International
Luftfahrt

Flugzeugabsturz im Sinai: «Verdächtiges Geräusch» kurz vor der Katastrophe

Flugzeugabsturz im Sinai: «Verdächtiges Geräusch» kurz vor der Katastrophe

07.11.2015, 18:0807.11.2015, 18:21
Wrackteile des abgestürzten Airbus A321.
Wrackteile des abgestürzten Airbus A321.
Bild: EPA/RUSSIAN EMERGENCY MINISTRY

Nach dem Absturz der russischen Passagiermaschine in Ägypten untersuchen die Ermittler ein unmittelbar vor der Katastrophe aufgenommenes verdächtiges Geräusch. «Ein Geräusch wurde in der letzten aufgenommenen Sekunde des Flugschreibers gehört.»

Das sagte der Chef des internationalen Ermittlerteams, Ayman al-Mokadem, am Samstag in Kairo. Die Sequenz müsse nun von Spezialisten untersucht werden. Für Rückschlüsse sei es aber noch zu früh.

Internationale Geheimdiensthinweise legten zuletzt nahe, dass der Airbus A321 der sibirischen Airline Kolavia am vergangenen Samstag durch einen Sprengsatz an Bord vom Himmel geholt wurde. Alle 224 Menschen an Bord starben.

Die Wrackteile des Flugzeugs liege über eine Länge von 13 Kilometer verstreut, dies könnte auf ein Auseinanderbrechen der Maschine in der Luft hindeuten. Al-Mokadem schloss eine Explosion an Bord nicht aus: «Alle Szenarien sind auf dem Tisch». An den Ermittlungen seien 58 Experten aus Ägypten, Russland, Deutschland, Frankreich und Irland beteiligt. (wst/sda/dpa)

Die Tricks der Terroristen

1 / 11
Die Tricks der Terroristen
Briefbomben gehören zum Standardrepertoire des Terrors. In den letzten Jahren verübten italienische Öko-Extremisten auf diese Weise mehrfach Anschläge auf Schweizer Ziele.
quelle: ap / repro:ronald zak
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Schlappe für US-Regierung im Streit um 20'000 Wähler in Kalifornien – Trump wettert
Die US-Regierung von Präsident Donald Trump hat wenige Tage vor den Midterms im Rechtsstreit um 20'000 Wähler im demokratisch regierten Bundesstaat Kalifornien eine Niederlage kassiert.
Das Justizministerium verdächtigte Kalifornien, rund 20'000 Menschen zu den Parlamentswahlen zuzulassen, obwohl sie mutmasslich keine Staatsbürger seien. Der zuständige Richter wies den Antrag der Regierung auf eine einstweilige Verfügung ab und argumentierte, die Massnahme hätte «verheerende Folgen» für die Integrität der Wahl. Trump kündigte danach an, dass man Berufung gegen die Entscheidung einlegen werde.
Zur Story