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Drogen

Mexikos Präsidentin garantiert Sicherheit für Fans bei WM

epa12773664 Mexican President Claudia Sheinbaum holds her daily press conference at the National Palace in Mexico City, Mexico, 24 February 2026. EPA/JOSE MENDEZ
Die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum hält ihre tägliche Pressekonferenz im Nationalpalast in Mexiko-Stadt, Mexiko, am 24. Februar 2026 ab.Bild: keystone

Mexikos Präsidentin garantiert Sicherheit für Fans bei WM

Nach der jüngsten Welle der Gewalt in Mexiko waren Zweifel an der Eignung als Gastgeber der Fussball-Weltmeisterschaft laut geworden. Die Staatschefin versichert: «Es gibt kein Risiko für Besucher.»
24.02.2026, 20:1524.02.2026, 20:15

Angesichts der jüngsten Welle der Gewalt nach dem Tod eines mächtigen Drogenbosses in Mexiko hat Präsidentin Claudia Sheinbaum eine Sicherheitsgarantie für die Fans bei der Fussball-Weltmeisterschaft abgegeben. «Es gibt kein Risiko für die Besucher. Nicht das geringste Risiko», sagte die Staatschefin bei ihrer täglichen Pressekonferenz auf die Frage, welche Garantien sie geben könne, damit die Spiele wie geplant in Mexiko ausgetragen werden können. «Alle Garantien sind gegeben.»

Nach der Festnahme von Nemesio Oseguera Cervantes alias «El Mencho» am Sonntag hatten Kämpfer des Drogenkartells Jalisco Nueva Generación (CJNG) in mehreren Bundesstaaten Strassensperren errichtet, Autos in Brand gesteckt und Geschäfte angegriffen. Bei dem Zugriff und anschliessenden Gefechten kamen 74 Menschen ums Leben. Auch Kartellchef «El Mencho» erlag seinen Verletzungen.

Mexiko richtet die WM in diesem Sommer gemeinsam mit den USA und Kanada aus. In Mexiko-Stadt, Guadalajara und Monterrey werden insgesamt 13 Spiele ausgetragen. Bereits Ende März und Anfang April sollen in Guadalajara und Monterrey zudem jeweils zwei internationale Playoff-Partien zur Ermittlung der letzten beiden WM-Teilnehmer stattfinden. (dpa) (aargauerzeitung.ch)

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18 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Haarspalter
24.02.2026 21:57registriert Oktober 2020
„Nicht das geringste Risiko“

Im schlimmsten Fall wird man als Fussballfan bei der Einreise in die USA wegen eines zweideutigen Userprofils auf Social Media, eines falschen Tatoos, und weil man wenig Spanisch spricht, verhaftet und mit gebrochenem Arm nach Mexiko ausgeschafft.

Dort wird man dann - wieder wegen eines falschen Tatoos, und weil man wenig Spanisch spricht - von einem Drogenkartell gekidnappt und nach einer garantierten Lösegeldzahlung durch den Mexikanischen Staat und zwei Fingern weniger wieder freigelassen.

Wird irgendwie schon gutgehen, wenn der Gianni das organisiert hat.
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18
Liebe Manosphere-Männer, ihr habt Recht, aber ...
Nach dem Anschauen der «Inside the Manosphere»-Doku habe ich gemerkt, was ich wirklich für die Männer darin empfinde. Und was wir dagegen unternehmen können.
«Meine Frau nenne ich meine Spülmaschine», «Ich f*cke so viele Frauen, wie ich will, aber meine Ehefrau berührt keinen anderen Mann» oder «Ich bestimme, wann ich meinen Sch*anz in sie stecke»: Das sind Aussagen, die Manosphere-Influencer mit einem Millionenpublikum in der neuen Dokumentation «Inside the Manosphere» von Louis Theroux gemacht haben. Die Dok sorgt gerade weltweit für Entsetzen und zeigt Theroux beim Versuch, die Welt der «Red Piller» besser zu verstehen. Bei mir hat die Dokumentation aber ein ganz unerwartetes Gefühl ausgelöst.
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