichtenagentur Europa Press unter Berufung auf die linksgerichtete Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez berichtet.

Madrid zählt in Europa zu den schärfsten Kritikern der militärischen Operationen der USA und Israels. Sánchez sagt immer wieder: «Nein zum Krieg!». Bereits kurz nach dem Beginn des Krieges hatte der sozialistische Politiker vor knapp einem Monat den USA die Nutzung der Militärbasen Rota und Morón für die Einsätze gegen den Iran untersagt. Diese Stützpunkte in Andalusien im Süden des Landes werden seit Jahrzehnten gemeinsam von Spanien und den USA betrieben. (sda/dpa)
  • Israel und die USA haben am 28. Februar mit einem grossen Angriff auf den Iran begonnen. Die iranischen Revolutionsgarden reagierten mit Drohnen- und Raketenangriffen auf Israel und US-Stützpunkte in der Region. Seither dauert der Krieg an.
  • Der Anführer des islamistischen Mullah-Regimes, Ayatollah Ali Chamenei, wurde getötet. Auch weitere hochrangige Militärs und Regime-Anhänger wurden in den ersten Tagen des Krieges getötet. Chameneis Sohn Modschtaba wurden zum Nachfolger gekürt, er soll aber verletzt sein und trat bisher nicht öffentlich auf.
  • Der Krieg hat sich mittlerweile auf die ganze Region ausgeweitet, es gab Attacken Irans in Katar, den VAE, Jordanien, Oman, Saudi-Arabien, Kuwait, Jordanien und Bahrain. Israel und die Hisbollah bekämpfen sich zudem im Libanon. Auch mehrere US-Soldaten kamen mittlerweile ums Leben.
  • Zur Rechtfertigung und den Zielen der USA im Iran gibt es widersprüchliche Aussagen. Nebst der Vernichtung von potenziellen Atom- und Langstreckenwaffen sprach Donald Trump zeitweise auch von einem Regime-Wechsel oder einem Szenario wie in Venezuela als Ziel.
  • Zuletzt rückte die Strasse von Hormus in den Fokus, ein wichtiges Nadelöhr für den weltweiten Ölhandel. Mit deren Teilsperrung durch den Iran ist der Ölpreis massiv angestiegen. Die USA versuchen eine Öffnung der Strasse unter der Androhung schwererer Angriffe zu erzwingen.

Angriffe Iran

Angriffe USA und Israel

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Iran-Proteste 2026
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Iran-Proteste 2026

Ende Dezember begannen Proteste in Iran. Die Aufnahme zeigt Teheran am 9. Januar.

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USA und Israel greifen Iran an – Das sagt Trump
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650 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Jacques #23
28.02.2026 08:18registriert Oktober 2018
Hab erst vor zwei Tagen hier geschrieben, dass Nethanjahu Trump dann schon sagt, was er tun müsse.

Voilà.
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Zanzibar
28.02.2026 08:10registriert Dezember 2015
Hoffentlich gelingt es die Mullahs von der Macht zu drängen und dass die Iranische Bevölkerung wieder frei leben kann, nach europäischem Vorbild.
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SamsonP
28.02.2026 08:08registriert April 2024
Immer am Wochende, damit die Börsen nicht überreagieren. Man kann schon bald darauf gehen. Wäre interessant zu sehen, wie der Gold-Kurs bzw Edelmetalle allgemein reagiert hätten. Schade, immer wenn auch mal die kleinen Anleger hätten profitieren können, wird es sogar auf geopolitischer Ebene verhindert. Jetzt wird klar, warum der Goldpreis gestern Abend bzw bei US-Marktöffnung rapide gestiegen ist, da waren wohl nicht die kleinen Anleger die treibenden Kräfte.
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Israel will Todesstrafe für Terroristen einführen: Das Wichtigste in vier Punkten
Ein international heftig kritisiertes Gesetz in Israel über die Einführung der Todesstrafe für Terroristen steht nun vor einer Prüfung durch das höchste Gericht des Landes. Ein juristischer Experte geht davon aus, dieses könnte den kontroversen Vorstoss kippen.
Das israelische Parlament hatte das Gesetz am Montag mit knapper Mehrheit gebilligt. Es sieht vor, dass bei terroristisch motiviertem Mord mit dem Ziel der Vernichtung des Staates Israel die Todesstrafe oder lebenslange Haft verhängt werden kann. Vor israelischen Militärgerichten in den palästinensischen Gebieten ist die Todesstrafe in solchen Fällen sogar zwingend, sie muss bei Verurteilung binnen 90 Tagen durch Erhängen durch einen Gefängniswärter vollstreckt werden.
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