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Luftfahrt

Wo ist MH370? Neue Spekulationen um Piloten-Suizid

Wo ist MH370? Neue Spekulationen um Piloten-Suizid

19.02.2020, 08:2019.02.2020, 08:20
Australia's Prime Minister Tony Abbot talks during the Dawn Service ceremony at the Anzac Cove beach in Gallipoli peninsula, Turkey, early Saturday, April 25, 2015. Anzac Cove is a small cove on  ...
Australiens Ex-Regierungschef Tony Abbott.Bild: AP/AP

Es ist eines der grössten Rätsel der modernen Luftfahrt: Vor bald sechs Jahren (8. März 2014) verschwand die MH370 auf dem Weg von Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur nach Peking, an Bord waren 239 Menschen. Was damals passierte, ist noch immer ungewiss.

Nun bringt der damalige australische Premierminister Tony Abbott eine Theorie wieder ins Spiel: Die malaysische Regierung ging nach seinen Worten sehr früh und fast sicher von einem Suizid des Piloten aus, der alle Menschen an Bord in den Tod riss. Das sagte Abbott laut einer Dokumentation, die am Mittwoch im australischen Fernsehen ausgestrahlt werden sollte.

Vertreter der damaligen Regierung in Kuala Lumpur äusserten sich zunächst nicht zu Abbott, aber ein Politiker aus der aktuellen Koalition forderte eine Reaktion und eine internationale Untersuchung.

Bis auf einige Wrackteile, die an verschiedenen Küsten angespült wurden, gibt es keine Spur von dem Flugzeug. Vermutet wird, dass die Boeing auf dem Boden des Indischen Ozeans liegt. Die Suche nach dem Wrack wurde offiziell eingestellt - Australien war damals federführend. Ein Abschlussbericht aus Malaysia fand keine Lösung. Neben einem Suizid gibt es auch diverse andere Theorien - darunter ein Absturz wegen Treibstoffmangels oder eine Entführung. (sda/dpa)

This graphic made Wednesday, March 19, 2014 and released by Australian Maritime Safety Authority (AMSA) Thursday, March 20, 2014, shows an area in the southern Indian Ocean that the AMSA is concentrat ...
Die Suchgebiete vor Australien nach dem Absturz 2014.Bild: AP/Australian Maritime Safety Authority
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Zwei Jahre nach dem Verschwinden von MH370
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Zwei Jahre nach dem Verschwinden von MH370
Zwei Jahre sind vergangen, seit der Malaysia-Airlines-Flug MH370 am 8. März 2014 spurlos von den Radarschirmen verschwunden ist – die Angehörigen haben die Hoffnung nicht aufgegeben, dass das Verschwinden ihrer Nächsten dereinst aufgeklärt werden wird.
quelle: ap/ap / joshua paul
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Ermittler will das Mysterium um den MH370-Flug gelöst haben
Video: srf
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«Dieser Krieg wird auf den Körpern von Frauen geführt»
Am Mittwoch jährt sich der Bürgerkrieg im Sudan zum dritten Mal. Eine Konferenz in Berlin soll verhindern, dass die weltweit grösste humanitäre Krise angesichts anderer Kriege in Vergessenheit gerät.
Im Sudan sind nach drei Jahren Krieg rund 34 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Etwa 21 Millionen Menschen leiden an akutem Hunger, rund 14 Millionen sind auf der Flucht, leben in Provisorien oder in angrenzenden Ländern. In Schätzungen ist von deutlich mehr als 150'000 Toten die Rede, wobei die wahre Zahl der Opfer erst nach Kriegsende festgestellt werden könne. Kurz: Der Sudan ist derzeit Schauplatz der grössten humanitären Krise weltweit.
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