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Schlepper machen aus der Not der Flüchtlinge Milliardengeschäft



Für Schlepper ist die Flüchtlingskrise nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) ein Milliardengeschäft. IOM-Chef William Lacy Swing schätzte den Gewinn der Schlepperbanden in diesem Jahr auf mindestens eine Milliarde Dollar.

Seit dem Jahr 2000 dürften sich die Schlepper mindestens zehn Milliarden Dollar in die Taschen gesteckt haben. Die gefährliche Reise könne zwischen 2000 und 6000 Dollar kosten, sagte IOM-Chef Swing am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Weltweit steigt die Zahl der Flüchtlinge nach Erkenntnissen der Vereinten Nationen auf den höchsten Stand aller Zeiten: Kriege und Armut dürften dazu führen, dass 2015 insgesamt mehr als 60 Millionen Menschen ihre Heimat verliessen, erklärte das Flüchtlingshilfswerk UNHCR kürzlich. (jas/sda/reu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Bijouxly 23.12.2015 01:11
    Highlight Highlight Nicht nur für Schlepper ist das ein Milliardengeschäft, da profitieren auch noch ganz andere. Mich stört es, dass die Berichterstattung sich immer nur auf die Schlepper als üble Profiteure fokussiert. Ich will Menschenhandel keineswegs gutheissen, aber in die Hände der Schlepper begibt man sich freiwillig (ist ja nicht gratis). Da gibt es üblere Fische, die wohl in unseren Breitengraden sitzen, die sich keine goldene Nase verdienen... sondern sie weiter vergolden.
    5 0 Melden
    • _kokolorix 23.12.2015 07:27
      Highlight Highlight angeschoben vom bürgerlichen privatisierungswahn, ist dem missbrauch bei der unterbringung tür und tor geöffnet worden. der billigste anbieter muss berücksichtigt werden, auch ein bürgerlicher automatismus. dieser bringt die leute dann in einer bruchbude zu überrissenen preisen unter.
      das gleiche bild bei der bürokratisierung des asylwesens. um es abschreckend zu gestalten wurde es immer umständlicher, so das heute ein haufen juristen viel geld damit verdienen.
      aber vermutlich ist das so gewollt, denn das hat die svp noch nie kritisiert.
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Genua, drei Monate danach: So verzweifelt sind die Bewohner nach dem Brückenkollaps

Seit dem Einsturz der Morandi-Brücke hat sich in Genua nicht viel bewegt. Noch immer liegen überall Trümmer herum, Hunderte können nicht in ihre Häuser zurück. Die watson-Reporterin sprach mit den Menschen vor Ort über ihre Sorgen.

Rivarolo, das Stadtviertel im Nordwesten von Genua, hat es am schwersten getroffen. Die Brücke, die am 14. August 2018 vom Himmel fiel, hat hier die Strassen blockiert und Menschen aus ihren Häusern getrieben. 43 Leben wurden bei dem Unglück ausgelöscht.

Längst haben sich die internationalen Medien vom Schauplatz abgewandt, das Leben geht schliesslich weiter. Auch hier, irgendwie. Nur ist für die Bewohner von Rivarolo heute alles anders und nie wird es wieder so sein, wie vor …

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