International
Mexiko

11 Tote bei Bandenkämpfen im Süden von Mexiko

11 Tote bei Bandenkämpfen im Süden von Mexiko

Im Süden Mexikos sind elf Menschen bei bewaffneten Kämpfen zwischen Verbrechergruppen ums Leben gekommen.
15.05.2024, 05:2115.05.2024, 05:21

Die Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaates Chiapas habe Ermittlungen zu dem Vorfall in der Gemeinde Chicomuselo aufgenommen, hiess es am Dienstag in einer offiziellen Mitteilung. Zu den Opfern zählen laut örtlichen Medienberichten zwei Bedienstete der katholischen Kirche und Dorfbewohner.

epa10990364 Soldiers guard the headquarters of the Specialized Prosecutor's Office for Organized Crime (Femdo) following the transfer of Nestor Isidro Garcia 'El Nini', alleged head of  ...
Ein Einsatzwagen einer mexikanischen Spezialeinheit.Bild: keystone

Chiapas liegt an der Grenze zum mittelamerikanischen Land Guatemala. Das Sinaloa-Kartell und das Verbrechersyndikat Cártel Jalisco Nueva Generación (CJNG) kämpfen in der Region gegeneinander um die Kontrolle von Schmuggelrouten für Drogen und Migranten.

Vor drei Wochen wurde das Auto der Präsidentschaftskandidatin des Regierungslagers, Claudia Sheinbaum, auf einer Landstrasse in Chiapas von Vermummten angehalten. Sie forderten von Sheinbaum, für mehr Sicherheit in der Region zu sorgen, sollte sie die Wahl gewinnen. In Mexiko finden am 2. Juni die Präsidenten-, Parlaments- und Regionalwahlen statt. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
US-Militär greift erneut Schnellboot in Karibik an – Vier Tote
Erneut hat das US-Militär ein nach eigenen Angaben von Drogenschmugglern in der Karibik genutztes Schnellboot zerstört und dabei vier Menschen getötet. Das für die Region zuständige Militärkommando Southcom veröffentlichte ein Video zu seiner Mitteilung, auf dem ein fahrendes Boot von einem nicht identifizierbaren Geschoss getroffen wird, explodiert und in einem riesigen Feuerball aufgeht. Das Schnellboot sei nach bestätigten Geheimdienstberichten aktiv am Drogenhandel beteiligt gewesen, hiess es. Die Angaben liessen sich nicht unabhängig überprüfen.
Zur Story