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Iran-Ticker: Bericht: Neue Iran-USA-Verhandlungen diese Woche

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Bericht: Neue Iran-USA-Verhandlungen diese Woche +++ Tanker fährt durch Strasse von Hormus

12.04.2026, 05:4614.04.2026, 13:12
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12:40
Rotes Kreuz schickt rund 170 Tonnen Hilfsgüter in den Iran
Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) hat eigenen Angaben zufolge mehr als 171 Tonnen Hilfsgüter in den Iran geschickt. Gestern seien die ersten fünf von insgesamt 14 entsandten IKRK-Lieferungen seit Kriegsbeginn angekommen.

Das teilte die Hilfsorganisation mit. Sie sollen ausreichen, um den Bedarf von rund 25.000 Menschen zu decken. Zu den Lieferungen gehören unter anderem Decken, Küchensets, Hygienepakete und Solarlampen. Die erste Lieferung von fünf Lastwagen wurde in Teheran an die IRCS zur Weiterverteilung übergeben.

«Zu einem Zeitpunkt, an dem der humanitäre Bedarf im ganzen Land weiterhin hoch ist, hoffen wir, dass diese Lieferung den Gemeinschaften, die die verheerenden Auswirkungen des Konflikts ertragen, etwas Erleichterung bringen wird», sagte Vincent Cassard, Leiter der IKRK-Delegation im Iran. (sda/dpa)
12:12
China nennt US-Blockade «gefährlich und unverantwortlich»
China hat die teilweise Blockade der Strasse von Hormus durch die USA scharf kritisiert. Das sei «gefährlich und unverantwortlich», sagte ein Sprecher des Pekinger Aussenministeriums.

In einer Lage, in der die beteiligten Seiten bereits eine vorläufige Waffenruhe erreicht hätten, würden die verstärkte Militärpräsenz der USA und gezielte Blockademassnahmen Konflikte verschärfen, Spannungen erhöhen, die fragile Waffenruhe untergraben und die Sicherheit der Passage durch die Meerenge zusätzlich beeinträchtigen.

China bezieht einen Grossteil des iranischen Öls

Schätzungen zufolge entfielen mehr als 80 Prozent der iranischen Rohölausfuhren auf China. Zugleich machte iranisches Rohöl, das wegen westlicher Sanktionen häufig über Zwischenhändler und mit Abschlägen gehandelt wird, 2025 etwa 12 Prozent der gesamten chinesischen Rohölimporte aus. (sda/dpa)

11:55
Iran schätzt Kriegsschäden auf rund 212 Milliarden Franken
Die iranische Regierung schätzt die Kriegsschäden nach mehr als fünf Wochen der Bombardierungen auf umgerechnet rund 212 Milliarden Schweizer Franken. Es handele sich dabei um eine vorläufige Schätzung.

Das sagte Irans Regierungssprecherin Fatemeh Mohadscherani der russischen staatlichen Nachrichtenagentur Ria Nowosti in einem Interview.

Um das gesamte Ausmass bewerten zu können, sollen der Sprecherin zufolge in einem ersten Schritt die Schäden an Gebäuden begutachtet werden. Danach würden wirtschaftliche Verluste und ausgefallene Steuereinnahmen analysiert. Irans Regierung werde Entschädigungen einfordern. Dies sei auch ein Thema in den Verhandlungen am vergangenen Wochenende mit den USA gewesen. (sda/dpa)
9:24
Bericht: Neue Verhandlungen zwischen USA und Iran diese Woche
Die USA und der Iran planen, die Gespräche fortzusetzen. Das berichten die Nachrichtenagenturen AP und Reuters. Eine weitere Gesprächsrunde sei noch diese Woche in Islamabad angesetzt, schreibt Reuters. (hkl)
7:41
Sanktionierter Tanker fährt trotz Trumps Blockade durch die Strasse von Hormus
Trotz einer vom US-Militär verkündeten Seeblockade hat ein von den USA sanktionierter Tanker die Strasse von Hormus durchfahren. Das Schiff «Rich Starry» habe die Meerenge heute Früh durchfahren und verlassen.

Das berichtet die auf Schifffahrt spezialisierte Website Lloyd's List. Auch laut der Website Marine Traffic war der Öl- und Chemikalientanker heute im Golf von Oman unterwegs. Ob der Tanker iranisches Öl geladen hat, ist unklar.

Der etwa 190 Meter lange Tanker fährt laut Lloyd's List unter falscher Flagge, aktuell unter der Flagge Malawis. Er war zuvor als «Full Star» bekannt und unterliegt US-Sanktionen wegen seiner Beteiligung an iranischen Exporten. Tanker unter falscher Flagge sind häufig Teil einer illegalen «Schattenflotte», die versuchen, internationale Sanktionen etwa gegen Russland oder den Iran umgehen. Diese Schiffe nutzen gefälschte Flaggen oder schalten Transponder des satellitengestützten Systems AIS aus oder manipulieren diese.

Das US-Finanzministerium hatte den Tanker «Full Star» 2023 mit Sanktionen belegt wegen des Transports oder Verkaufs iranischer Öl- oder Chemieprodukte. Der Tanker hat demnach Verbindungen zur Shanghai Xuanrun Shipping Company Limited, einer chinesischen Reederei. (sda/dpa)
6:54
UN-Chef Guterres zu Iran-Krieg: Einigung nicht über Nacht möglich
UN-Generalsekretär António Guterres hat nach dem Scheitern der Friedensverhandlungen zwischen dem Iran und den USA am Wochenende in Pakistan zu einer Fortsetzung der Gespräche gemahnt. Auch wenn es keine Einigung gegeben habe, so hätten die Gespräche selbst doch die «Ernsthaftigkeit des Engagements» betont und stellten somit einen bedeutenden Schritt hin zu einem neuen Dialog dar, teilte der Sprecher des UN-Chefs mit.

«Angesichts der tief verwurzelten Differenzen kann eine Einigung nicht über Nacht erzielt werden, und der Generalsekretär ruft dazu auf, die Gespräche konstruktiv fortzusetzen, um eine Einigung zu erreichen», so der Sprecher. Zugleich müssten die zweiwöchige Waffenruhe eingehalten und die Freiheit der Schifffahrt bewahrt bleiben, betonte Guterres demnach. Dies gelte auch für die Strasse von Hormus, wo am Nachmittag eine Seeblockade durch die USA begonnen hatte.

Blockiert werden sollen laut US-Angaben Schiffe, die einen iranischen Hafen als Start oder Ziel haben. Dies schliesse iranische Häfen am Persischen Golf und am Golf von Oman ein, hiess es.

«Störungen im Seehandel durch die Strasse von Hormus haben bereits weit über die unmittelbare Region hinaus direkte Auswirkungen gezeigt und zu einer zunehmenden wirtschaftlichen Instabilität sowie zu Unsicherheiten in vielen Sektoren weltweit geführt», teilte der Guterres-Sprecher mit. Die Unterbrechung der Lieferungen von Düngemitteln verschärfe zudem die Ernährungsunsicherheit für Millionen schutzbedürftiger Menschen weltweit und trage zu steigenden Lebenshaltungskosten bei.

Die Strasse von Hormus zwischen dem Iran und dem Oman ist eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten für den weltweiten Ölhandel. Nach Beginn des Iran-Kriegs hatte Teheran die Meerenge durch Drohungen und Beschuss von Tankern und Frachtschiffen faktisch blockiert, was die Preise für Energie in die Höhe trieb. Der Schiffsverkehr kam weitgehend zum Erliegen. Mit der jüngsten Blockade wollen die USA den Iran unter Druck setzen. (sda/dpa)

3:13
Irans Präsident wirft USA mangelnden politischen Willen vor
Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat erneut die US-Seite für das Scheitern der Friedensgespräche zwischen den beiden Kriegsparteien in Islamabad verantwortlich gemacht. Übertriebene Forderungen und der «mangelnde politische Wille hochrangiger US-Beamter» hätten eine Einigung verhindert, sagte Peseschkian laut einem Bericht des staatlichen englischsprachigen Senders PressTV in einem Telefonat mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron.

Die USA und der Iran hatten am Wochenende in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad direkte Gespräche unter Vermittlung Pakistans geführt. Die Friedensgespräche waren ohne greifbares Ergebnis zu Ende gegangen. (sda/dpa)

2:02
Vance: Haben in Iran-Gesprächen echte Fortschritte gemacht
Die Gespräche zwischen den USA und dem Iran haben nach der Darstellung von US-Vizepräsident JD Vance zu echten Fortschritten geführt - jetzt liege der Ball aber bei den Iranern. Trotz bestehender Differenzen sei vieles in die richtige Richtung gelaufen, sagte Vance dem Sender Fox News. «Wir haben grosse Fortschritte gemacht.» Jetzt sei allerdings Teheran am Zug, bei dem wichtigsten Punkt aus US-Sicht Zugeständnisse zu machen - nämlich deren Atomprogramm.

Die USA und der Iran hatten am Wochenende in Islamabad direkte Gespräche unter Vermittlung Pakistans geführt. Die Friedensgespräche waren ohne greifbares Ergebnis zu Ende gegangen. Die iranische Seite hatte unter anderem von «überzogenen Forderungen» der USA gesprochen.

Den USA geht es laut Vance vor allem um zwei Dinge: das hochangereicherte Uran ausser Landes zu schaffen und Teheran daran zu hindern, erneut Uran anzureichern. In diesen beiden Punkten seien die Iraner auf die USA zugegangen. «Aber sie haben sich nicht weit genug bewegt», sagte Vance.

Wann und ob es zu weiteren Verhandlungen kommt, liess Vance offen. «Im Grunde genommen ist das eine Frage, die man den Iranern stellen sollte, denn der Ball liegt in ihrem Feld.» Vance sagte, er habe in Islamabad den Eindruck gehabt, dass die iranischen Verhandler ohnehin nicht dazu befugt gewesen seien, einem Abkommen zuzustimmen. Seiner Ansicht nach braucht es dafür erst grünes Licht aus Teheran, womöglich vom Revolutionsführer Modschtaba Chamenei. Darauf müsse man jetzt warten. (sda/dpa)

23:07
Medien: USA fordern 20 Jahre keine Urananreicherung vom Iran
Die USA haben den Iran Medienberichten zufolge dazu aufgefordert, 20 Jahre lang auf die Anreicherung von Uran zu verzichten. Einen entsprechenden Vorschlag hätten sie Teheran bei den Verhandlungen am Wochenende vorgelegt, berichten das Nachrichtenportal «Axios» und das «Wall Street Journal» unter Berufung auf einen US-Beamten und eine informierte Quelle beziehungsweise mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Mit einer entsprechenden Forderung würden die USA ihre bisherige Position aufweichen. US-Präsident Donald Trump etwa hatte erst jüngst betont, es werde keine Urananreicherung geben - ohne seine Forderung dabei auf einen bestimmten Zeitraum zu begrenzen.

Der Iran hat nach Informationen von US-Medien seinerseits vorgeschlagen, für einen kürzeren Zeitraum auf die Anreicherung von Uran zu verzichten. «Axios» sprach von einem Zeitraum im «einstelligen» Bereich, das «Wall Street Journal» von wenigen Jahren. Auch die US-Forderung, dass das hochangereicherte Uran, das sich tief unter Irans Atomanlagen befinden soll, aus dem Land entfernt werden solle, lehnten die Iraner den Berichten zufolge ab.

Die direkten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Pakistan waren am Wochenende ohne Einigung zu Ende gegangen. Das Kriegsziel der USA, dass der Iran niemals eine Atomwaffe haben dürfe, war nach Angaben von US-Präsident Donald Trump ein zentraler Streitpunkt. Die Iraner hätten dem nicht zugestimmt, er denke aber, dass sie es noch tun werden, sagte Trump am Montag vor Journalisten.

«Wenn sie nicht zustimmen, gibt es keinen Deal.» Der Iran werde keine Atomwaffen besitzen und man werde dessen hochangereichertes Uran bekommen. Die Iraner würden die Vorräte entweder selbst herausgeben oder man werde sie sich holen, betonte Trump. (sda/dpa)
19:36
Trump: Der Iran hat angerufen, «wollen einen Deal machen»
Nach den vorerst gescheiterten diplomatischen Verhandlungen zwischen Washington und Teheran haben sich die Iraner nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump bei den USA gemeldet. «Ich kann Ihnen sagen, dass wir von der anderen Seite angerufen wurden», sagte Trump am Mittag (Ortszeit) in der US-Hauptstadt Washington. «Sie wollen einen Deal machen» – und zwar unbedingt, sagte er. Eine entsprechende öffentliche Äusserung aus dem Iran gab es zunächst nicht. (sda/dpa)
18:28
Iran droht USA: «Kriegsschiffe werden auf den Meeresgrund geschickt»
Ein hochrangiger iranischer Abgeordneter hat die USA gewarnt, dass alle Kriegsschiffe, die versuchen, die iranischen Häfen zu blockieren, «auf den Grund des Meeres gesendet» würden. Der Sender CNN berichtete darüber.

Damit wies Alaeddin Boroujerdi, Mitglied des iranischen Ausschusses für Aussenpolitik und nationale Sicherheit, die Drohung von US-Präsident Donald Trump, die iranischen Häfen zu blockieren, als militärisch unbegründete Propaganda zurück.

Die USA hätten «keine wirkliche Fähigkeit», diese Drohung umzusetzen, so Boroujerdi. Andere NATO-Mitglieder würden einen solchen Schritt nicht unterstützen. (val)
16:46
Trumps «Tötungssystem»: Neue Warnung an den Iran
«Sollte sich ein iranisches Schnellangriffsschiff auch nur annähernd unserer Blockade nähern, wird es sofort eliminiert, und zwar mit demselben Tötungssystem, das wir gegen die Drogenhändler auf Booten auf See anwenden», drohte US-Präsident Donald Trump dem Iran erneut auf seiner Plattform Truth Social.

Dazu würde er dasselbe «Tötungssystem» verwenden, das die USA zuvor gegen vermeintliche Drogenhändler auf Booten anwandte, schrieb Trump weiter.

Seit Herbst vergangenen Jahres versenkte das US-Regionalkommando Southcom im Pazifik und in der Karibik immer wieder Boote mutmasslicher Drogenschmuggler und tötet dabei weit über 100 Menschen. Kritiker bezweifeln, dass die tödlichen Angriffe in internationalen Gewässern völkerrechtlich zulässig sind. (val/sda)
12:35
Macron kündigt friedliche Mission an
Frankreich und Grossbritannien wollen in den kommenden Tagen eine Konferenz für eine mögliche Mission in der Strasse von Hormus abhalten.

Gemeinsam mit anderen Ländern, die an einem solchen friedlichen Einsatz mitwirken wollen, um die freie Schifffahrt in der Meeresenge wiederherzustellen, wolle man sich zusammensetzen, schrieb Frankreichs Präsident Emmanuel Macron auf X.

«Diese strikt defensive Mission, die von den Kriegsparteien getrennt ist, soll durchgeführt werden, sobald die Situation es ermöglicht.»

Macron hatte zuletzt von einem guten Dutzend Länder gesprochen, die sich an einer solchen Initiative beteiligen wollten. Wer genau bei der Konferenz dabei ist und wann sie stattfindet, teilte Frankreich zunächst nicht mit. (sda/dpa)

10:19
Iran: 60 Passagierflugzeuge seit Kriegsbeginn ausser Betrieb
Infolge der israelisch-amerikanischen Angriffe sind im Iran 60 Passagierflugzeuge ausser Betrieb genommen worden.

Im Krieg seien sieben Flughäfen Ziel von Bombardierungen geworden, berichtete die Zeitung «Shargh» unter Berufung auf den Verband der iranischen Fluggesellschaften. Ob die Flugzeuge zerstört oder beschädigt wurden, war zunächst unklar.

Die grössten Schäden durch die Luftangriffe seien an den Flughäfen Mehrabad in Teheran sowie in der nordwestlichen Metropole Tabris und in der Wüstenstadt Kaschan, einem beliebten Touristenziel, entstanden. Besonders betroffen waren dem Verband zufolge die Airlines Mahan Air und Iran Air.

In der Nacht zum vergangenen Mittwoch hatten die Kriegsparteien eine zweiwöchige Waffenruhe vereinbart. Verhandlungen über ein Ende des Krieges scheiterten am Wochenende zunächst. (sda/dpa)

9:44
Iran nennt Trumps Blockade «Akt der Piraterie»
Irans Streitkräfte haben die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Seeblockade in der Strasse von Hormus als «Akt der Piraterie» bezeichnet.

Einschränkungen für den Schiffsverkehr in internationalen Gewässern seien eine illegale Massnahme, sagte ein Sprecher der iranischen Militärführung laut der Nachrichtenagentur Tasnim.

«Die Sicherheit der Häfen im Persischen Golf und im Golf von Oman ist entweder für alle oder für niemanden», sagte der Sprecher weiter. Die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Seeblockade der Strasse von Hormus durch das US-Militär soll an diesem Montag beginnen.

Ab 10.00 Uhr US-Ostküstenzeit (16.00 Uhr MESZ) werde der Seeverkehr für Schiffe blockiert, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen, kündigte das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) an. (sda/dpa)

8:45
Schweizer Börse droht Dämpfer
Verunsicherung an den Aktienmärkten weltweit: Der Iran und die USA haben ihre Friedensverhandlungen vorerst ergebnislos abgebrochen. Die erhoffte Entspannung blieb damit aus.

Im Gegenteil: US-Präsident Donald Trump kündigte nach den Gesprächen in Islamabad eine Seeblockade der Strasse von Hormus an. Dies, obwohl die Öffnung der wichtigen Handelsroute immer seine Herzensangelegenheit war.

Trump will mit der Blockade verhindern, dass der Iran Gebühren von Reedereien für eine Durchfahrt durch die Meerenge verlangt und das Land gleichzeitig von Öl-Einnahmen abschneiden. Die Blockade soll um 16 Uhr mitteleuropäischer Zeit beginnen.

Den Schweizer Leitindex SMI berechnet die Bank Julius Bär gegen 08.15 Uhr um 1,01 Prozent tiefer bei 13'050 Punkten. Der deutsche Dax wird um 1,2 Prozent schwächer erwartet. (awp/sda)
6:32
Börsen in Ostasien sinken nach angekündigter US-Seeblockade
Die Börsenkurse in Ostasien sind nach der von US-Präsident Donald Trump angekündigten Seeblockade der Strasse von Hormus mit Verlusten in die Handelswoche gestartet. Der japanische Leitindex Nikkei 225 sank bis zum Vormittag (Ortszeit) um knapp 0,9 Prozent.

Der südkoreanische Kospi rangierte zum selben Zeitpunkt rund ein Prozent im Minus. Der Hongkonger Hang Seng gab im Morgenhandel ebenfalls um ein Prozent nach. Nahezu unverändert hielt sich der in Shanghai gehandelte CSI 300, der die wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen abbildet, mit einem Plus von 0,1 Prozent. Der australische S&P ASX 200 sank um 0,5 Prozent. (sda/dpa)
6:23
Nach Trumps Seeblockade-Ankündigung: Ölpreise steigen
Die Ölpreise sind nach den vorerst gescheiterten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran gestiegen. Ein Barrel Brent zur Lieferung im Juni kostete zur Eröffnung am Montag (MESZ) 102,50 US-Dollar.

Vor dem Start der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad am Samstag hatte der Preis pro Barrel noch bei 95,20 Dollar gelegen. Auch der Preis der US-Sorte WTI zur Lieferung im Mai legte in der Nacht zum Montag wieder zu. Die Ölpreise bleiben derzeit der wichtigste Gradmesser für die Inflations- und Konjunktursorgen am Markt.

Für diesen Montag hat das US-Militär auf Anordnung von Präsident Donald Trump eine Blockade von Schiffen in der Strasse von Hormus angekündigt, die iranische Häfen anlaufen oder von ihnen auslaufen. Zugleich erläuterte das Militär, dass die Durchfahrt von Schiffen, deren Ziel oder Startpunkt kein iranischer Hafen ist, durch das US-Militär nicht beeinträchtigt werde. Die Blockade soll um 16 Uhr MESZ beginnen. (sda/dpa)
  • Israel und die USA starteten am 28. Februar 2026 gross angelegte Angriffe auf Iran. Teheran reagierte mit Raketen und Drohnen gegen Israel sowie US-Stützpunkte in der Region.
  • Irans oberster Führer Ali Chamenei wurde getötet, ebenso zahlreiche Militärs. Sein Sohn Mojtaba wurde Nachfolger, ist aber verletzt und bisher nicht öffentlich aufgetreten.
  • Der Konflikt hat sich auf den Nahen Osten ausgeweitet, mit Angriffen u.a. in Katar, den VAE, Saudi-Arabien und Bahrain sowie Kämpfen im Libanon. Auch US-Soldaten wurden getötet.
  • Die USA geben unterschiedliche Kriegsziele und Rechtfertigungen an – von der Zerstörung des iranischen Atomprogramms bis hin zu einem möglichen Regimewechsel.
  • Am 8. April einigten sich die Kriegsparteien auf eine zweiwöchige Waffenruhe, die auch die Öffnung der Strasse von Hormus beinhaltet. Die Waffenruhe ist bisher höchst fragil, insbesondere da es unterschiedliche Ansichten bezüglich des Einbezugs von Libanon in die Waffenruhe gibt.

Angriffe Iran

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723 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Jacques #23
28.02.2026 08:18registriert Oktober 2018
Hab erst vor zwei Tagen hier geschrieben, dass Nethanjahu Trump dann schon sagt, was er tun müsse.

Voilà.
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Zanzibar
28.02.2026 08:10registriert Dezember 2015
Hoffentlich gelingt es die Mullahs von der Macht zu drängen und dass die Iranische Bevölkerung wieder frei leben kann, nach europäischem Vorbild.
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SamsonP
28.02.2026 08:08registriert April 2024
Immer am Wochende, damit die Börsen nicht überreagieren. Man kann schon bald darauf gehen. Wäre interessant zu sehen, wie der Gold-Kurs bzw Edelmetalle allgemein reagiert hätten. Schade, immer wenn auch mal die kleinen Anleger hätten profitieren können, wird es sogar auf geopolitischer Ebene verhindert. Jetzt wird klar, warum der Goldpreis gestern Abend bzw bei US-Marktöffnung rapide gestiegen ist, da waren wohl nicht die kleinen Anleger die treibenden Kräfte.
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