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Israel-Gaza-Krieg: Zahlreiche Todesopfer bei Angriff auf Rafah-Lager

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Zahlreiche Todesopfer bei Angriff auf Rafah-Lager +++ Deutsche gegen Palästina-Anerkennung

Am 7. Oktober 2023 attackierte die Hamas Israel und ermordete 1200 Menschen. Israel reagierte mit Bombenangriffen und die Armee drang in den Gazastreifen ein. Alle News im Liveticker.
24.05.2024, 22:4927.05.2024, 02:16
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  • Auslöser des Gaza-Kriegs war das beispiellose Massaker mit mehr als 1200 Toten, das Terroristen der Hamas und anderer Gruppen am 7. Oktober 2023 in Israel verübt hatten.
  • Israel reagierte mit massiven Luftangriffen und einer Bodenoffensive, die laut Hamas-Angaben bereits über 30'000 Todesopfer gefordert hat. Es ist nicht bekannt, wie viele Hamas-Kämpfer darunter sind.
  • Bei dem Überfall hatten die islamistischen Terroristen mehr als 250 Menschen in den Gazastreifen verschleppt. Mehr als 100 waren bei einem früheren Austausch von Geiseln gegen Palästinenser in israelischer Haft im November freigekommen.
  • Mehr als 120 Geiseln befinden sich nach israelischer Zählung noch in der Gewalt der Islamisten. Dabei ist nicht klar, wie viele von ihnen tot sind.
  • Obwohl der Internationale Gerichtshof in Den Haag Israel angewiesen hat, den umstrittenen Militäreinsatz in Rafah zu beenden, hält Ministerpräsident Benjamin Netanjahu an der Offensive fest.
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11:34
Polizei räumt besetztes Uni-Gebäude in Basel
Die Basler Kantonspolizei hat am frühen Montagmorgen das von propalästinensischen Aktivistinnen und Aktivisten besetzte Institut für Soziologie geräumt. Die Universität Basel hatte am Freitag einen Strafantrag auf Räumung eingereicht. 20 Personen haben einen grossräumigen Platzverweis erhalten.
Die Polizei hat am fruehen Morgen das von propalaestinensischen Aktivistinnen und Aktivisten besetzte Institut fuer Soziologie der Universitaet Basel geraeumt, in Basel, am Montag, 27. Mai 2024. Die U ...
Bild: keystone
Die Polizei war mit einem Grossaufgebot und rund zwei Dutzend Kastenwagen anwesend, wie eine Korrespondentin der Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtete. Das Gebiet wurde grossräumig gesperrt.

Bei Ankunft der Polizei kurz nach 06.00 Uhr seien keine Personen mehr im Gebäude gewesen, sagte Polizeisprecher Adrian Plachesi vor Ort den Medien. Vor dem Gebäude seien diverse Personen festgestellt und angehalten worden. Dabei habe es eine kurze Rangelei gegeben.

«Es sind 20 Personenkontrollen durchgeführt sind. Diese Personen sind alle mit einem mit grossräumigem Platzverweis bis Mitternacht belegt worden», sagte Plachesi.

Unterstützt wurde die Basler Kantonspolizei vom Polizeikonkordat Nordwestschweiz.

Dritte Besetzung
Das Kollektiv «Unibas 4 Palestine» hatte am Donnerstagnachmittag die Alte Gewerbeschule besetzt. Als der Kanton als Eigentümerin in Absprache mit der eingemieteten Uni am Freitagmorgen eine Strafanzeige einreichte, zogen die Aktivistinnen und Aktivisten um ans Institut für Soziologie an derselben Strasse.

Bereits vorletzte Woche besetzte diese Gruppierung das Bernoullianum. Nach zwei Tagen räumte die Polizei das Uni-Gebäude. (sda)
9:47
Laut Hamas 35 Tote bei Angriff auf Rafah
Mehr dazu hier:
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2:03
Umfrage: Grossteil der Deutschen ist gegen Palästina-Anerkennung

Ein Grossteil der Deutschen ist einer Umfrage zufolge dagegen, Palästina zum jetzigen Zeitpunkt als eigenen Staat anzuerkennen.
Das ist das Ergebnis einer am Montag veröffentlichten Forsa-Erhebung für den «Stern». Demnach ist die Hälfte der Deutschen (50 Prozent) gegen die Anerkennung, 38 Prozent sind dafür und 12 Prozent trauen sich keine Einschätzung zu.

Spanien, Irland und Norwegen hatten vergangene Woche angekündigt, Palästina an diesem Dienstag als Staat anzuerkennen. Die Bundesregierung unterstützt eine Zwei-Staaten-Lösung zwar grundsätzlich, lehnt den Schritt zum jetzigen Zeitpunkt jedoch ab.

Die Mehrheit der Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen erkennt Palästina inzwischen als Staat an. Das gilt jedoch nicht für die einflussreichsten westlichen Nationen wie die USA und Grossbritannien sowie die Mehrzahl der EU-Staaten.

Für die repräsentative Umfrage wurden am 22. und 23. Mai 1004 Personen per Telefon befragt. (sda/dpa)
22:48
Helfer: Dutzende Opfer bei Luftangriff auf Flüchtlingslager bei Rafah
Bei einem israelischen Luftangriff in der Stadt Rafah im südlichen Gazastreifen sind nach Angaben des Palästinensischen Roten Halbmonds Zelte geflüchteter Zivilisten getroffen worden. Es habe bei dem Bombardement am Sonntag im Nordwesten der Stadt zahlreiche Tote und Verletzte gegeben, erklärte die Organisation auf der Plattform X. Ärzte im Gazastreifen sprachen von mindestens 28 Toten. Unklar sei aber, wie viele Menschen sich noch in eingestürzten oder brennenden Zelten befänden. Laut dem israelischen Militär sollen sich Geheimdiensterkenntnissen zufolge kurz zuvor bedeutende Hamas-Terroristen auf dem Gelände aufgehalten haben – zwei von ihnen seien getötet worden.

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen teilte über X mit, eine von ihr unterstützte medizinische Einrichtung in dem Gebiet habe nach dem Luftangriff auf das Flüchtlingslager «Dutzende Verletzte» behandelt. Es seien mehr als 15 Tote zu der Klinik gebracht worden. «Wir sind entsetzt angesichts dieses tödlichen Vorfalls, der einmal mehr zeigt, dass es (im Gazastreifen) nirgends sicher ist», erklärte die Organisation.

Das israelische Militär bestätige über X, dass es einen Luftangriff auf ein Gelände der Hamas gegeben habe. Neben Jassin Rabia, dem massgeblichen Kopf hinter den Terroraktivitäten der Islamistenorganisation im Westjordanland, sei auch das ranghohe Hamas-Mitglied Chaled Nagar getötet worden. Der Luftangriff sei im Einklang mit internationalem Recht erfolgt, erklärte das Militär weiter. Die Berichte, dass infolge des Luftangriffs ein Feuer ausgebrochen sei, bei dem Unbeteiligte verletzt worden seien, würden überprüft.

Der Rote Halbmond erklärte, das getroffene Gebiet sei eine der ausgewiesenen humanitären Zonen für jene Menschen, die wegen der israelischen Kampfhandlungen zur Evakuierung gezwungen gewesen seien.

Die Angaben der Helfer und jene des israelischen Militärs liessen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

Der Internationale Gerichtshof (IGH) hatte Israel am Freitag verpflichtet, den Militäreinsatz in Rafah unverzüglich zu beenden. Entscheidungen des Weltgerichts sind bindend. Allerdings besitzen die UN-Richter keine Machtmittel, um einen Staat zur Umsetzung zu zwingen. (sda/dpa)
22:15
Israel: Sieben Hisbollah-Kämpfer im Libanon bei Luftangriffen getötet
Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben bei Luftangriffen im Südlibanon sieben Kämpfer der schiitischen Hisbollah-Miliz getötet. Es werde auch weiterhin ein hartes Vorgehen gegen die Miliz geben, sagte Armeesprecher Daniel Hagari am Sonntag.
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Bild: www.imago-images.de
Unterdessen kämpften israelische Truppen in allen Teilen des Gazastreifens, sagte Hagari weiter. Die islamistische Hamas habe am Sonntag mehrere Raketen auf israelisches Gebiet abgefeuert. Die Abschussstellen seien teilweise 800 Meter von den Einsatzgebieten israelischer Soldaten entfernt gewesen. Als die Soldaten näher gekommen seien, seien Raketen aus Gegenden voller Zivilisten abgefeuert worden. Die Angaben des Militärs liessen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. (sda/dpa)
21:23
Israels Militär: Palästinenser bei Angriff auf Soldaten erschossen
Israelische Soldaten haben nach Armeeangaben am Sonntag in der Nähe von Hebron im Westjordanland einen Palästinenser erschossen, der einen Messerangriff auf einen Armeeposten ausführen wollte. Soldaten seien nicht verletzt worden, hiess es. Das Gesundheitsministerium der palästinensischen Autonomiebehörde teilte mit, es sei von den israelischen Sicherheitsbehörden über den Tod des Angreifers informiert worden. Es handle sich um einen 14-jährigen Jugendlichen.

Damit wurden seit Jahresbeginn bei Zusammenstössen mit israelischen Sicherheitskräften, versuchten Anschlägen und Angriffen militanter Siedler 191 Palästinenser im Westjordanland getötet; seit Beginn des Gaza-Kriegs am 7. Oktober sind es damit 497. (sda/dpa)
17:40
Gläubige durchbrechen Sperren auf Meron-Berg – Konflikt mit Polizei
Gut drei Jahre nach einem schweren Unglück an einem jüdischen Wallfahrtsort im Norden Israels ist es dort zu Konfrontationen zwischen streng religiösen Juden und der Polizei gekommen. Israel hatte den Ort in diesem Jahr wegen des Dauerbeschusses durch die libanesische Schiitenmiliz Hisbollah aus Sicherheitsgründen für die Feierlichkeiten zu Lag Baomer geschlossen. Am Samstagabend durchbrachen jedoch Hunderte Gläubige nach Medienberichten trotzdem Absperrungen und lieferten sich Konfrontationen mit der Polizei.
epa10616003 Ultra-Orthodox Jews visit the gravesite of Rabbi Shimon Bar Yochai at Mount Meron, as they celebrate the Jewish holiday of Lag Ba'Omer in Israel, 08 May 2023. The day marks the annive ...
Bild: keystone
Die Polizei teilte mit, die Gläubigen hätten mit ihrem Verhalten sich selbst und die Sicherheitsbeamten in Gefahr gebracht. Sie hätten die Polizisten bei gewaltsamen Ausschreitungen mit Gegenständen beworfen. Es sei daraufhin Verstärkung gerufen worden, die Protestierenden seien zurückgedrängt worden. «Seit Beginn des Krieges sind Dutzende von Raketen auf den Meron-Berg geschossen worden», hiess es in der Mitteilung der Polizei. Viele davon seien an Orten eingeschlagen, an denen üblicherweise Zehntausende von Menschen für die Feiern auf dem Berg passierten.

Rund 100'000 streng religiöse männliche Gläubige hatten sich am 29. April 2021 aus Anlass des jüdischen Feiertags Lag Baomer am Grab des Rabbis Schimon Bar Jochai am Meron-Berg versammelt, als eine Menschenmenge auf einer abschüssigen Rampe ins Rutschen kam und Teilnehmer erdrückt wurden. Neben 45 Toten gab es bei der Massenpanik auch rund 150 Verletzte. Eine Untersuchungskommission hatte Regierungschef Benjamin Netanjahu eine Mitschuld zugewiesen, ebenso wie damaligen Ministern und der Polizei. (sda/dpa)
17:35
Schüsse auf jüdische Grundschule in Kanada
Auf eine jüdische Mädchenschule im kanadischen Toronto sind mehrere Schüsse abgegeben worden. Bei dem Vorfall am frühen Samstagmorgen (Ortszeit) wurde niemand verletzt, wie mehrere kanadische Medien berichteten. Premierminister Justin Trudeau zeigte sich bestürzt. Die Tat sei «verabscheuungswürdig» und ein «dreister Akt des Antisemitismus», schrieb er auf der Plattform X.

Unbekannte sollen gegen 5.00 Uhr aus einem dunklen Fahrzeug gestiegen sein und auf die Schule im Stadtteil North York geschossen haben. Ein Mitarbeiter habe wenige Stunden später die Polizei alarmiert. Die Schulfassade sei beschädigt worden, hiess es in den Berichten. Die Polizei wollte demnach zunächst nicht von einem terroristischen Akt sprechen, aber ihre Präsenz im Stadtteil sowie an Schulen und Synagogen verstärken. Der Regierungsvorsitzende der Provinz Ontario, Doug Ford, schrieb auf X: «Diese Feiglinge müssen gefunden und vor Gericht gestellt werden.»

Idit Shamir, israelische Generalkonsulin in Toronto, teilte ein Video auf der Plattform, das die mutmasslichen Täter, zwei dunkel gekleidete Personen, vor den Toren der Schule zeigen soll. «Können wir überrascht sein, dass die Gewalt eskaliert, wenn es keine Abschreckung nach antisemitischen Angriffen auf jüdische Schüler gibt?», fragte sie. Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art vor dem Hintergrund wachsender Spannungen wegen des Kriegs im Gazastreifen. Bereits im November wurde schon einmal auf jüdische Schulen im kanadischen Montreal geschossen. Auch damals gab es keine Verletzten. (sda/dpa)
17:30
«Skandalöses» Video: Streit zwischen Spanien und Israel spitzt sich zu
Nach der geplanten Anerkennung eines Staates Palästina durch Spanien eskaliert der diplomatische Konflikt zwischen dem EU-Staat und Israel beinahe täglich. Am Sonntag wies der spanische Aussenminister José Manuel Albares ein Video, das sein israelischer Kollege Israel Katz auf X gepostet hatte, als «skandalös» und «abscheulich» zurück. In dem 18-Sekunden-Video werden Aufnahmen des Terrorangriffs der islamistischen Hamas auf Israel vom 7. Oktober 2023 gezeigt, die immer wieder von Szenen eines Flamenco tanzenden Paares unterbrochen werden. In grossen Lettern steht in dem Video: «HAMAS: GRACIAS ESPAÑA» («Hamas: Danke Spanien»).

Albares sagte am Sonntag in Brüssel: «Niemand wird uns einschüchtern, und wir werden uns auch nicht auf Provokationen einlassen, die uns vom Weg des Friedens abbringen.» Erst am Vortag hatte der Spanier Israel zum sofortigen Ende des Militäreinsatzes in Rafah im Süden des Gazastreifens aufgefordert, wie es der Internationale Gerichtshof zuvor angeordnet hatte. Die spanische Verteidigungsministerin Margarita Robles warf Israel ausserdem vor, in Gaza «einen wahren Völkermord» zu begehen.

Spanien gehört zu den schärfsten Kritikern in Europa am militärischen Vorgehen Israels in Gaza. Die linke Regierung in Madrid setzte bereits im vorigen Oktober alle Waffenexporte nach Israel aus. Am Mittwoch folgte die Ankündigung von Spanien, Norwegen und Irland, einen palästinensischen Staat anerkennen zu wollen. Die Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu reagierte empört und bestellte die Botschafter der drei Länder ins Aussenministerium ein, um ihnen eine Rüge zu erteilen. Am Freitag verkündete Israel dann Einschränkungen für die Arbeit spanischer Diplomaten in dem Land. (sda/dpa)
13:19
Hamas feuert erstmals seit vier Monaten Raketen auf Grossraum Tel Aviv
Erstmals seit vier Monaten hat die islamistische Terrororganisation Hamas erneut Raketen auf den Grossraum Tel Aviv gefeuert. Im Stadtzentrum von Tel Aviv waren mehrere Explosionen zu hören. In mehreren Städten im Grossraum der Küstenmetropole gab es Raketenalarm. Der militärische Hamas-Arm reklamierte die Angriffe für sich. Zwei Frauen wurden nach Angaben von Sanitätern leicht verletzt, als sie in Schutzräume eilten.

Nach israelischen Militärangaben wurden acht Raketen aus der Stadt Rafah im Süden des Gazastreifens auf die israelische Küstenmetropole abgefeuert. Mehrere Geschosse seien von der Raketenabwehr abgefangen worden, teilte die Armee mit. Zuletzt war Tel Aviv am 29. Januar mit Raketen aus dem Gazastreifen angegriffen worden. (sda/dpa)
13:09
Raketenalarm im Grossraum Tel Aviv
Erstmals seit mehreren Monaten hat es am Sonntag erneut Raketenalarm im Grossraum Tel Aviv gegeben. Einwohner berichteten von mehreren Explosionen, die auch im Stadtzentrum zu hören waren. Es gab zunächst keine Berichte über Verletzte oder Sachschäden. (sda/dpa)
7:35
Erneut Massenproteste in Israel gegen Netanjahu-Regierung
In Israel ist es erneut zu Massenprotesten gegen die Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gekommen. Wie die Zeitung «Times of Israel» in der Nacht zum Sonntag berichtete, versammelten sich regierungskritische Demonstranten am Samstagabend an mehreren Orten in Israel, um den Rücktritt von Netanjahu, vorgezogene Wahlen und eine Einigung über die Freilassung der von der islamistischen Hamas festgehaltenen Geiseln zu fordern. Bei einer zentralen Kundgebung in Tel Aviv sei es zu Festnahmen von Demonstranten gekommen. Die Organisatoren hätten die Zahl der Teilnehmer der Kundgebung in Tel Aviv mit mehr als 80'000 Menschen angegeben, hiess es.

Auch an anderen Orten, darunter Jerusalem, Haifa, Caesarea und Rehovot, sei es zu Protesten gekommen. Die Demonstranten warfen Netanjahu vor, vor dem beispiellosen Terrorüberfall der Hamas am 7. Oktober im israelischen Grenzgebiet Warnungen ignoriert zu haben. Zudem machten sie ihn für das Schicksal der noch mehr als hundert Geiseln in der Gewalt der Hamas verantwortlich. Wenn die Regierung jetzt keine Einigung über eine Freilassung der Geiseln erziele, «wird Israel letztendlich gezwungen sein, den Krieg ohne die Rückkehr der Geiseln zu beenden», zitierte die Zeitung eine Angehörige der Entführten.

Die indirekten Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas, bei denen Ägypten, Katar und die USA vermitteln, waren vor zwei Wochen nach mehrtägigen Gesprächen in Kairo und Doha in eine Sackgasse geraten. Medienberichte zufolge könnten sie möglicherweise in der kommenden Woche «auf der Basis neuer Vorschläge» wiederaufgenommen werden. Das hätten die Unterhändler der USA, Israels und Katars am Freitag in Paris besprochen, hiess es. (sda/dpa)
18:20
800 Personen demonstrieren in Lausanne für Palästina
Rund 800 pro-palästinensische Studierende und Sympathisantinnen und Sympathisanten sind am Samstag in Lausanne auf die Strasse gegangen. Sie forderten einen Stopp der Zusammenarbeit mit israelischen Universitäten. Die Forderungen sind damit die gleichen geblieben, wie bei den Besetzungen von Universitäten in den vergangenen Wochen.

Die Demonstration verlief ruhig und in einer freundlichen Atmosphäre, wie ein Sprecher der Lausanner Polizei der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte.

Eigentlich in Bern geplant
Mit palästinensischen Fahnen ausgestattet zogen die nach Schätzungen von Keystone-SDA 800 Demonstrantinnen und Demonstranten durch Lausanne. Die Organisatoren schätzten die Zahl der Demonstrierenden mit 1500 deutlich höher ein.

Die nationale Demonstration war laut den Organisatoren ursprünglich für Bern vorgesehen. Da sie aber von der Hauptstadt keine Genehmigung erhalten hatten, hatten sie sich an Lausanne gewandt.

(sda/dpa)
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Der Bus war demnach von der Hauptstadt Lima in das rund 300 Kilometer östlich gelegene Huancayo unterwegs gewesen, als der Unfall am frühen Morgen (Ortszeit) auf einer Fernstrasse in der Stadt La Oroya geschah. Zur Ursache werde ermittelt. Peruanische Medien berichteten unter Berufung auf die Polizei, die Schuld für den Unfall liege möglicherweise beim Busfahrer: Er habe anscheinend versucht, knapp vor dem Zug über die Schienen zu kommen. (sda/dpa)

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