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Nach der spektakulären Flucht die spektakuläre Fahndung: Tausende Polizisten jagen «El Chapo»



Nach der spektakulären Flucht von Joaquín «El Chapo» Guzmán aus einem Hochsicherheitsgefängnis fahnden Tausende Polizisten in ganz Mexiko nach dem mächtigen Drogenboss. 8200 Bundespolizisten sind nach Angaben des Innenministeriums in höchster Alarmbereitschaft.

A policeman keeps watch atop a vehicle at the site where a tunnel, connecting with the Altiplano Federal Penitentiary (rear) and used by drug lord Joaquin 'El Chapo' Guzman to escape, was located in Almoloya de Juarez, on the outskirts of Mexico City, July 12, 2015. National Security Commissioner Monte Alejandro Rubido said 18 officials from the penitentiary had been taken in for interrogation at the unit of the Attorney General's office specializing in organized crime. Mexico's most notorious drug lord Joaquin

Polizisten in der Nähe des Gefängnisses El Altiplano. Bild: TOMAS BRAVO/REUTERS

Weitere 1250 Beamte suchen rund um das Gefängnis El Altiplano im zentral gelegenen Bundesstaat México gezielt nach dem Chef des Sinaloa-Kartells, wie das Innenministerium am Mittwochabend (Ortszeit) mitteilte. Unterstützt werden sie von mehr als 180 Angehörigen einer Spezialeinheit der Gendarmerie.

National Security Commissioner Monte Alejandro Rubido (R) inspects a warehouse where a tunnel connected to the Altiplano Federal Penitentiary and used by drug lord Joaquin 'El Chapo' Guzman to escape was located in Almoloya de Juarez, on the outskirts of Mexico City, July 15, 2015. U.S. law enforcement officials met with agents of the Mexican attorney general's office this week to share information related to the escape from prison of Guzman and coordinate efforts to apprehend him, a Mexican government official said on Wednesday. REUTERS/Edgard Garrido

Hier ist er wohl nicht, aber hier kam er raus. Bild: EDGARD GARRIDO/REUTERS

Guzmán war am Samstag durch einen 1,5 Kilometer langen Tunnel aus der Haftanstalt geflohen. Ihm werden in Mexiko und den USA unter anderem Drogenhandel und organisierte Kriminalität vorgeworfen. Die mexikanische Generalstaatsanwaltschaft setzte ein Kopfgeld in Höhe von 60 Millionen Pesos (rund 3,6 Millionen Franken) auf ihn aus.

«El Chapos» ausgeklügelter Fluchttunnel

(sda/dpa)

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