Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, hat die heftigen israelischen Luftangriffe im Libanon scharf verurteilt. «Das Ausmass der Tötungen und Zerstörungen im Libanon heute ist schlichtweg entsetzlich», sagte der österreichische UN-Diplomat laut einer Mitteilung.
«Ein solches Blutbad, nur wenige Stunden nach der Vereinbarung eines Waffenstillstands mit dem Iran, ist kaum zu fassen. Es setzt den fragilen Frieden, den die Zivilbevölkerung so dringend braucht, enorm unter Druck», warnte Türk.
Prinzipien des humanitären Völkerrechts nicht verhandelbar
«Das humanitäre Völkerrecht legt eindeutig fest, dass Zivilisten und zivile Infrastruktur geschützt werden müssen», betonte Türk. «Diese Prinzipien sind nicht verhandelbar und müssen stets eingehalten werden, unabhängig von den Umständen eines bewaffneten Konflikts.» Er forderte umgehende unabhängige Untersuchungen.
Die internationale Gemeinschaft müsse rasch handeln. «Die Bemühungen um Frieden in der gesamten Region werden unvollständig bleiben, solange das libanesische Volk unter anhaltendem Beschuss lebt, gewaltsam vertrieben wird und in Angst vor weiteren Angriffen lebt.» (sda/dpa)
«Ein solches Blutbad, nur wenige Stunden nach der Vereinbarung eines Waffenstillstands mit dem Iran, ist kaum zu fassen. Es setzt den fragilen Frieden, den die Zivilbevölkerung so dringend braucht, enorm unter Druck», warnte Türk.
Prinzipien des humanitären Völkerrechts nicht verhandelbar
«Das humanitäre Völkerrecht legt eindeutig fest, dass Zivilisten und zivile Infrastruktur geschützt werden müssen», betonte Türk. «Diese Prinzipien sind nicht verhandelbar und müssen stets eingehalten werden, unabhängig von den Umständen eines bewaffneten Konflikts.» Er forderte umgehende unabhängige Untersuchungen.
Die internationale Gemeinschaft müsse rasch handeln. «Die Bemühungen um Frieden in der gesamten Region werden unvollständig bleiben, solange das libanesische Volk unter anhaltendem Beschuss lebt, gewaltsam vertrieben wird und in Angst vor weiteren Angriffen lebt.» (sda/dpa)
