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In this photo made available Thursday, April 23, 2015, migrants crowd and inflatable dinghy as rescue vassel

Die italienische Grenzwache evakuiert am Donnerstag die Insassen eines vollgepferchten Schlauchboots. Bild: AP/ANSA

Für das Drama der Flüchtlinge gibt es nur eine Lösung: Europa muss sie reinlassen

Europa will Flüchtlingstragödien im Mittelmeer mit Abschreckung verhindern. Ein sinnloses Unterfangen: Zu gross ist die Attraktivität des Kontinents. Eine grosszügige Aufnahme wäre nötig, doch dafür fehlt der Mut. 



Die Beschlüsse des EU-Sondergipfels zur Flüchtlingskrise am Mittelmeer sprechen eine klare Sprache: Es ist die der Abschreckung. Die Mittel für den Grenzschutz sollen verdreifacht, die Schlepper bekämpft und ihre Boote zerstört werden. Afrikanische Staaten sollen ihre Landesgrenzen besser kontrollieren, damit die Flüchtlinge gar nicht bis an die Küste gelangen. Wer es trotzdem nach Europa schafft, soll rasch abgeschoben werden.

Die «Festung Europa» soll standhalten, um jeden Preis. Von einer grosszügigeren Aufnahme, mehr Möglichkeiten zur legalen Einwanderung oder Verteilquoten auf die Mitgliedsstaaten war keine Rede. «Der Flüchtlingsgipfel der EU – er war ein Gipfel des Selbstbetrugs», kommentierte der ARD-Hörfunk die Beschlüsse vom Donnerstag. Die «Abschreckungs-Union» werde nicht funktionieren, weil kein Schrecken grösser sei als jener, dem die Flüchtlinge entkommen wollten.

Drama im Mittelmeer: Trauermarsch in Brüssel

Und weil Europas Attraktivität ungebrochen ist, Eurokrise hin oder her. So lange der Kontinent als Hort des Wohlstands und der Stabilität erscheint, so lange werden Menschen, die unter Armut, Perspektivlosigkeit und Krieg leiden, zu uns kommen. Und sich durch nichts aufhalten lassen. 

«Europa, der enge und doch weite Kontinent, könnte viel mehr Flüchtlinge als bisher aufnehmen.»

Thomas Schmid, Herausgeber «Die Welt»

Gerade die Schweiz hat damit ihre Erfahrungen gemacht. Wiederholt wurde in den letzten 30 Jahren das Asylgesetz verschärft. Die Zahl der Asylbewerber aber nahm höchstens kurzfristig ab, denn die Magnetwirkung des «Paradieses» Schweiz ist zu gross. Selbst wenn wir eine Mauer um das Land errichteten, die Flüchtlinge würden einen Weg finden.

Zeit, das Undenkbare zu denken: Warum nehmen wir in Europa die Flüchtlinge nicht einfach auf?

Flüchtlingsdrama vor Rhodos

Es ist eine ketzerische Frage in einer Debatte, in der die Vernunft zwischen Empörung auf der einen und Zynismus auf der anderen Seite einen schweren Stand hat. Erste Stimmen in diese Richtung aber sind zu vernehmen. Alle reinzulassen sei «die einzige echte Lösung für Europas Migrationskrise», schreibt das linksliberale US-Onlineportal Vox. Auch Thomas Schmid, Herausgeber des rechtslastigen Springer-Blatts «Die Welt», rüttelt am Tabu: «Europa, der enge und doch weite Kontinent, könnte viel mehr Flüchtlinge als bisher aufnehmen.»

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Der Libanon mit seinen vier Millionen Einwohnern hat mehr als einer Million Bürgerkriegsopfern aus Syrien Zuflucht geboten. Ein Kraftakt, der das kleine Land an die Grenzen der Belastbarkeit bringt. Und der doch aufzeigt, welche Möglichkeiten Europa hätte. 

Selbst die angeblich eine Million Flüchtlinge, die in Libyen zur Fahrt über das Mittelmeer bereit sein sollen, wirken im Vergleich relativ. «Unsere wohlgeordnete Halbinsel verfügt noch immer über viel Aufnahme-, Anverwandlungs- und Integrationskraft», meint Thomas Schmid.

Umfragen zeigen, dass die Europäer womöglich grosszügiger sind, als ihre Regierungen annehmen. Laut einer am Freitag vorgestellten Umfrage der ARD wollen 50 Prozent der Deutschen mehr Flüchtlinge aufnehmen, 44 Prozent sind dagegen. Eine grosse Mehrheit von 70 Prozent sprach sich dafür aus, legale Einwanderungsmöglichkeiten nach Europa zu schaffen. Der alternde, müde Kontinent könnte die meist sehr motivierten Migranten gebrauchen.

Eine grosszügige Aufnahmepraxis wäre ein Gebot der Vernunft. Die Realpolitik verhindet, dass sich diese Erkenntnis durchsetzt.

Die Kehrseite einer grosszügigen Aufnahme sollen nicht verschwiegen werden. Wenn Europa seine Tore für Einwanderer öffnet, könnte eine Sogwirkung entstehen, die nicht zuletzt den Herkunftsländern schadet. Flankierend müssten die Lebensbedingungen dort verbessert werden. In Nordafrika sollten die Europäer jene Staaten tatkräftig unterstützen, in denen Ansätze zu einer positiven Entwicklung erkennbar sind, Marokko etwa und vor allem Tunesien.

Eine starke Einwanderung aus Afrika und Nahost wird zudem das Gesicht des Kontinents verändern – eine Perspektive, die viele ängstigt. Schmid sieht ein Europa, «in dem es die rechtsstaatlich-republikanische Leitkultur schwerer als bisher haben wird, sich zu behaupten». Das mag übertrieben sein, schliesslich wollen viele wegen dieser Leitkultur zu uns. Die Herausforderungen an die von Schmid gerühmte Integrationskraft werden trotzdem immens sein.

British Prime Minister David Cameron, right, speaks with the media as he arrives for an emergency EU summit in Brussels on Thursday, April 23, 2015. EU leaders are facing calls from all sides to take emergency action to save lives in the Mediterranean, where hundreds of migrants are missing and feared drowned in recent days. (AP Photo/Virginia Mayo)

Abschreckung statt Aufnahme: David Cameron am Brüsseler Gipfel. Bild: Virginia Mayo/AP/KEYSTONE

Die heutigen Regierungen wollen sich ihnen nicht stellen. Sie fürchten, dass die geringste Lockerung der restriktiven Flüchtlingspolitik den Rechtspopulisten in die Hände spielen wird. Der britische Premierminister David Cameron kündigte am Brüsseler Gipfel mit markigen Worten die Entsendung eines Kriegsschiffs ins Mittelmeer an, von einer Aufnahme von Flüchtlingen wollte er aber nichts wissen. Cameron droht die Abwahl, weil die einwanderungskritische United Kingdom Independence Party (Ukip) seinen Konservativen Wähleranteile abjagt.

Auch die Schweiz bietet hier ein unrühmliches Beispiel: Das Thema Asyl ist neben der EU der wichtigste Erfolgsfaktor der SVP. Nicht umsonst hat sie damit geliebäugelt, im Wahljahr eine neue Asyl-Initiative zu lancieren. Dabei trägt Europa eine Mitverantwortung an der Misere. Man muss dazu nicht gleich die alte Kolonialismus-Platte auflegen. Europäische Schiffe fischen die Gewässer Afrikas leer und entziehen den lokalen Fischern die Lebensgrundlage. Gleiches gilt für die Bauern, die durch hoch subventionierte europäische Agrarprodukte bedrängt werden.

Eine grosszügige Aufnahmepraxis wäre ein Gebot der Vernunft. Die Realpolitik verhindet, dass sich diese Erkenntnis durchsetzt. So lange Europa aber ein Magnet für die Armen und Gepeinigten bleibt, so lange werden sie kommen und lieber im Meer ertrinken, als die Hoffnung auf ein besseres Lebens aufzugeben. 

Wer glaubt, dass Abschreckung das Problem lösen wird, belügt sich selbst.

Umfrage

Soll Europa mehr Flüchtlinge aufnehmen?

  • Abstimmen

1,513

  • Ja, es ist die einzig richtige Lösung.48%
  • Nein, gegen den Andrang hilft nur Abschreckung.51%

Private Seenotretter im Mittelmeer

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    Alle Leser-Kommentare
  • Roger Gruber 27.04.2015 13:22
    Highlight Highlight "Europa muss sie reinlassen". Es gibt 500 Mio. Afrikaner, und ich weiss nicht wieviele Menschen im mittleren Osten. Europa kann sie nicht alle reinlassen, das hat mit Fremdenhass oder Kaltherzigkeit nichts zu tun, sondern nur mit gesundem Menschenverstand. Europa sollte sich von den USA emanzipieren, deren Verbrechen in den Herkunftsländern der Flüchtlinge anklagen und zu Reparationszahlungen verpflichten. Damit würden die Ursachen der Flüchtlingsströme beseitigt.
  • Statler 26.04.2015 23:00
    Highlight Highlight Boah, ich lese die Kommentare und frag mich «was'n hier los?». Hat jemand bei 20 Minuten und dem Blick angerufen, Watson hätte zu wenig Kommentatoren?
    Chilled's mal!
    Die Situation in Afrika ist so verfahren, das lässt sich weder mit Seeblockaden noch anderen Hauruck-Übungen auf die Schnelle lösen. Dass sich in den Ländern was ändern muss, steht ausser Frage. Dass wir (also die sog. ziviliserte, westliche Welt) daran mit schuld sind und dementsprechend unseren Teil dazu beitragen müssen, ebenso. Was wir aber jetzt, sofort tun können, ist die Grenzen zu öffnen und den Menschen zu helfen.
    • Angelo C. 27.04.2015 11:41
      Highlight Highlight Auch wenn man einen expliziten Nonsens oftmals wiederholt, wird er dadurch nicht wahrer :-)!

      Zuerst gilt es zu bedenken, was sowas für einen in grossem Stil aufnehmenden Staat bedeutet : Schulplätze und Angebote unzureichend und problematisch, Wohnsituation zu prekär, es sei denn man wolle Ghettisierung in Lagern. Zuwachs von vielen Analphabeten und Mindergebildeten, welche beruflich nicht integriert werden können und meist lebenslänglich (inkl. den Familiennachzug) durch die ausblutenden Sozialwerke alimentiert werden müssten. Durch weitgehende Inakzeptanz in breiten Schichten einheimischer Bevölkerung allmähliches Ansteigen der Kriminalität und nachfolgende Radikalisierung, besonders bei Muslimen denkbar (Banlieus von Paris lassen grüssen). Wo soll also der langfristige Nutzen sowohl für die Flüchtlinge wie für die Einheimischen liegen? Nur vordergründig hehre Gedanken sollten immer zuende gedacht werden, eine Qualität die ich bei den meisten Gutwilligen entschieden vermisse. Doch was reden wir hier eigentlich noch langatmig um diese Details herum? Eine kollektive Aufnahme wird weder durch Europa, noch durch die Schweiz erfolgen. Niemals. Eine gesicherte Erkenntnis. Sowas ist weder politisch noch bevölkerungsmässig mehrheitsfähig. Also, lassen wir's doch am Besten gleich und werden wieder realistisch.
  • Habicht 26.04.2015 15:46
    Highlight Highlight Ich finde die Idee von Mussie Zerai, Auffangzentren und Asylantrag in Libyen, bzw. in den Heimatländer der Flüchtlinge, nicht schlecht.
    Dann bekommen nämlich vielleicht auch mal die wirklich armen eine Chance. Das Durchschnittseinkommen in Eritrea beträgt irgendwas zwischen 450 und 500 Dolar, alleine die Überfahrt von Libyen kostet schnell mal 2000Dollar aufwärts, der Transport nach Libyen nochmals dasselbe. Wie soll sich das eine Familie leisten können? und genau da liegt ein grosses Problem. Es reisen grösstenteils junge männliche Flüchtlinge (siehe Bild oben) und keine Familien ein.
    • odin 26.04.2015 19:02
      Highlight Highlight Wie soll man in Libyen Auffanglager erstellen ( 90% der Bootsmigranten starten aus Libyen) wenn da Bürgerkrieg herrscht und Islamisten ( darunter auch IS) sich ausbreiten?? Frau Sommaruga und Herr Gattiker müssten da mit zwei Regierungen, mehreren Millizen und zahlreichen Stämmen verhandeln. Da muss man mit Sachverstand und Logik argumentieren und nicht mit Emotionen, purer und undarchdachter Aktionismus, nur damit etwas gesagt ist!!
    • Habicht 26.04.2015 22:10
      Highlight Highlight Das Ziel ist ja, dass die Flüchtlinge in ihren jeweiligen Heimatländern den Asylantrag z.B über ausgebaute Botschaften oder Zentren in ihren Heimatländern stellen können. So wird die Flucht nach Libyen ebenfalls eingedämmt.
      Dass das langfristige Ziel politische Stabilität, sei es in Libyen, Eritrea oder wo auch immer, sein muss sollte klar sein.
    • odin 27.04.2015 21:45
      Highlight Highlight 1. sprach ich hier von Auffanglagern und nicht von Botschaftsasyl. 2. Auffanglager wären dann logischerweise in den Transitländern und nicht in den Ländern wo diese Leute flüchten, bzw. diese Leute ja nicht in dem Land um Botschaftsysl bitten, in dem sie verfolgt werden, sonst wären sie wie Assange darin gefangen. Und da die meisten Leute über das Transitland Libyen flüchten, müssten diese Lager auch dort sein, was wegen dem Bürgerkrieg aber nicht möglich ist. Weiter südlich ist dann die Sahara und der Sahel, wo man so viel Leute in Lagern kaum ernähren könnte.
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 26.04.2015 15:06
    Highlight Highlight Der Link fand ein Vorposter hier: http://www.watson.ch/!303748413
    - Sorry Peter, aber du bist ein Opportunist. Eine Kohärenz in deinen Artikeln find ich keine. Momentan mit dem Flüchtlingschaos passt es und du kannst dich als "Gutmensch" verkaufen. Du weisst, dass es nicht passieren wird, weil nicht mehrheitsfähig. Niemals geht es hier um Einzelschicksale. Da verdient (fast) jeder eine Chance. Leider aber kann man die Probleme von Millionen in Afrika und Nahost nicht in der Schweiz und in Europa lösen. Deshalb ist deine Lösung ganz sicher kein Weg.
    • Peter 26.04.2015 19:01
      Highlight Highlight Ich ein Opportunist? Ist es nicht vielmehr opportunistisch, sich auf die Mehrheitsfähigkeit zu berufen? In solchen existentiellen Fragen ziehe ich es vor, das Undenkbare zu denken. Oder gegen den Mainstream zu schwimmen.
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 26.04.2015 19:21
      Highlight Highlight @Peter: Sorry Peter, aber meine Antwort auf die gestellte Frage lautet ja. Weil es für dich einfacher ist. Du fühlst dich besser und denkst: "ich bin ein Menschenfreund und guter Mensch". Anscheinend hast du deine Meinung in der Zwischenzeit geändert. Weil Sie passt nicht mehr zu deinen früher geäusserten Ansichten. Aber der von dir skizzierte Weg ist bloss vordergründig ein Ausweg. Unsere Gemeinschaft und Kultur ist nicht darauf vorbereitet. Viel viel mehr Menschen als auf den Booten sterben im Syrienkonflikt Tag für Tag. Wo bleibt dein Engagement zu einer friedlichen Lösung hier?
    • Babalu 26.04.2015 22:50
      Highlight Highlight und du Peter Gasser hast dir eine schöne kleine Philosophie zurechtgelegt. Deinen Egoismus kaschierst du dadurch, dass du alle, die diesen in Frage stellen verunglimpfst. Deine Argumentation basiert auf einem primitiven Prinzip: alle, die anders denken nennst du "Gutmenschen", was absurderweise in deiner beschränkten Welt als Beschimpfung gilt. Du bist dann wohl ein "Schlechtmensch" , du willst einfach nicht auf die 2 SUV`s in der Garage ein IPhone, ein IPad, ein MacBook usw. verzichten. Dann gib es wenigsten ehrlich zu, dass dir der Luxus wichtiger ist als die Flüchtlingsschicksale.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jol Bear 26.04.2015 14:49
    Highlight Highlight Europa ist, trotz EU, ein Verbund von Staaten ohne einheitliche Aussenpolitik. Die aktuelle Flüchtlingsproblematik ist nicht vorübergehend, wird wohl über weitere Jahre so bleiben. Die USA haben hier keine grosse Ambitionen auszuhelfen. Möchte Europa das Problem nachhaltig angehen, bliebe eigentlich nur eine großangelegte langfristige Aktion mit Einsätzen und Engagement (politisch, militärisch, wirtschaftlich) in den Herkunftsländern der Flüchtlinge, in einer Allianz mit ausgewählten afrikanischen Staaten. Zu solcher gemeinsamer Politik sind die Europäer, wie damals im Fall Ex-Jugoslawien, offensichtlich nicht fähig.
  • Miikee 26.04.2015 14:21
    Highlight Highlight "Das Paradies Schweiz/Europa", lasst sie nur alle unkontrolliert rein. Dann verschwindet die Meinung automatisch aber auch das Paradies, die Sicherheit, die Bewohner die Geld haben auszuwandern usw. und ich will dann niemand weinen sehen. Den wir werden so auch zu einem kaputten Land. Bin für System Australien und Hilfe vor Ort alles andere ist Rosa-Welt-Denken.
    • Babalu 26.04.2015 22:58
      Highlight Highlight Du verstehst wohl nicht, dass die Leute jetzt in diesem Moment auf der Flucht vor Krieg sind. Hilfe vor Ort, dass ich nicht lache, willst du etwa heute Abend den Syrienkonflikt beenden, die Taliban verjagen? Hilfe vor Ort bedeutet für dich, dass du dich mit dem Leid dieser Leute nicht beschäftigen musst. Du bist dir wohl sehr sicher, dass du selber nie auf der Flucht sein wirst, deshalb kannst du auch solche Sprüche klopfen.
    • Miikee 27.04.2015 15:51
      Highlight Highlight @Babalu hm, ich sehe in meinem Text nicht DIE Lösung. Weil ich wie du auch nicht weiss was das beste wäre. Hilfe vor Ort ist eine schwammige Aussage. Hilfe kann Krieg bis zu Ausbildung alles bedeuten. Was ich aber weiss ist, hier in Europa alle aufzunehmen ist ganz sicher der schlechteste Weg! Je mehr wir aufnehmen, desto mehr kommen. Das sollte langsam jedem klar sein, haben ja nun genug Beispiele. Mal abgesehen das sie nicht in unsere Kultur passen und ein grosse Menge noch schwieriger ist zu Integrieren. Unsere Behörde ist schon mit dem heutigen Stand komplett überfordert, dazu kommen noch Infrastruktur Probleme die wir heute schon haben. Das geht von Schulen über Wohnungen bis zu den Zügen und Strassen. Für all das haben wir heute in unserem Land nicht mal ein Lösung und ihr wollt mal so 100'000 aufnehmen. Ganz grosses Kino.
    • Babalu 27.04.2015 18:31
      Highlight Highlight Dann sollen sie andere aufnehmen, die noch weniger Infrastruktur haben und viel ärmer sind als die Schweiz? Tolle Lösung! Das Argument Flüchtlinge nicht aufzunehmen, weil sie in "deine" Kultur nicht passen zeigt die Ignoranz gegenüber dem Leid dieser Leute.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Luki Bünger 26.04.2015 13:58
    Highlight Highlight Erinnert stark an den amerikanischen Jahrhundertirrtum des "war on drugs". Ich weiss nicht wie's euch so geht, aber mir sind 5000 registrierte Flüchtlinge lieber als 500 illegale. Die gehen nämlich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit im informellen Sektor arbeiten.
    Und hört doch einfach mal auf mit diesen hirnverbrannten Dystopien. IS, Pariser banlieues usw., das hat alles überhaupt gar nichts mit dem Flüchtlingswesen zu tun, das sind alles innereuropäische, hausgemachte Probleme.
    • Miikee 26.04.2015 14:23
      Highlight Highlight In welcher Welt lebst du. Wach auf.
    • Babalu 26.04.2015 22:59
      Highlight Highlight Mikee, tut mir Leid für dich, dass du so viel Schiss hast..
  • odin 26.04.2015 13:26
    Highlight Highlight Phantastereien von einem linken Pistolenblatt ohne jegliche Substanz. Oder nimmt Herr Blunschi bei sich zu Hause auch einige WirtschaftsFlüchtlinge auf?
    • Petar Marjanović 26.04.2015 15:28
      Highlight Highlight Ein sehr dummes Todschlagargument. Es geht um Menschenleben, mein Liebster. Bisschen mehr Empathie wäre hier angebracht.
    • odin 26.04.2015 18:53
      Highlight Highlight Herr Marjanovic, in der warmen Redaktionsstube kann jeder solche Töne von sich geben, aber bin mir nicht sicher, ob Herr Blunschi dann WirtschaftsFlüchlinge bei sich zu Hause aufnehmen würde??

      Oder Herr Glättli einige der 100.000 die er in die Schweiz holen will, Frau Huber-Hotz einige der 50.000 die sie in die Schweiz bringen will. OK. die Drei würden zusammen 6 Flüchtlinge aufnehmen. Dann hätten wir aber immer noch 99994, bzw 49994 Flüchtlinge, die wir in diesem winzigen Land unterbringen müssten, wo es aber massiv an Wohnraum fehlt, andere Staaten bei den Flüchtlingen kneifen!
    • Peter 26.04.2015 19:06
      Highlight Highlight Wenn sie sich mit einem Schlafsack auf dem Fussboden begnügen, warum nicht? Jetzt aber im Ernst: Derartige "Argumente" sind bloss Ausdruck eines fehlenden Willens, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • zombie1969 26.04.2015 12:32
    Highlight Highlight "Europa muss sie reinlassen"
    Immer wenn jemand einen solchen Spruch loslässt, müsste eine Asylunterkunft im Umfeld dieses Menschen eingerichtet werden.
    Die Sprüche wären längst verstummt.
    Grenzen öffnen und die Menschen mit einer steigenden Anzahl an Einbrüchen alleinlassen, Doppelpass verteilen und plötzlich sind die IS-Kämpfer Einheimische.
    Es gibt genug Beispiele dafür, dass diese Sorte Menschen sich abgekoppelt hat.
    Was solche Menschen loslassen ist aber nur die Vorbereitung auf deutlich höhere Flüchtlingszahlen, wie es auch das mediale Trommelfeuer der letzten Tage schon gezeigt hat.
    • Michèle Seiler 26.04.2015 13:01
      Highlight Highlight "Die Sprüche wären längst verstummt."

      Weil natürlich das, was dich und andere überfordert, alle überfordert ... Dass das Problem bei dir liegt, kann nicht sein, oder?
  • saukaibli 26.04.2015 12:09
    Highlight Highlight Für alle die keine Ahnung über die Beziehung Europa - Afrika haben, eine kindergerechte Erklärung, ab ca. 3 Minuten geht's los.
    Play Icon
  • Lowend 26.04.2015 12:04
    Highlight Highlight Noch eine kleine Frage. Läuft hier eigentlich ein SVP-Wettbewerb, wer den widerwärtigsten, menschenverachtendsten Kommentar absondern kann? Die Unmenschen hauen einem hier ja ihre Propagandafloskeln derart ungeniert um den Kopf, dass man eigentlich am liebsten mal sehen möchte, was diese widerlichen Schreibtischhetzer und Klugscheisser in Wirklichkeit machen würden, wenn sie auf dem Mittelmeer den vielen tausend Afrikanern in kleinen Boten beim absaufen zuschauen müssten!
    • Lumpirr01 26.04.2015 14:04
      Highlight Highlight @lowend: Wie kann man so ein Posting verfassen und alle, die anderer Meinung sind, als widerliche Schreibtischhetzer und Klugscheisser beschimpfen und selber nicht merken, dass man sich damit selber zu einem der grösste Hetzer (speziell gegen die SVP) qualifiziert?????
    • Lowend 26.04.2015 14:41
      Highlight Highlight Herzlichen Dank D00A! Es tut gut, dass es noch Menschen gibt, welche die wahren Zusammenhänge erkennen. Mehr kann man dazu nicht mehr schreiben.
    • Bowell 27.04.2015 07:36
      Highlight Highlight Da steckt doch sicher wieder der Putin dahinter!
  • Joël Furrer (1) 26.04.2015 11:58
    Highlight Highlight Kümmert euch lieber um die Arbeitslosen und armen Menschen hier in Europa, als um die Einwanderer
    • Sunking_Randy_XIV. 26.04.2015 13:12
      Highlight Highlight Tolle Haltung, die du hast; schubladisieren und draufhauen. Völlig irrelevant, wo jemand geboren wurde, sobald er arbeitslos oder arm ist, sollen alle gleichbehandelt werden - egal, wo seine Heimat ist. Diese Grenzen müssen wirklich endlich weg..
    • Maxx 26.04.2015 13:36
      Highlight Highlight Das funktioniert nur, wenn alle Länder ein gleiches Lebens-Niveau haben. Sonst ist der Zustrom aus den ärmeren Ländern logischerweise vorprogrammiert. Und das gibt dann garantiert Zoff. Aber fang doch schon bei Dir an und nimm einen Flüchtling auf oder gehe in Deiner Freizeit in einem Asylantenheim aushelfen. Nur grosse Sprüche klopfen und Leute die sich Sorge machen diffamieren hilft nicht.
    • Oberon 26.04.2015 14:36
      Highlight Highlight @Maxx
      Der erste Satz von Dir zeigt die Problematik eigentlich schon auf.
      Ich bin immer noch der Meinung wir sind aus Sicht der Globalisierung einfach noch nicht so weit.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Kaiserin 26.04.2015 11:47
    Highlight Highlight Im Moment fällt es mir sehr schwer, mir eine klare Meinung zu diesem Thema zu bilden. Es ist komplex und jede Lösung scheint Vor- und Nachteile zu haben. Allerdings müssen wir uns vor Augen halten, dass es einerseits um MENSCHEN geht, ob nun politisch Verfolgte oder "nur" wirschaftlich Benachteiligte. Und andererseits müssen wir uns klar machen, dass Restriktionen noch selten etwas gebracht haben.
  • Topoisomerase 26.04.2015 11:33
    Highlight Highlight Einige Kommemtare hier sind langsam auf 20 Minuten-Niveau abgesunken.
    • Sunking_Randy_XIV. 26.04.2015 13:14
      Highlight Highlight Hoffentlich bleibt uns wenigstens das Blick- oder gar Schweizerzeit-Niveau erspart ;)
    • Topoisomerase 26.04.2015 15:55
      Highlight Highlight Anhand der Blitze erkenne ich: Dem ist nicht so.
  • Angelo Hediger 26.04.2015 11:33
    Highlight Highlight Es tut mir Leid. Aber es passen nun man nicht alle Menschen hier rein. Man sollte lieber mal den Grund für ihre Flucht "beheben" anstatt darauf zu warten dass sich das Problem von alleine löst.
    • Nick Name 26.04.2015 12:02
      Highlight Highlight Was ich an solchen Haltungen vermisse, ist ein kurzer Blick (mit mehr oder weniger Distanz) auf sich selbst.
      Unsere Erde bietet schlicht zu wenig Ressourcen, damit alle Menschen so leben können wie z.B. wir in der Schweiz, in Europa. Diese Einsicht allein sollte fundamentale Konsequenzen haben, vor allem in Politik und Wirtschaft, schliesslich (oder auch als Erstes ...) im Leben jedes Einzelnen.
    • Angelo Hediger 26.04.2015 18:48
      Highlight Highlight Also würden sie sagen Afrika hat alle Resourcen ausgeschöpft? Ich denke bei weitem noch nicht!
  • Michèle Seiler 26.04.2015 11:32
    Highlight Highlight Unabhängig davon, was langfristig dafür sorgt, dass weniger Menschen flüchten müssen (ich bin dafür, diese beiden Sachen getrennt zu betrachten), sehe ich es als humanitäre Pflicht an, die aufzunehmen, die aus der Not heraus (auch, aber sicher nicht nur aus wirtschaftlicher Not heraus) hierher kommen.

    Denen dürfte es um Welten schlechter gehen als irgendwem hier, und dass viele anfangen zu heulen, weil sie ein bisschen weniger haben oder sogar nur Angst davor haben, in Zukunft weniger zu haben (immer noch nichts im Vergleich mit der Lage dort), und mit Dingen konfrontiert werden, die anders sind als das, was sie in ihrer kleinen Welt bisher gesehen haben, ist mir absolut unverständlich und ziemlich schwer zu ertragen.
  • JJ17 26.04.2015 11:31
    Highlight Highlight Europa und vorallem die EU soll zuerst ihre eigenen Probleme in den Griff kriegen, bevor wir allen anderen helfen. Konkret denke ich da an die Jugendarbeitslosigkeit, Griechenland oder auch den Balkanraum, in dem auch nicht alles goldig ist. Danach können wir den anderen helfen, wenn die ihre eigenen Probleme nicht lösen können. Und dann habe ich noch eine Frage an den Autoren: Mögen Sie die ländliche Schweiz mit all ihren Traditionen, so wie sie im Moment ist, etwa nicht? Wollen Sie eine Schweiz die eigentlich nur aus Zürich besteht? Ich meine damit nicht dass Zürich schlecht wäre, aber für die jetztige, gut funktionierende Schweiz braucht es beide Pole, das ländliche und die Städte. Deswegen können wir 1'000'000 Einwohner mehr echt nicht gebrauchen. Dies würde nur die Schweiz kaputt machen. Oder möchten Sie im Sommer etwa durch die Berge wandern und anstatt Murmeli und Steinböcke sehen Sie nur noch Wolkenkratzer wie der geplante Turm von Vals?
    • svogu 26.04.2015 12:11
      Highlight Highlight Da muss ich nachfragen: Vergleichen sie wirklich die Probleme der Flüchtlinge mit Ihrer Angst einen Wolkenkratzer zu sehen? Das ist absurd. Es sterben täglich Menschen beim Versuch zu flüchten, weil sie in Ihrer Verzweiflung keinen anderen Ausweg kennen und sie beschweren sich, dass es zu "städtisch" werden könnte.
    • JJ17 26.04.2015 13:58
      Highlight Highlight @svogu: Meine Angst ist einfach dass die Schweiz bald nicht mehr die Schweiz ist, sondern einfach eine einzige grosse Stadt, wenn das so weitergeht!
    • Citation Needed 26.04.2015 18:11
      Highlight Highlight Jj16, die zun. Verstädterung ist m.E. eine Realität die rein gar nichts mit Bootsflüchtlingen zu tun hat. Auch "normale" Einwanderung (Arbeitsmarkt, nicht Asyl/Flucht) ist nicht der Grund dafür. Beides, Zuwanderung und Verstädterung sind Auswirkungen desselben langfristigen und weitreichenden Strukturwandels.
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  • rogerflieger 26.04.2015 11:18
    Highlight Highlight Europa wird für diese einmal Politik gehasst werden, und die Rechnung kommt am Schluss!!
  • saukaibli 26.04.2015 11:07
    Highlight Highlight Wie gut Abschreckung funktioniert sieht man ja seit eh und je bei der Drogenpolitik: nichts. Und solange Europa aktiv die Entwicklung Afrikas verhindert, werden die Flüchtlingsströme auch nicht aufhören. Wenn wir uns durch Ausbeutung und Zerstörung der Ressourcen, unfaire Handelsbeziehungen und Unterstützung korrupter Regimes in Afrika bereichern, solange will die verarmte Bevölkerung zu uns ins "Paradies". Was Europa zurzeit macht ist unfair, brutal und absolut antichristlich.
  • _kokolorix 26.04.2015 11:01
    Highlight Highlight ich finde der artikel ist verkehrtherum aufgebaut. das grösste problem ist die wirtschaftsbeziehung europas zu den herkunftsländern. erste und wichtigste massnahme wäre rücksichtslose verfolgung von jeglicher korruption per gesetz. sie ist die grundlage von allen dikdaturen. nordkorea wäre schon längst verschwunden wenn das regime nicht von russland und china gestützt würde.
    zweite massnahme müsste sein die lokalen wirtschaften vor den subventionen unserer exportwirtschaft zu schützen.
    flankierend müssen die flüchtlingsmassen so gesteuert werden, dass es möglich wird sie in autonomen lagern möglichst nah an ihren herkunftsländern zu betreuen. dort sollen sie alles lernen können was es zum aufbau einer freien, rechtssicheren zivilgesellschaft braucht. diese massnahme ist ohne militärischei absicherung nicht realisierbar! aber vielleicht ist es sinnvoller menschenleben zu opfern um unterdrückten, ausgebeuteten menschen zu helfen als ein paar superreichen ein sorgenfreies leben zu ermöglichen
    • Peter 26.04.2015 12:05
      Highlight Highlight Dieser Ansatz ist enorm aufwändig, er funktioniert höchstens mittel- bis langfristig. Kurzfristig aber kommen die Leute zu uns.
    • _kokolorix 26.04.2015 12:28
      Highlight Highlight @Peter
      auch mittel und langfristige lösungen müssen einmal angegangen werden. unsere eisenbahninfrastruktur konnte ja auch nicht vom ersten tag an gewinn bringen.
      zum kurzfristigen kann einfach niemand sagen was wir mit all den menschen hier machen sollen. wenn ein junger mann den ganzen tag nichts tun kann als den reichtum der hiesigen bevölkerung zu bewundern wird er wohl früher oder später kriminell
    • Luki Bünger 26.04.2015 13:39
      Highlight Highlight Nichts tun kann ist gut. Nichts tun DARF
  • Lowend 26.04.2015 10:53
    Highlight Highlight Die SVP-Partei-Pappageien vervielfältigen wie immer nur ihren Hass und ihre Hetze und es stört die Hassprediger gar nicht, dass sie durch diese unmenschliche Asylpolitik den Schleppern ihr Handwerk erst ermöglichen. Dass ist genau so wie einst die Drogenpolitik für die Kriminalität und die Drogentoten verantwortlich war, was vielen Politikern nicht störte, weil diese Toten damals ihre Politkarrieren befeuerten! Das Problem mit den Drogentoten hat erst aufgehört, als es Anlaufstellen gab und so lange Europa sich abschottet, ist diese menschenverachtende Politik schuld am Mittelmeer-Massenmord!
    • Lumpirr01 26.04.2015 11:07
      Highlight Highlight @Lowend: Lieber Lowend: Ausser Dir und ein paar anderen Sozialromantikern wirst Du zu dieser Meinung kaum Zustimmung ernten!
    • poga 26.04.2015 11:14
      Highlight Highlight Interessante Sache wenn der allesaufwatsongegendiessvp-Papagei
      die Schuld den SVP-Propaganda-Papageien in die Schihe schiebt.
    • Maria B. 26.04.2015 12:06
      Highlight Highlight Lowend: Inhaltsloses leeres Geschwätz, stets bloss im Zusammenhang mit deinem Lieblingsfeindbild SVP für die linke Galerie. Dies selbst hier, bei einem durchwegs gesamteuropäischen Problem, das nun wirklich bloss sehr zweitrangig mit dieser Partei was zu tun hat. Es geniesst allgemeine Beachtung und auch grossmehrheitlich die Ablehnung durch alle denkfähigen Bevölkerungsschichten.
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  • seneca 26.04.2015 10:27
    Highlight Highlight Unsere Politiker und RotGrünen Gutmenschen sollten sich zuerst um die mehr als 300'000 Ausgesteuerten kümmern, wo jährlich 30'000 Neu-Ausgesteuerte jämmerlich absaufen....aber das schein die noblen Gutmenschen wenig zu interessieren. Die wollen lieber den Wirtschaftsflüchtling helfen, dass ist ja auch medienträchtiger als die eigenen Ausgesteuteuerten vor dem Absaufen im eigen Land zu retten...jedoch, das wird sich spätestens bei den Wahle 2015 brutal rächen...wetten!
    • SanchoPanza 26.04.2015 11:08
      Highlight Highlight du bist lustig, was glaubst du denn was die rotgrünen versuchen?!? die Bürgerliche Mehrheit verhindert jegliche Vorstösse in diese Richtung!!! Das einzige was man Rot-Grün vorwerfen kann, ist das sie vor dieser rechten Mehrheit kapituliert haben. Ideen welche für Ausgesteuerte usw zugute kommen würden, kommen dann jeweils von deren Jungparteien.

      Aber gell, das bedingungslose Grundeinkommen wirst du trotzdem ablehnen?!? obwohl es EXAKT für Ausgesteuertre gedacht wäre!
    • saukaibli 26.04.2015 11:17
      Highlight Highlight Wow, du schmeisst ja in richtigen SVP-manier mit Schlagwörtern um dich. Wirtschaftsflüchtlinge, hört man meistens mit anderen Naziparolen wie Lügenpresse zusammen. Für dich ist es wohl ein wirtschaftlicher Grund, wenn man aus Syrien flüchtet weil man in diesem kriegsversehrten Land ja keine Arbeit mehr findet. Hä, diese faulen Syrer sollen doch nicht so schwierig tun, sollen doch ihre Frauen dem IS als Sexsklavinnen überlassen und ihre zerstörten Städte wieder aufbauen, auch wenn sie jederzeit erschossen werden könnten. Hauptsache wir müssen keinen Rappen für Menschen in Not ausgeben. Das nennen wir dass europäisch-christliche Werte.
    • pun 26.04.2015 11:55
      Highlight Highlight Wer kürzt denn die ganze Zeit Renten, Arbeitslosengeld, IV und was ihnen noch einfällt um die Armen noch ärmer zu machen - während gleichzeitig schon eine neue Unternehmenssteuerreform ansteht, als ob bei der letzten nicht schon genügend Geschenke an die Grosskonzerne verteilt wurden? Deine tollen Schlechtmenschen!
  • sleeper 26.04.2015 10:20
    Highlight Highlight Auch wenn viele nun wieder argumentieren werden, dass dies wieder Mal ein klassisch "linker" Artikel ist (womit sie nicht ganz unrecht haben), steckt viel Wahrheit darin. Obwohl die Vorstellung für einige der Horror ist, müssen wir uns aber auch bewusst sein, das wir den Prozess auch mit Abschreckung höchsten verlangsamen und nicht aufhalten können. Wenn Europa ein Fass ist, so haben wir momentan einen Deckel mit nur kleinen Löchern drin oben drauf. Da das Fass aber im Dauerregen steht, wird es sich dennoch langsam füllen und irgendwann gleich voll sein, als hätte es nie einen Deckel gegeben.
    • The Destiny // Team Telegram 26.04.2015 12:57
      Highlight Highlight Das ist aber kein Grund den Deckel wegzunehmen oder die Löcher größer zu machen.
    • sleeper 26.04.2015 13:36
      Highlight Highlight Dem widerspreche ich nicht. Die Geschwindigkeit, in der sich das Fass füllt, ist relevant, da Integration Zeit braucht und schwerer wird, je mehr Personen aufs Mal integriert werden müssen. Daher halte ich es für entscheidend, dass eine Art "long term European integration plan" (LTEIP, gesprochen L-Teip; catchy oder?) entwickelt wird, auch mit sinnvollen Asyl-Quoten, um die Flüchtling möglichst gut aufzuteilen und möglichst effizient zu integrieren. Momentan versteckt sich die EU hinter ihrer Abschreckungs-Politik und zögert langfristige Lösungen zu diskutieren und umzusetzen.
    • Statler 26.04.2015 22:35
      Highlight Highlight Die Leute brauchen aber JETZT Hilfe, sleeper, nicht in ein paar Jahren oder Jahrzehnten.
      Irgendwie hab' ich das Gefühl, das viele den Unterschied zwischen einem Flüchtling, der Asyl beantragt und einem Immigranten, der hier bleiben will, nicht ganz verstehen. Bei Ersteren wäre die Idee nämlich, dass sie wieder in ihr Land zurückkehren, sobald dies die Situation zulässt. Die müssen nicht zwangsläufig integriert werden, sondern brauchen vor allem was zu Essen und ein Dach über dem Kopf.
      Und dann müssten wir natürlich aktiv dafür sorgen, dass sie wieder in ein sicheres Land zurückkehren können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Merida 26.04.2015 10:16
    Highlight Highlight Was ist mit der Hilfe im Herkunftsland? Diktaturen sind nirgends auf der Welt tolerierbar! Politische Einmischung ist immer schwierig, aber die Menschen dort können sich allein nicht wehren!!!
    • SanchoPanza 26.04.2015 11:09
      Highlight Highlight ach du meinst weil es in Irak, Afghanistan, Syrien, Lybien usw so gut funktioniert hat?
  • Buri Erich 26.04.2015 10:05
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht genau, wie dies die Situation im Mittelmeer verbessern soll.
    Konsequenterweise müsste man diese Flüchtlinge somit gleich Vorort abholen um Ihnen die gefährliche Reise in Booten von Schleppern zu ersparen.
    • pun 26.04.2015 11:56
      Highlight Highlight Fährenverbindungen von den Küsten der nordafrikanischen Länder nach Europa wären ein Anfang.
    • I don't know what you heard about me 26.04.2015 12:14
      Highlight Highlight Wenn Flüchtlinge auf legalem weg nach Europa gelangen könnten, müsste niemand Schlepper anheuern, man würde über die Grenze gehen wie du und ich. Keine Boote, kein Ersaufen, keine Toten. Dass bei offenen Grenzen mehr Menschen emmigrieren würden, scheint zwar intuitiv schlüssig, entspricht aber nicht empirischen Daten (vgl. Interview im Tagesanzeiger mit François Gemenne). Auch wenn wir die Grenzen komplett dicht machen, kommen nicht weniger, aber es sterben mehr.
  • Angelo C. 26.04.2015 10:02
    Highlight Highlight Selten so einen unsinnigen Artikel gelesen, so eine verantwortungslose Forderung. Hier die passende Antwort eines nicht minder links angesiedelten Tagesanzeiger-Journalisten, der die Sache aber doch wesentlich realistischer, differenzierter - und den gegebenen Tatsachen und Fakten entsprechend beurteilt : http://tagi.ch/1609776
    • Peter 26.04.2015 10:25
      Highlight Highlight Weiterwursteln ist keine Lösung, sondern defätistisch und zynisch. Hat die Wohlstandsfestung Europa wirklich nicht mehr zu bieten?
    • Kronrod 26.04.2015 10:39
      Highlight Highlight Der Integrationsaufwand darf nicht unterschätzt werden. Europa kämpft bereits damit, die vorhandenen Flüchtlinge zu integrieren. Ich denke da etwa an die trostlosen Pariser Banlieus. Die zeigen auch gut auf, dass ab einer kritischen Masse von Einwanderern keine Integration mehr stattfindet, sondern Ghettos entstehen. Das kann nicht das Ziel sein.
    • saukaibli 26.04.2015 11:23
      Highlight Highlight Wie schon Albert Einstein sagte: "Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert." Genau das wird aber ständig gemacht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • 足利 義明 Oyumi Kubo 26.04.2015 09:41
    Highlight Highlight Haben nur junge Männer dort die Hosen voll und lassen die Frauen und Kinder im Stich?

    Wenn schon, dann sollten wir uns um die Frauen und Kinder kümmern, die liessen sich auch leichter integrieren.
    • peeti 26.04.2015 10:39
      Highlight Highlight Ui, schön: Unwissenheit gepaart mit Verallgemeinerung!
      Da es bei einer Flucht durch die Wüste und anschliessend übers Mittelmeer v.a. auf körperliche Eigenschaften darauf ankommt, schicken die Familien logischerweise eher die jungen Männer los.
    • SanchoPanza 26.04.2015 11:12
      Highlight Highlight süss, dank den Asyl-Verschärfungen gelangen immer weniger Familien in die Schweiz!!! in den Skandinavischen Ländern ist die M/W Statistik deutlich ausgeglichener. Also danke deiner 'Volks'partei...
    • saukaibli 26.04.2015 11:31
      Highlight Highlight Familien verkaufen ihr Hab und Gut, inkl. Haus und Tiere, um das Geld für die Flucht einer Person nach Europa zusammenzukriegen. Also schickt man das Familienmitglied, das am ehesten einen Job bekommt um dann wiederum Geld an die Familie zurückzugeben. Also wen schickt man auf die Reise? Ist das wirklich so schwer zu verstehen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • poga 26.04.2015 09:28
    Highlight Highlight Ein weiteres Problem ist die Kriminalität. Ich denke ab einem gewissen Mass an Kriminalität sollte auch ein verfolgter Flüchtling gehen müsse und einem anderen Platz machen. All diese Forderungen tönen vieleicht ein bisschen harsch, es ist meiner Meinung nach der einzige Weg um den Flüchtlingen und uns selber zu helfen. Herr Blunschi warum nicht mal ein Artikel mit dem Titel: Warum die Menschenrechte uns daran Hindern zu Helfen!?
    • darim_uc 26.04.2015 09:51
      Highlight Highlight Dass menschenrechte daran hindern, zu helfen geht etwa in dieselbe richtung wie anzunehmen, dass es nichts hilft flüchtlinge aufzunehmen, weil sie dann nur noch mehr kommen wollen. Oder verstehe ich sie falsch?
    • poga 26.04.2015 10:03
      Highlight Highlight Mir geht es darum dass man den Grundgedanken der Menschenrechte soweit gedehnt hat dass sich grosse Teile der EU Bevölkerung scheuen Flüchtlinge hierher zu holen Weil sue so stark geschützt sind dass man sie nicht mehr los wird / Familie nachkommen kann/ Kriminelle Energie kein Grund ist jemanden Heimzuschicken / Keine Pflichten bestehen nur Rechte. Daraus Ergibt sich dass sich die Schwei und vor alkem die EU mit Händen und Füssen gegen eine Längs überflüssige Massnahme wehren. Nämlich endlich die Leute herzuholen. Das ist meine persönliche Meinung aber irgendwie ein Standpunkt den niemand un den Medien anspricht.
    • poga 26.04.2015 10:05
      Highlight Highlight Anmerkung@darin Ja so in etwa habe ich das gemeint.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rocky77 26.04.2015 09:25
    Highlight Highlight Kurze Anmerkung:
    Hat es etwas gebracht, als Amerika eine härtere Linie gegen Einwanderer aus Südamerika fuhr? Kamen weniger?
    Ein anderes Beispiel:
    Jetzt fängt man endlich auch an härtere Drogen zu legalisieren? Gab es mehr Verbrechen?
    Weniger Flüchtlinge kamen nicht, aber auch nicht mehr, also müssen all diese Menschen aus so schlimmen Verhältnissen kommen, dass es ihnen völlig egal ist, was für eine Flüchtlingspolitik gemacht wird.
    Bei denDrogen gab es z.T. einen Rückgang an Delikten von über 30%!
  • Michael Mettler 26.04.2015 09:25
    Highlight Highlight Reinlassen und integrieren. Eine grosse Aufgabe welche wir in Angriff nehmen müssen
  • poga 26.04.2015 09:24
    Highlight Highlight Was ich an all diese Artikeln ( nicht nur bei Watson) vermisse ist, dasd ein ganz grosses Problem nicht angesprochen wird. Meiner Meinung nach sind das die in der EU vorherschende Auslegung der Menschenrechte. Bei deren Einführung war hatte man ganz klar versucht Minderheiten zu schützen und jedem das Recht auf Leben zu geben. Leider hat man es verpasst diesen Rechten auch Pflichten entgegen zu setzen( z.b. Pflicht zur Integration. Ich glaube die meisten Leute in der EU würden diese Flüchtlinge aufnehmen, wenn man sie den auch wiedernach Hause schicken könnte. Wenn man nicht pro aufgenommenem Flüchtling nicht auch noch eine ganze Familie nachnehmen müsste und wenn die Kinder hier zur Schule gegangen sind wird man sie sowieso nicht mehr los. Dabei wäre diese Flüchtlingswelle eine riesen Chance. Man könnte den Leuten wesstliche Werte zeigen gleichzeitig könnte man sie ausbilden und sie mit diesem Wissen nach hause schicken dami sie sich selber helfen können.
    • Nick Name 26.04.2015 10:09
      Highlight Highlight Was ich an solchen Haltungen vermisse, ist ein kurzer Blick (mit mehr oder weniger Distanz) auf sich selbst.
      Unsere Erde bietet schlicht zu wenig Ressourcen, damit alle Menschen so leben können wie z.B. wir in der Schweiz, in Europa. Diese Einsicht allein sollte fundamentale Konsequenzen haben, vor allem in Politik und Wirtschaft, schliesslich (oder auch als Erstes ...) im Leben jedes Einzelnen.
    • poga 26.04.2015 10:22
      Highlight Highlight können sie das genauer ausführen??
    • Nick Name 26.04.2015 12:10
      Highlight Highlight In kürzester Kürze: Da auf der Erde die Ressourcen fehlen, damit alle Menschen so leben können wie z.B. wir in der Schweiz, in Europa, wir dies aber nicht so schnell ändern können/wollen, müssen wir in Kauf nehmen, dass wegen der unterschiedlichen Voraussetzungen die Menschen neue Heimaten suchen. Das war schon zu Beginn der Menschheitsgeschichte so und ist heute noch viel stärker der Fall - eben wegen der unterschiedlichen Voraussetzungen, zudem wegen der viel umfangreicheren Möglichkeiten in der Mobilität, Technik, Infrastruktur, ...
      Also: Bei uns zurück-, andernorts vorwärtsbuchstabieren!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Tom 26.04.2015 08:53
    Highlight Highlight Man hätte vor 60 Jahren schon die Länder unterstützen sollen damit sie sich gut hätten entwickeln sollen. Stattdessen wurde weiter ausgebeutet. Jetzt ist es zu spät. Der Kontinent ist verloren. Kein Mensch will dort noch leben. Jetzt müssen wir sie in der westlichen Welt aufnehmen.
    • pun 26.04.2015 12:04
      Highlight Highlight So en Hafechäs! Afrika hat seit Beginn der Menschheit den Menschen eine Heimat geboten, in der es sich mal mehr mal weniger gut aushalten liess.
      Vielleicht sollten wir aber aufhören, die Länder in Afrika ständig zu betrügen (Schutzzölle verboten) und zu berauben (z.B. Fischerei vor Somalia).
    • Der Tom 26.04.2015 12:38
      Highlight Highlight Ja genau aber es ist jetzt zu spät. Politik und alle Witzorganisationen wie zb die UNO haben versagt. Die Menschen sind jetzt auf der Flucht. Da nützt Schutzzölle aufheben nichts mehr. Die Flüchtlinge wollen auch lieber die günstigeren Franzosen Poulet essen.

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